Zenon von Elea
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| »Fichte verfährt so, dass er als zur Struktur von Freiheit gehörig aufweist, dass sie aus einem Bestimmbaren wählen muss. Die ursprüngliche "Gebundenheit" ist die der praktischen Tätigkeit, auf die sich die ideale Tätigkeit nur mittelbar beziehen kann. Fichte sagt: "Es wird sich finden, dass jene Beschränktheit des Handelns zu einem Nicht-Ich führt, zwar nicht auf ein an sich vorhandenes, sondern auf etwas, das durch die Intelligenz notwendig gesetzt werden muss, um jene Beschränktheit zu erklären...« |
Peter Rohs,
Johann Gottlieb Fichte
Liebe Kollegen im Forum,
ich verstehe nicht ganz, was unter "Gebundenheit" gemeint ist. Ist es irgendwie "Notwendigkeit"? Vielen Dank schon mal für die Hilfe!
Zenon von Elea
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| Gebu#ndenheit, die; -, -en das Gebundensein, die Bindung, Abhängigkeit: Freiheit und G.; Sie erkundigte sich, wie er sich nach einer so langen Urlaubspause wieder in Gebundenheit und Beruf hineingefunden Schnitzler Flucht 172; die G. war ihm lästig |
DWDS: Gebundenheit
Ich habe es eben gefunden, also
Abhängigkeit, richtig? Sorry, ich bin Fremdsprachler
ewig
Im gewöhnlichen Wortsinn wohl weniger "Abhängigkeit" als mehr Einbindung, strukturelle Verortung. Wenn von "Gebundenheit" [der Freiheit] in der praktischen Tätigkeit die Rede ist, heißt das sicherlich, daß Entscheidungen nicht ohne eine Handlung existieren können, sondern immer an eine solche gebunden sind. (Völlig sicher bin ich aber nicht.)
ewig
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Original von Zenon von Elea
Sorry, ich bin Fremdsprachler
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Das merkt man übrigens dem Ausdruck Deiner Beiträge in keinster Weise an. Womöglich mußtest Du daher so lange auf eine Antwort warten. Andererseits sind wir uns auch nicht so vollkommen sicher, ob wir die Wortbedeutungen von 200 Jahre alten Texten noch in allen nötigen Nuancen richtig deuten.
Zenon von Elea
Ich danke dir, ewig

Mit deiner Erklärung ist es mir klärer geworden. Gute Nacht dort drüben!