Aurom
bin erfreut, dass du darüber lachen kannst...hatte mich schon auf zeter & mordio eingestellt...
| Zitat: |
| hatte mich schon auf zeter & mordio eingestellt |
| Zitat: |
| Was mir aber so auffällt: Wer kommt denn überhaupt? Du, Ahorn, ich, das scheint klar zu sein. Trauen sich die anderen nicht? großes Grinsen |
| Zitat: |
| von Horaz Was heischt, Apollos heiligem Sitz genaht, der Sänger? ... Nicht ...nicht ...auch Indus Gold nicht und Elfenbein...nicht Äcker... Mit Cales Hippe bändige... den Weinstock... Mir sind Kost Oliven, mir der Salat und die leichte Malve. Genuß des Eignen gib zur Gesundheit mir, Und.. daß ich mit frischem Geist lebe, kein unrühmlich Alter erlebe, noch ohne den Klang der Zither! |
| Zitat: |
| Original von ewig ...Ich habe sogar ein kleines Schälchen Ambrosia dabei, auf daß auch die Genießer des Lebens jeweils ein kleines Häppchen Ewigkeit kosten können. :> |
| Zitat: |
| Original von Ahorn Ich habe Wasser, Mais, Kartoffeln, Salat und Weizen dabei. Ich werde die Tiere versorgen gehen. .. |
| Zitat: |
| Original von Rebecca Artemis, Nymphen, Lust und Leid der Gottheiten...Quelle der Nymphe... |
| Zitat: |
Haïta, der Schäfer Im Herzen Haïtas waren die Illusionen der Jugend nicht durch jene von Alter und Erfahrung verdrängt worden. Seine Gedanken waren rein und erbaulich, denn sein Leben war schlicht und seine Seele frei von Ehrgeiz. Er stand mit der auf und ging hinaus, um am Schreine Hasturs zu beten, des Gottes der Schäfer, der hörte und erfreut war. Nach dem Vollzug der frommen Zeremonie öffnete Haïta das Gatter des Pferchs, und munteren Mutes trieb er seine Herde aufs Feld; unterwegs sein Morgenmahl aus dicker Milch und Haferfladen essend, gelegentlich innehaltend, um einige Beeren, kalt von Tau, zu sich zu nehmen oder von den Wassern zu trinken, die von den Bergen kamen, um sich mit dem Strom in der Mitte des Tales zu vereinigen und von ihm davongetragen zu werden - wohin wußte Haïta nicht. Während eines langen Sommertags, als seine Schafe das gute Gras fraßen, das die Götter für sie hatten wachsen lassen, oder mit den Vorderbeinen unter der Brust dort lagen und wiederkäuten, spielte Haïta, im Schatten eines Baumes ruhend oder auf einem Felsen sitzend, solch liebliche Musik auf seiner Riedpfeife, daß er bisweilen aus dem Augenwinkel zufällig den Anblick minderer Waldgottheiten erhaschte, die sich aus dem Unterholz vorbeugten um zu lauschen; aber wenn er sie direkt ansah, verschwanden sie. Daraus zog er den erhabenen Schluß - denn er mußte ja denken, wenn er nicht zu einem seiner eigenen Schafe werden wollte -, daß das Glück kommen könnte, wenn man nicht danach sucht, doch es nie zu sehen sein wird, wenn man danach Ausschau hält; denn am höchsten nach der Gunst Hasturs, der sich niemals offenbarte, schätzte Haïta das freundliche Interesse seiner Nachbarn, der scheuen Unsterblichen von Wald und Strom. Bei Anbruch der Nacht trieb er seine Herde zurück zum Pferch, sorgte, daß das Gatter gesichert war, und zog sich zu Erfrischungen und Träumen in seine Höhle zurück. So verging sein Leben, ein Tag wie der andere, außer wenn Unwetter den Zorn eines beleidigten Gottes verkündeten. Dann kauerte Haïta in seiner Höhle, das Gesicht in den Händen verborgen, und betete, daß er allein für seine Sünden bestraft und die Welt vor der Vernichtung gerettet werde. Manchmal, wenn großer Regen fiel, der Strom über seine Ufer trat und ihn zwang, seine verschreckte Herde auf höheres Land zu treiben, verwandte er sich für die Leute in den Städten, die, wie man ihm gesagt hatte, in der Ebene jenseits der beiden blauen Berge lagen, die den Eingang zu seinem Tal bildeten. »Es ist gütig von dir, oh Hastur«, so betete er, »mir Berge so nah bei meinem Aufenthalt und meiner Herde zu geben, daß ich und meine Schafe den wütenden Fluten entgehen können; aber den Rest der Welt mußt du selbst erlösen, auf irgendeine Art, von der ich nichts weiß, sonst werde ich dich nicht länger anbeten.« Und Hastur, der wußte, daß Haïta ein Jüngling war, der sein Wort hielt, verschonte die Städte und lenkte die Wasser ins Meer. So hatte er gelebt solange er sich erinnern konnte. Er konnte sich keine andere Form des Daseins recht vorstellen. Der heilige Einsiedler, der am oberen Ende des Tales lebte, eine ganze Stundenreise entfernt, und von dem er die Geschichte über die großen Städte gehört hatte, in denen Leute - arme Seelen! - lebten, die keine Schafe hatten, teilte ihm nichts über jene frühe Zeit mit, da er, wie er sich überlegte, klein und hilflos gewesen sein mußte wie ein Lamm. Als er diese Mysterien und Wunder bedachte und jene furchtbare Verwandlung in Schweigen und Verfall, die ihn ohne Zweifel irgendwann überkommen mußte, wie er sie zu so vielen aus seiner Herde hatte kommen sehen - wie sie zu allen Lebewesen außer den Vögeln kam -, ward Haïta sich erstmals bewußt, wie erbärmlich und hoffnungslos sein Los war. »Es ist nötig«, sagte er, »daß ich weiß, wie und woher ich gekommen bin; wie kann denn einer seine Pflichten erfüllen, solange er nicht aus der Art, in der sie ihm auferlegt wurden, zu beurteilen vermag, was sie sind? Und welche Zufriedenheit kann mir werden, wenn ich nicht weiß, wie lange sie währen wird? Vielleicht werde ich verwandelt sein, ehe eine weitere Sonne aufgeht, und was wird dann aus den Schafen? Ja, was wird aus mir geworden sein?« Indem er diese Dinge begrübelte, wurde Haïta melancholisch und verdrossen. Er sprach weder länger fröhlich zu seiner Herde, noch lief er mit heiterem Eifer zu Hasturs Schrein. In jeder Brise hörte er das Geflüster bösartiger Gottheiten, deren Existenz er nun erstmals beobachtete. Jede Wolke war ein unheilverheißendes Omen, und die Dunkelheit war voller Schrecken. Wenn er seine Riedpfeife an die Lippen setzte, brachte sie keine Melodie hervor, sondern trostloses Gewimmer; die Wesen des Waldes und des Ufers drängten sich nicht länger am Rande des Unterholzes, um zu lauschen, sondern flohen vor dem Klang, wie er an den gewendeten Blättern und gebeugten Blumen erkannte. Er ließ in seiner Wachsamkeit nach, und viele seiner Schafe streunten weg, in die Berge, und gingen verloren. Die übrigen wurden hager und krank aus Mangel an gutem Weidefutter, weil er es nicht mehr für sie suchte, sondern sie Tag um Tag an denselben Fleck führte, aus reiner Zerstreutheit, während er über Leben und Tod sann - von Unsterblichkeit wußte er nichts. Eines Tages, als er sich eben den finstersten Grübeleien ergab, sprang er plötzlich hoch von dem Felsen, auf dem er gesessen hatte, und mit einer entschiedenen Geste der rechten Hand rief er aus: »Ich will nicht länger um Wissen flehen, das die Götter vorenthalten. Sollen sie dafür sorgen, daß sie mir kein Unrecht tun. Ich will meine Pflicht tun, so gut ich kann, und wenn ich mich irre, komme es über ihre eigenen Häupter!« Plötzlich noch während er sprach, umgab ihn große Helligkeit, die ihn aufblicken ließ, da er meinte, die Sonne sei durch einen Riß in den Wolken gebrochen; aber es gab keine Wolken. Nicht mehr als eine Armlänge entfernt stand eine wunderschöne Maid. So wunderschön war sie, daß die Blumen zu ihren Füßen voller Verzweiflung die Blütenblätter falteten und zum Zeichen der Unterwerfung die Köpfe beugten; so süß war ihr Anblick, daß die summenden Vögel sich um ihre Augen drängten und die durstigen Schnäbel fast hineinstießen, und die wilden Bienen hingen an ihren Lippen. Und so hellglänzend war sie, daß die Schatten aller Dinge sich von ihren Füßen fort erstreckten und wanderten, wie sie sich bewegte. Haïta war verzückt. Er erhob sich, kniete vor ihr nieder in Anbetung, und sie legte ihre Hand auf seinen Kopf. »Komm«, sagte sie mit einer Stimme, die die Musik aller Glöckchen seiner Herde innehatte - »komm, du sollst mich, die ich keine Göttin bin, nicht verehren; wenn du aber wahrhaftig und pflichtgetreu bist, will ich bei dir verweilen.« Haïta ergriff ihre Hand, erhob sich, wobei er stammelnd seine Freude und Dankbarkeit vorbrachte, und Hand in Hand standen sie dort und lächelten einander in die Augen. Er starrte sie an, voll Verehrung und Verzückung. Er sagte: »Ich bitte dich, liebliche Maid, sag mir deinen Namen und woher und warum du kommst.« Da legte sie einen warnenden Finger auf ihre Lippen und begann sich zurückzuziehen. Ihre Schönheit befiel eine sichtbare Verwandlung und ließ ihn schaudern; er wußte nicht warum, denn sie war noch immer schön. Die Landschaft wurde verdüstert von einem riesigen Schatten, der mit der Geschwindigkeit eines Geiers über das Tal strich. In der Düsternis wurde die Gestalt der Maid vage und undeutlich, und ihre Stimme schien aus der Ferne zu kommen, als sie in traurigem Tadel sagte: »Vermessener und undankbarer Jüngling! Muß ich dich denn so bald verlassen? Mußtest du denn wirklich sofort den ewigen Pakt brechen?« Unbeschreiblich traurig fiel Haïta auf die Knie und flehte sie an zu bleiben - stand auf und suchte sie in der sich verdunkelnden Düsternis - lief in Kreisen herum, rief laut nach ihr, aber alles vergebens. Sie war nicht länger sichtbar, aber aus der Düsternis hörte er ihre Stimme sagen: »Nein, durch Suchen sollst du mich nicht bekommen. An deine Pflicht, treuloser Schäfer. Sonst werden wir einander nie wieder begegnen.« Die Nacht war hereingebrochen; die Wölfe heulten in den Bergen, und die verschreckten Schafe drängten sich um Haïtas Füße. Ob der Erfordernisse des Augenblicks vergaß er seine Enttäuschung, trieb die Schafe in den Pferch, begab sich zum Ort der Andacht, wo er sein Herz in Dankbarkeit gegenüber Hastur ergoß, daß dieser ihm erlaubt hatte, seine Herde zu retten, dann zog er sich in seine Höhle zurück und schlief. Als Haïta erwachte, stand die Sonne hoch, schien zur Höhle herein und erleuchtete sie mit prächtiger Glorie. Und da, neben ihm, saß die Maid. Sie lächelte auf ihn hinab - ein Lächeln, das die sichtbar gewordene Musik seiner Riedpfeife zu sein schien. Er wagte nicht zu sprechen, da er fürchtete, sie wie zuvor zu verletzen, denn er wußte nicht, was er zu sagen wagen durfte. »Weil du«, sagte sie, »deine Pflicht bei der Herde getan und nicht vergessen hast, Hastur dafür zu danken, daß er die Wölfe der Nacht fernhielt, bin ich wieder zu dir gekommen. Willst du mich als Gefährten haben?« »Wer würde dich nicht für immer haben wollen?« erwiderte Haïta. »Oh verlaß mich nie wieder bis - bis ich - mich verändere und still und reglos werde.« Haïta besaß kein Wort für tot. »Wahrlich, ich wünschte«, fuhr er fort, »du wärest meines Geschlechts, daß wir miteinander ringen und um die Wette laufen könnten und so niemals des Beisammenseins überdrüssig würden.« Bei diesen Worten erhob sich die Maid und schritt aus der Höhle, und als Haïta von seinem Lager aus duftigen Zweigen sprang, um sie einzuholen und aufzuhalten, bemerkte er zu seinem Erstaunen, daß Regen fiel und der Strom in der Mitte des Tales über die Ufer getreten war. Die Schafe blökten vor Angst, denn die steigenden Wasser waren in ihren Pferch eingedrungen. Und die unbekannten Städten der fernen Ebene waren in Gefahr. Viele Tage vergingen, bis Haïta die Maid wiedersah. Eines Tages kehrte er vom oberen Ende des Tales zurück; er war dorthin gegangen, mit Schafmilch und Haferfladen und Beeren für den heiligen Einsiedler, der zu alt und schwach war, sich selbst mit Nahrung zu versorgen. »Armer alter Mann!« sagte er laut, als er heimstapfte. »Ich will morgen wieder hingehen und ihn auf meinem Rücken zu meiner Höhle tragen, wo ich für ihn sorgen kann. Zweifellos hat Hastur mich all die vielen Jahre zu diesem Zweck aufgezogen und gibt mir Gesundheit und Kraft.« Noch während er sprach, trat ihm die Maid, gekleidet in glitzernde Gewänder, auf dem Pfad entgegen, mit einem Lächeln, das ihm den Atem nahm. »Ich bin wieder gekommen«, sagte sie, »um mit dir zu leben, wenn du mich nun haben magst, denn kein anderer will es. Du könntest Weisheit erworben haben und nun bereit sein, mich zu nehmen wie ich bin, und auch nichts wissen zu wollen.« Haïta warf sich ihr zu Füßen. »Wunderbares Wesen«, rief er, »wenn du nur geruhen wolltest, alle Hingabe meines Herzens und meiner Seele anzunehmen - nachdem ich Hastur meinen Dienst erwiesen habe -, ist sie dein für immer. Aber ach, du bist launisch und wetterwendisch. Noch vor der morgigen Sonne könnte ich dich wieder verlieren. Ich flehe dich an, versprich - wie ich mich auch in meiner Unwissenheit vergehen mag -, daß du vergeben und immer bei mir bleiben wirst.« Kaum hatte er dies gesagt, als eine Horde Bären aus den Bergen kam und mit blutigroten Schnauzen und feurigen Augen auf ihn losraste. Die Maid verschwand wieder, und er wandte sich um und floh um sein Leben. Er hielt nicht inne, bis er die Hütte des heiligen Einsiedlers erreicht hatte, von wo er aufgebrochen war. Hastig verriegelte er die Tür wider die Bären; dann warf er sich auf den Boden und weinte. »Mein Sohn«, sagte der Einsiedler, auf seinem Lager aus Stroh, das Haïtas Hände an diesem Morgen frisch gesammelt hatten, »es ist nicht deine Art, wegen einiger Bären zu weinen - sag mir, welcher Gram dich befallen hat, damit das Alter die Schmerzen der Jugend pflegen mag mit dem geringen Balsam, den seine Weisheit birgt.« Haïta erzählte ihm alles: wie er dreimal der strahlenden Maid begegnet war und sie ihn dreimal in Verzweiflung zurückgelassen hatte. Minuziös berichtete er alles, was sich zwischen ihnen zugetragen hatte, und ließ kein einziges Wort aus, das gesprochen worden war. Als er geendet hatte, war der heilige Einsiedler einen Moment still; dann sagte er: »Mein Sohn, ich habe deiner Geschichte zugehört, und ich kenne die Maid. Ich selbst habe sie gesehen, wie viele sie sahen. Wisse denn, daß ihr Name, nach dem auch nur zu fragen sie dir nicht gestatten wollte, Glück ist. Du sagtest ihr die Wahrheit, daß sie launisch sei, denn sie stellt Bedingungen, die ein Mensch nicht erfüllen kann, und der Verstoß wird durch Verlassen bestraft. Sie kommt nur, wenn sie nicht gesucht wird, und leidet keine Fragen. Eine Bekundung von Neugier, ein Zeichen von Zweifel, ein Ausdruck von Befürchtung, und sie ist fort! Wie lange hast du sie jeweils bei dir gehabt, bevor sie floh?« »Nur einen einzigen Augenblick«, erwiderte Haïta; bei dem Bekenntnis errötete er vor Scham. »Jedes Mal habe ich sie nach einem Moment vertrieben.« »Unglückseliger Jüngling!« sagte der heilige Einsiedler. »Ohne deine Zudringlichkeit hättest du sie zwei Momente lang haben können.« |
| Zitat: |
| *Irgendwer schrieb mal, Epikur hätte die Götter „mit zarter Hand aus dem Menschenleben ausgeschaltet“. In einer Art Refugium (i. d. „Intermundien“ – Leerräume zwischen den Welten) bekamen sie als unvergängliche, glückselige Wesen gewissermaßen einen Aufenthaltsort am Rande des Daseins zugewiesen und sind so als vorgestellte Riesengebilde vom Wechsel des Geschehens und den Zweifelsfällen des Lebens gänzlich unberührt. |
, die jetzt fragt, was sie gleich in ihren Kakao bekommen kann. Oder hat vielleicht jemand heimlich einen Wein eingeschmuggelt?
| Zitat: |
| Original von Fexx ...(laut seinerzeit lancierten anonymen Episteln inkl. „Völlerei mit Brechsucht und Promiskuität“...) |
| Zitat: |
*Dann noch: als unstimmig/inkonsistenz diskutiert wurde m. W. stets Epikurs Ableitung des freien Willens des Menschen aus seiner Annahme der „zufälligen“ Atomdeklination --- wonach Atome, die im „leeren“ Raum parallel zueinander von oben nach unten bei gleichzeitiger Geschwindigkeit „fallen“ und dabei einige Atome „willkürlich“/ursachlos von der geraden Falllinie abweichen, so dass sich die Atome anhäufen und zu Komplexen zusammenschließen und somit die Dinge und Welten hervorbringen --- und die Tatsache, dass sie, die Atomdeklination, geschehe, mit der Tatsache, dass der Mensch einen freien Willen (ich glaube, er sagte „die Seele eine freie Meinung“) hat, korreliere. |
| Zitat: |
| Original von Rebecca ...Oder hat vielleicht jemand heimlich einen Wein eingeschmuggelt?
|