Hallo Andreas!
Da hab ich also deine anfängl. Benerkung tatsächlich falsch interpretiert, sorry!
Ja, es ist immer besser etwas mit Humor zu nehmen als sich darüber zu ärgern.

Und wer weiß, wozu Problembären gut sind.
Etwas fiel mir auf:
Es ist schon seltsam, daß nicht einmal die Definition eines Philosophen völlig klar ist.
Für mich gab es bisher einfach nur den klassischen "gelehrten" Philosophen (sprich einer der ein Philosophiestudium hinter sich hat und dann eben neue, eigene Wege beschreitet und damit berühmt wird...oder auch nicht

)
Klar ist auch die Lebensweise entscheidend.... da fällt mir wieder mal Sokartes ein, der bis zuletzt nach seinen Prinzipien lebte (zumindest wenn man die sehr beindruckende Apologie, die Platon verfast hat, liest), der aber völlig sicher war, kein Philosoph zu sein (ich weiß dass ich nichts weiß) das Gegenteil also von Leuten, die geradezu vor (echter oder eingebildeter?) Weisheit strotzen!
Doch gibt es auch oft Menschen deren gedankl. Schaffen sich völlig von deren Lebensweise unterscheidet und deren Schriften trotzdem hoch angesehen sind (man denke an Antoine de Saint Exupery, den ich immer für seine tiefsinnigen gedanken bewunderte....bis ich leider das veröffentlichte Tagebuch seiner ebenfalls bereits verstorbenen Frau las...man soll eben die Finger von tagebüchern lassen, egal ob veröffentlicht oder unveröffentlicht.)
Dann noch Nylens Idee, dass jeder ein wenig Philosoph ist.... im Grunde mag das stimmen. Aber ich denke, nur weil ichz.B. einen Boden verlege oder eine Wand fliese bin ich noch lange kein Fliesenleger oder Bodenleger.
Obwohl ich finde, dass es sehr wohl Menshen gibt, die von Natur aus Philosophen sind: Kinder. Es ist oft verblüffend, mit welcher Unverblümtheit und Klarheit schon kleine Kinder an philosoph. Fragen herangehen....
Grüße
Claudia
P.S: Theophanu, vielen Dank für die Blumen