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Original von mr.monks
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Original von Archibald
so bin ich z.B. der dritte hier im Forum, der über "Dibeldabeldü" redet; irgendwie miss es dieses "Ding" denn wohl doch geben! |
Nein muss es nicht. Die tatsächliche Existenz einer Sache misst sich nicht an der vorstellbarkeit. Ich kann Sachen gedanklich erzeugen, ohne dass diese eine tatsächliche Existenz annehmen (vgl. Zombies in Horrorfilmen), die Frage ist hier, nimmst du an, dass eine Sache einen tatsächlichen Existenzgehalt als Teil der Wirklichkeit hat, nur weil sie Vorstellbar ist (klingt sehr nach Terry Prattchet ^^), oder ist die tatsächliche Existenz etwas von unserer Vorstellung unabhängiges. |
Nun, zunächst gilt, dass, wenn es nichts und niemanden gäbe, der irgendeine Vorstellung von etwas hätte, es also so gesehen kein Bewusstsein gäbe, man auch schwerlich von Existenz reden könnte.
Ich nenne dir jetzt aber einmal ein paar (immaterielle) Sachen, und frage dich, ob diese existieren:
Funktion, Zeit, Struktur, Situation, Modell, Interpretation, Analyse,
Rekonstruktion, Regeneration, Vereinahmung, Darstellung, Vorbereitung, Entwicklung, Zuordnung, Präsentation, Markierung, Verfahren, Vorgehensweise, bestimmen, festlegen, Anmeldung, Mitarbeit, Konstruktion, Öffnung, Unterschied, Aufhebung, Zerstörung, Verbot, Erlaubnis, Prozess, Wirkung, Symtom.
Mal angenommen, sie existieren nicht, dann mach doch mal folgendes Experiment: Verzichte in jeder Konversation auf die Benutzung dieser Worte ("was es nicht gibt, dafür braucht man auch keine Begriffe"

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Was glaubst du, was passiert?
Wenn man "Existenz" definieren will,gibt es eine einfache Faustregel:
Dinge, die existieren, müssen in irgendeiner Form relevant sein.
Das heist, wären sie nicht, und, würden sie nicht irgendwie wirken, dann gibt es sie auch nicht.