Rebecca
Seine Lehre war mir schon immer recht nahe. Orientierung am Diesseits, ein „Ja“ zum Leben mit der Maßgabe, sich nicht zu verzetteln, sondern auf das Wesentliche zu konzentrieren. Kontrollierter Genuss und Freude anstatt Zügellosigkeit. Und keine Furcht vor dem Tod. Hätte er später gelebt, dann wäre er als Atheist einzustufen gewesen.
Einige seiner Thesen:
Nichts kann aus Nichts entstehen und vergehen. Alles Werden ist Neuformation der Atome
Da sich alles aus dem Zusammenspiel der Atome entwickelt, bedarf es nicht des Eingreifens von Göttern
Lebenskunst besteht in der Vermeidung und Überwindung von Angst, Schmerz und Begierden
Die Seele ist ein Körperteil und somit sterblich
Wenn er also in seiner „Philosophie der Freude" sagt: „Die schönste Frucht der Selbstgenügsamkeit ist Freiheit" dann kann ich das voll unterschreiben. Denn sich selbst zu leben, sich selbst erkennen in einmaliger Existenz und schranken- und grenzenlosem Denkvermögen – den auch von Epikur angesprochenen Seelenfrieden finden kann durch die gerechte Anerkennung, das ist erfülltes Sein.
Epikur hatte sehr gute Gedanken. Ich darf hier einige wiedergeben:
„Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag".
(Auch hier wieder die Aufforderung zum eigenen Tun und Steuerung seines eigenen „Schickals)
oder aber:
„Wenn Gott die Gebete der Menschen erfüllen würde, wären schon lange alle Menschen zugrunde gegangen, da sie andauernd viel Schlimmes gegeneinander erbitten"
(Hierzu dann auch logisches Zweifeln von Paul Henri Thiry d´Holbach
„Wenn er allwissend ist, warum ihn dann über unsere Bedürfnisse informieren und durch unsere Gebete belästigen?"
„Der Beginn des Heils ist die Erkenntnis des Fehlers"
(Erkennen falscher Denkweisen)
Und: „Das Leben der Toren ist ohne dankbares Gedenken und voll Angst. Es ist ganz der Zukunft zugewandt"
(Dankbar sein für Schönes, das man erlebt hat. Angst vor der Zukunft und der Endlichkeit vergiftet das Leben. Man hat nur eines)
Besonders schön finde ich, wenn er sagt: „Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag ein Wunder"
Gelebtes, lebendiges Leben – jeden Tag neu!
Freundlichen Gruß
Rebecca
Einige seiner Thesen:
Nichts kann aus Nichts entstehen und vergehen. Alles Werden ist Neuformation der Atome
Da sich alles aus dem Zusammenspiel der Atome entwickelt, bedarf es nicht des Eingreifens von Göttern
Lebenskunst besteht in der Vermeidung und Überwindung von Angst, Schmerz und Begierden
Die Seele ist ein Körperteil und somit sterblich
Wenn er also in seiner „Philosophie der Freude" sagt: „Die schönste Frucht der Selbstgenügsamkeit ist Freiheit" dann kann ich das voll unterschreiben. Denn sich selbst zu leben, sich selbst erkennen in einmaliger Existenz und schranken- und grenzenlosem Denkvermögen – den auch von Epikur angesprochenen Seelenfrieden finden kann durch die gerechte Anerkennung, das ist erfülltes Sein.
Epikur hatte sehr gute Gedanken. Ich darf hier einige wiedergeben:
„Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag".
(Auch hier wieder die Aufforderung zum eigenen Tun und Steuerung seines eigenen „Schickals)
oder aber:
„Wenn Gott die Gebete der Menschen erfüllen würde, wären schon lange alle Menschen zugrunde gegangen, da sie andauernd viel Schlimmes gegeneinander erbitten"
(Hierzu dann auch logisches Zweifeln von Paul Henri Thiry d´Holbach
„Wenn er allwissend ist, warum ihn dann über unsere Bedürfnisse informieren und durch unsere Gebete belästigen?"
„Der Beginn des Heils ist die Erkenntnis des Fehlers"
(Erkennen falscher Denkweisen)
Und: „Das Leben der Toren ist ohne dankbares Gedenken und voll Angst. Es ist ganz der Zukunft zugewandt"
(Dankbar sein für Schönes, das man erlebt hat. Angst vor der Zukunft und der Endlichkeit vergiftet das Leben. Man hat nur eines)
Besonders schön finde ich, wenn er sagt: „Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag ein Wunder"
Gelebtes, lebendiges Leben – jeden Tag neu!
Freundlichen Gruß
Rebecca