Familienpolitik

Schatzmeister
Zitat:
Original von oui
Zitat:
Original von Erik van Thom
Es ist ein Kennzeichen reicher Gegenden, dass es dort wenig Kinder gibt, und eines armer, dass es dort viele gibt...


Da sich dieser Quatsch weiterhin durch den Thread zieht, legt doch bitte eine Statistik vor, aus der das hervorgeht. Ich möchte dazu Fakten und Beweise sehen.


Das ist kein Quatsch. Das wird eigentlich sogar gar nicht angefochten.

Einfachster Grund: In ärmeren Gegenden sind die eigenen Kinder die perpektivische Altersvorsorge (mit anderen Worten: Kinder sind eine wirtschaftliche Notwendigkeit), in reicheren Gegenden ist das natürlich nicht so. Da braucht es keine Statistiken für.

Schatzmeister
tolwin
@oui

Der erste Teil des Satzes ist schon richtig, nämlich daß in Gegenden mit prekären sozialen Verhältnissen oder fluktuierenden Lebensbedingungen die Kinderzahl in der Regel über dem Mittel liegt und schon immer lag.

Quelle u. a. in:
Imhof, A.: Von der unsicheren zur sicheren Lebenszeit. Fünf historisch-demographische Studien (1988 )
Erik van Thom
Zitat:
Original von oui
Da sich dieser Quatsch weiterhin durch den Thread zieht, legt doch bitte eine Statistik vor, aus der das hervorgeht. Ich möchte dazu Fakten und Beweise sehen.


Hier ist eine Statistik hinsichtlich der Geburtenrate:

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_birth_rate

Ich koennte noch eine anfuehren hinsichtlich des Bruttosozialprodukts, aber das ist eine Menge Arbeit, und ob du das fuer Quatsch haeltst oder nicht, ist ja mehr so deine Sache...
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Schatzmeister


Einfachster Grund: In ärmeren Gegenden sind die eigenen Kinder die perpektivische Altersvorsorge (mit anderen Worten: Kinder sind eine wirtschaftliche Notwendigkeit), in reicheren Gegenden ist das natürlich nicht so. Da braucht es keine Statistiken für.


noch etwas.

die Bevölkerungswissenschaftlerin Caroline Berghammer stellte fest, das frauen die seltener als ein mal im monat zum gottesdienst gehen weniger kinder bekommen als die, die regelmässig zum gottesdienst gehen.

gruebel
demnach sind nicht reich sondern arm diejenigen die regelmässig zum gottesdienst gehen und natürlich auf grund ihrer sozialen gegend/umfeldes die kirche deshalb mehr kinder bekommen.

gruebel
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Erik van Thom
Es ist ein Kennzeichen reicher Gegenden, dass es dort wenig Kinder gibt, und eines armer, dass es dort viele gibt...



demnach wäre deutschland gegenüber frankreich eine reiche gegend und gegenüber china etc. usw. und co sogar eine superreiche gegend.
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von tolwin


Der erste Teil des Satzes ist schon richtig, nämlich daß in Gegenden mit prekären sozialen Verhältnissen oder fluktuierenden Lebensbedingungen die Kinderzahl in der Regel über dem Mittel liegt und schon immer lag.

Quelle u. a. in:
Imhof, A.: Von der unsicheren zur sicheren Lebenszeit. Fünf historisch-demographische Studien (1988 )



welche statistiken/quellen oder statistik/quelle zieht den der verfasser des buches denn heran, worauf fusst denn seine aussage?
was oder wo ist die quelle auf die er sich beruft?
hat er eine eigene befrageung gemacht oder wie und warum kommt er zu dieser behauptung?
in welchem zusammenhang schreibt er über arm und reich sowie deren kinderzahl und das es ein kennzeichen wäre?

gruebel
bestimmt keine vom statistischen bundesamt, denn da ist mir eine solche nicht bekannt.
Schatzmeister
Zitat:
Original von Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Schatzmeister


Einfachster Grund: In ärmeren Gegenden sind die eigenen Kinder die perpektivische Altersvorsorge (mit anderen Worten: Kinder sind eine wirtschaftliche Notwendigkeit), in reicheren Gegenden ist das natürlich nicht so. Da braucht es keine Statistiken für.


noch etwas.

die Bevölkerungswissenschaftlerin Caroline Berghammer stellte fest, das frauen die seltener als ein mal im monat zum gottesdienst gehen weniger kinder bekommen als die, die regelmässig zum gottesdienst gehen.

gruebel
demnach sind nicht reich sondern arm diejenigen die regelmässig zum gottesdienst gehen und natürlich auf grund ihrer sozialen gegend/umfeldes die kirche deshalb mehr kinder bekommen.

gruebel


Schonmal was von Kausalität gehört?
Erik van Thom
Zitat:
Original von Luft_Feuer_Wasser_Erde
demnach wäre deutschland gegenüber frankreich eine reiche gegend und gegenüber china etc. usw. und co sogar eine superreiche gegend.

China hat eine Ein-Kind-Familien-Politik. (Meines Wissens gab es ein rasantes Bevoelkerungs-Wachstum unter Mao, dem nachtraeglich ein Riegel vorgeschoben wurde. Was sich noch finster raechen wird, denn ein Erwerbstaetiger wird sechs bis sieben Rentner dort zu versorgen haben, und das in nicht allzuferner Zukunft... )

Ich empfehle, einfach nach zwei Statistike zu g**geln:

1) weltweites Bevoelerungswachstum
2) weltweites Pro-Kopf-Einkommen.

Bei 1) werden die ganzen Entwicklungslaender an der Spitze stehen, vor allem die afrikanischen, und die ganzen Industrielaender ganz unten (Schlusslichter sind zur Zeit Deutschland und Japan).

Bei 2) werden die Industrielaender top sein und die Entwicklungslaender ganz unten.
Flo
@ Erik van Thom
Das wird sich nicht "rächen".

Natürlich ist es nicht positiv, wenn viele Menschen, die nicht arbeiten können, von anderen Menschen mitversorgt werden müssen.

Aber du vergisst, dass die Menschen in China nur wegen der niedrigen Geburtenrate so schnell so wohlhabend geworden sind.

Weil 1. die Kinder auch mitversorgt werden müssten und weil 2. der gesamte Besitz einer Familie an ein Kind vererbt wird.

Unterm Strich sind die Chinesen durch diese Maßnahme reicher geworden. nunja

Ich würde mir wirklich wünschen, dass wir sowas hier in Deutschland einführen. (Zumindest 2-Kind-Politik)
Denn das wäre auch auf jeden Fall nötig, wenn wir allen Menschen die reale Freiheit geben würden, über ihr Leben zu entscheiden.
(Ich spreche von einem bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1500€, bezahlt durch eine stark erhöhte Erbsteuer. )

Glaubt mir, wenn die Menschen genug Geld hätten um ihre Kinder zu versorgen, würde jeder Kinder haben wollen.
Daher ist es auch ganz klar eine Geldfrage.

Zu guter letzt:
Ich wusste gar nicht, dass die Menschen in Afrika Familienplanung betreiben. gruebel
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Erik van Thom
Es ist ein Kennzeichen reicher Gegenden, dass es dort wenig Kinder gibt, und eines armer, dass es dort viele gibt...


gruebel
unsere familienministerin war eines von 7 kindern und hat selber 7 Kinder, kann die gegend der sie aufgewachsen ist und der sie gewohnt hat, in der sie wohnt nun als ärmere gegend bezeichnet werden ?

gruebel
wie erklärt es sich denn das sich der anteil der kinder in der oberschicht sich erhöht hat der in der mittelschicht etwas abgenommen hat und diese beiden schichten weit über 80 % der kinder "haben" jetzt ?
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Schatzmeister
Zitat:
Original von Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Schatzmeister


Einfachster Grund: In ärmeren Gegenden sind die eigenen Kinder die perpektivische Altersvorsorge (mit anderen Worten: Kinder sind eine wirtschaftliche Notwendigkeit), in reicheren Gegenden ist das natürlich nicht so. Da braucht es keine Statistiken für.


noch etwas.

die Bevölkerungswissenschaftlerin Caroline Berghammer stellte fest, das frauen die seltener als ein mal im monat zum gottesdienst gehen weniger kinder bekommen als die, die regelmässig zum gottesdienst gehen.

gruebel
demnach sind nicht reich sondern arm diejenigen die regelmässig zum gottesdienst gehen und natürlich auf grund ihrer sozialen gegend/umfeldes die kirche deshalb mehr kinder bekommen.

gruebel


Schonmal was von Kausalität gehört?


Zwinker
ja, danke für den tipp.
hab Freude ich im zusammenhang von kinderarbeit, kinderrechte, kinderschutzgesetz sowie jugendarbeitsschutzgesetz gehört. gott sei dank sind unter anderem auch deshalb kinder in deutschland schon sehr lange nicht mehr die die perpektivische altersvorsorge ( wirtschaftliche Notwendigkeit) für die eltern.
Adrian
In China ging es denke ich einfach darum, dass das Land nicht in der Lage ist so viele Menschen zu versorgen. Und wie steht die Regierung da, wenn die Menschen massenhaft verhungern? Vor allem weil in China, so weit ich weiß, die Regierung die komplette medizinische Versorgung verstaatlicht hat und wenn es dann mit der Gesundheit Probleme gibt, kann man sich ja vorstellen, wer den "Schwarzen Peter" zu geschoben bekommt.
Schatzmeister
Zitat:
Original von Flo
Ich würde mir wirklich wünschen, dass wir sowas hier in Deutschland einführen. (Zumindest 2-Kind-Politik)
Denn das wäre auch auf jeden Fall nötig, wenn wir allen Menschen die reale Freiheit geben würden, über ihr Leben zu entscheiden.


Eine Kindesbegrenzung in Deutschland ist bei unserer Geburtenrate gar nicht nötig, schon gar nicht bei unserem Wohlstand, und noch weniger bei unserer Bevölkerungsentwicklung.

Zitat:
Original von Flo
(Ich spreche von einem bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1500€, bezahlt durch eine stark erhöhte Erbsteuer. )


Eine (hohe) Erbschaftssteuer ist keine Lösung. Sie ist ungerecht, weil wilkürlich und verhindert Vermögensbildung (insbesondere in Form von Wohneigentum), was wirtschaftlich fatal wäre.

Wenn du schon so gerne von Freiheit redest, solltest du sie auch durchsetzen wollen. Dazu gehört, dass Menschen selbst bestimmen können, was mit ihrem Nachlass passiert. Ich bin nicht sicher, ob viele an den Staat vererben würden, wenn sie die Wahl hätten...

Zitat:
Original von Flo
Glaubt mir, wenn die Menschen genug Geld hätten um ihre Kinder zu versorgen, würde jeder Kinder haben wollen.
Daher ist es auch ganz klar eine Geldfrage.


Sicher ist das eine Geldfrage. Meine Kinder würde ich auch gut versorgen wollen. Aber: Wollen wir denn wirklich, dass vor allem diejenigen (viele) Kinder bekommen, die kein eigenes Einkommen in entsprechender Höhe aufweisen können (Stichwort: Sozialschmarotzer)?

Zitat:
Original von Flo
Zu guter letzt:
Ich wusste gar nicht, dass die Menschen in Afrika Familienplanung betreiben. gruebel


Soweit ich weiß, haben die da auch Gehirne und Verstand, können also durchaus planen.

Schatzmeister
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Schatzmeister
Aber: Wollen wir denn wirklich, dass vor allem diejenigen (viele) Kinder bekommen, die kein eigenes Einkommen in entsprechender Höhe aufweisen können (Stichwort: Sozialschmarotzer)? Schatzmeister


ja, warum denn nicht?
deutschland zeichnet sich doch unter anderem auch als als demokratie und sozialstaat aus, sogar mit einem grundgesetz , also was würde denn dagegensprechen?
was ist/sind sozialschmarotzer deiner meinung nach überhaupt?



ich würde das wort sozialschmarotzer ( es sei denn es würden alle bürger, sowie auch konzerne etc. usw. als sozialschmarozer bezeichnet, da alle und jeder einzelne von der demokratie und dem sozialstaat partizipiert) absolut nicht in diesem zusammenhang ( kein eigenes einkommen und/oder kinder gebrauchen wollen .
Tarvoc
Zitat:
Original von Flo
Ich würde mir wirklich wünschen, dass wir sowas hier in Deutschland einführen. (Zumindest 2-Kind-Politik)

Und ich würde mir wirklich wünschen, dass wir staatlich organisiert Eulen nach Athen tragen. fröhlich
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Tarvoc
Zitat:
Original von Flo
Ich würde mir wirklich wünschen, dass wir sowas hier in Deutschland einführen. (Zumindest 2-Kind-Politik)

Und ich würde mir wirklich wünschen, dass wir staatlich organisiert Eulen nach Athen tragen. fröhlich


gruebel gruebel gruebel
was sind und/oder sollen denn staatlich organisierte eulen sein?
was möchtest/wolltest du denn mit der aussage "staatlich organisiert eulen nach athen tragen "eventuell mitteilen/ausdrücken ? Zwinker
Schneemann
Zitat:
Original von Flo
Glaubt mir, wenn die Menschen genug Geld hätten um ihre Kinder zu versorgen, würde jeder Kinder haben wollen.
Daher ist es auch ganz klar eine Geldfrage.

Warum sollte man dir so eine Aussage glauben? Derzeit verhält es sich umgekehrt. Die Menschen mit geringerem Einkommen bekommen mehr Kinder als die Besserverdiener. Das widerspricht deiner These komplett. Zudem sind mir überhaupt keine Fälle bekannt in denen eine Paar sich tatsächlich aus rein finanziellen Gründen gegen Kinder entscheidet. (Mag schon sein dass es auch sowas gibt, der Normalfall ist das aber nicht.)

Zitat:
Original von Schatzmeister
Eine (hohe) Erbschaftssteuer ist keine Lösung. Sie ist ungerecht, weil wilkürlich und verhindert Vermögensbildung (insbesondere in Form von Wohneigentum), was wirtschaftlich fatal wäre.

Ob etwas eine Lösung ist und ob etwas ungerecht ist, sind zwei verschiedene Dinge. Es mag durchaus auch Lösungen geben die ungerecht sind. Das widerspricht sich nicht zwingend.

Zudem finde ich es fraglich ob denn die derzeitge Vererbungspraxis irgendwie gerechter sein sollte. Wieso ist es gerecht wenn Person A einfach so mal ein Vermögen erbt wogegen Person B komplett leer ausgeht? Was kann denn jemand dafür wieviel Vermögen seine Eltern angescheffelt haben? Das Geld gehört dem der es erarbeitet hat, das empfinde ich gerecht. Dass es damit aber auch allen Verwandten gehören soll finde ich weit weniger zwingend. Das scheint eher willkürlich, warum sollte es nicht auch allen mit derselben Blutgruppe oder Haarfarbe gehören. Nein, wer stirbt verliert sein Vermögen und warum sollte es dann nicht der Gemeinheit zukommen...
Luft_Feuer_Wasser_Erde
Zitat:
Original von Schneemann
Derzeit verhält es sich umgekehrt. Die Menschen mit geringerem Einkommen bekommen mehr Kinder als die Besserverdiener)


warum sollte man dir die aussage glauben wenn die fakten sowie zahlen etc. usw. dagegensprechen?
der anteil der kinder in der oberschicht hat sich erhöht, der in der mittelschicht etwas abgenommen und diese beiden schichten haben 80 % der kinder jetzt !
Adrian
Was haltet ihr von folgenden Erklärungsansatz, ich finde, dass der von der heutigen Lage bestätigt wird:

Arbeitslosigkeit bedeutet es gibt zu viele Arbeitskräfte. Von daher bekommen wir weniger Kinder, um Angebot und Nachfrage noch Arbeitskräften ins Lot zu bringen. Natürlich alles unterbewusst.

Dem nach müsste man etwas an unserer wirtschaftlichen Lage ändern um die Menschen zum Kinder machen zu bringen. Am besten wäre es natürlich ein Überangebot an Arbeit zu bekommen bzw einen Mangel an Arbeitkräften.

Quelle: Wohlstand der Nationen (Adam Smith)

@Schneemann:

Das bringt es doch auch nicht. Wie gesagt, so lange man lebt gehört das Geld dem der es erarbeitet hat und mit solchen Regelungen sorgst du dafür, dass der lebende es vorher verschenkt. Und zwaqr an wen er will ist ja schließlich seins.

Dafür gibt es ja sdchließlich Testamente in denen man festlegen kann wem der Besitz nach dem Tod gehören soll. Ich finde so ein Testament muss man akzeptieren, denn es ist doch eine ganz normale Schenkung.

Und von mir aus verbiete Schenkungen, dann schicjkt der Rentner dem nächst ein Enkelchen eine Kleinigkeit einkaufen und bezahlt dafür 10.000 Euro Lohn. Das Problem ist doch, dass man es nicht verhindern kann. Und der Staat sich lächerlich macht wenn er es probiert.
Flo
Zitat:
Original von Tarvoc
Zitat:
Original von Flo
Ich würde mir wirklich wünschen, dass wir sowas hier in Deutschland einführen. (Zumindest 2-Kind-Politik)

Und ich würde mir wirklich wünschen, dass wir staatlich organisiert Eulen nach Athen tragen. fröhlich

Mangelt es dort massiv an Eulen? fröhlich