-Soso-
Hi.
@Rhetorix
Es-Sätze sind unproblematisch und finden sich in jedem Logiklehrbuch. Die logische Subjekt-Prädikat-Struktur ist lediglich etwas versteckt (genaugenommen müsste man formulieren „es ist regnend“, sodass „es“ der singuläre, „ist regnend“ der generelle Term ist).
Wenn weiterhin bei Sätzen Kontextbestimmungen wie Ortsangaben, Zeitangaben, Sprecherangaben usw. fehlen, benutzt man einen sog. default. Wenn man eine Menge von Sätzen hat, bei denen dieselben Kontextbestimmungen fehlen, ist davon auszugehen, dass diese Kontextbestimmungen für alle fraglichen Sätze dieselben sind. Bei den Sätzen „es regnet“ und „es regnet nicht“ fehlen alle Kontextbestimmungen, sodass per default davon auszugehen ist, dass beide Sätze im selben Kontext stehen. Darum widersprechen sie einander. Anders gewendet: man muss die Sache ja nicht unnötig kompliziert machen.
@Pippen
Ein Schluss ist logisch allgemeingültig genau dann, wenn es keinen strukturgleichen Schluss mit wahren Prämissen und falscher Konklusion gibt. Für einen Schluss mit sich widersprechenden Prämissen gilt daher trivialerweise, dass es keinen strukturgleichen Schluss mit wahren Prämissen und falscher Konklusion gibt. Daher ist ein Schluss mit sich widersprechenden Prämissen immer logisch allgemeingültig, ganz gleich, welcher Satz die Konklusion spielt.
@Rhetorix
Es-Sätze sind unproblematisch und finden sich in jedem Logiklehrbuch. Die logische Subjekt-Prädikat-Struktur ist lediglich etwas versteckt (genaugenommen müsste man formulieren „es ist regnend“, sodass „es“ der singuläre, „ist regnend“ der generelle Term ist).
Wenn weiterhin bei Sätzen Kontextbestimmungen wie Ortsangaben, Zeitangaben, Sprecherangaben usw. fehlen, benutzt man einen sog. default. Wenn man eine Menge von Sätzen hat, bei denen dieselben Kontextbestimmungen fehlen, ist davon auszugehen, dass diese Kontextbestimmungen für alle fraglichen Sätze dieselben sind. Bei den Sätzen „es regnet“ und „es regnet nicht“ fehlen alle Kontextbestimmungen, sodass per default davon auszugehen ist, dass beide Sätze im selben Kontext stehen. Darum widersprechen sie einander. Anders gewendet: man muss die Sache ja nicht unnötig kompliziert machen.
@Pippen
Ein Schluss ist logisch allgemeingültig genau dann, wenn es keinen strukturgleichen Schluss mit wahren Prämissen und falscher Konklusion gibt. Für einen Schluss mit sich widersprechenden Prämissen gilt daher trivialerweise, dass es keinen strukturgleichen Schluss mit wahren Prämissen und falscher Konklusion gibt. Daher ist ein Schluss mit sich widersprechenden Prämissen immer logisch allgemeingültig, ganz gleich, welcher Satz die Konklusion spielt.