Friedhelm
Postmoderne Philosophie, Theologie und Kunst ohne Glaube?
Ich mußte mich in den Kontext der Dualismusphilosophie bzw. Dualismusontologie, einer Welt eigener Begriffe und Vorstellungen einlesen, was heute, Dank Wikipedia, ohne Riesenstapel Bücher also relativ einfach und schnell möglich ist, - mit dem Nachteil allerdings, daß dieser Komfort zu einem recht weiten Abstand zu den vielen Positionen und zu entsprechenden Vereinfachungen zwingt oder verführt, als ob man sich ein wildes Gebirge aus sehr großer Höhe betrachtet.
Mir kommen dabei die Philosophen heute in etwa wie ein Club berufsmäßiger Schachspieler vor, die sich schon längst nicht mehr für das Schachspiel selbst interessieren, eben auch nicht interessiert sind, gegeneinander zu gewinnen, sondern nur noch Möglichkeiten und Schwierigkeiten bestimmter Schachzüge diskutieren, während die reale Welt nach den Regeln der Marktwirtschaft – also nicht nach ihren Schachregeln - ihren Lauf nimmt.
Es gibt in der Tat auch solche Theologen, die sich z.B. an ökumenisch unüberwindbaren Gegensätzen zwischen katholischen und protestantischen Positionen die argumentativen Zähne ausbeißen, Gegensätze, die kein normaler Christ überhaupt kennt oder versteht und sich also auch nicht dafür interessiert und die auch für die Theologen keinen Grund abgeben, einander auch persönlich Feind oder Gegner zu sein, - was man durchaus als positive Entwicklung sehen kann.
D.h., je nach Marktlücke, Geldgeber oder freiem Lehrstuhl kann man diese oder auch jene Position vertreten – auch ohne Glauben.
Schließlich kann man sich auch als Künstler in diesem Sinne der Postmoderne und Nachpostmoderne für diese oder jene Malrichtung entscheiden und für sich darin einen eigenen Stil im Sinne einer Marktlücke ausbauen, die sich vermarkten läßt, wobei man also nicht mehr schicksalhaft dem eigenen Stil oder überhaupt sich selbst – und schon gar nicht einem Glauben ausgeliefert ist.
Ist dies der rechte Weg von Philosophie, Theologie und Kunst?
ganz herzlich
Friedhelm
Ich mußte mich in den Kontext der Dualismusphilosophie bzw. Dualismusontologie, einer Welt eigener Begriffe und Vorstellungen einlesen, was heute, Dank Wikipedia, ohne Riesenstapel Bücher also relativ einfach und schnell möglich ist, - mit dem Nachteil allerdings, daß dieser Komfort zu einem recht weiten Abstand zu den vielen Positionen und zu entsprechenden Vereinfachungen zwingt oder verführt, als ob man sich ein wildes Gebirge aus sehr großer Höhe betrachtet.
Mir kommen dabei die Philosophen heute in etwa wie ein Club berufsmäßiger Schachspieler vor, die sich schon längst nicht mehr für das Schachspiel selbst interessieren, eben auch nicht interessiert sind, gegeneinander zu gewinnen, sondern nur noch Möglichkeiten und Schwierigkeiten bestimmter Schachzüge diskutieren, während die reale Welt nach den Regeln der Marktwirtschaft – also nicht nach ihren Schachregeln - ihren Lauf nimmt.
Es gibt in der Tat auch solche Theologen, die sich z.B. an ökumenisch unüberwindbaren Gegensätzen zwischen katholischen und protestantischen Positionen die argumentativen Zähne ausbeißen, Gegensätze, die kein normaler Christ überhaupt kennt oder versteht und sich also auch nicht dafür interessiert und die auch für die Theologen keinen Grund abgeben, einander auch persönlich Feind oder Gegner zu sein, - was man durchaus als positive Entwicklung sehen kann.
D.h., je nach Marktlücke, Geldgeber oder freiem Lehrstuhl kann man diese oder auch jene Position vertreten – auch ohne Glauben.
Schließlich kann man sich auch als Künstler in diesem Sinne der Postmoderne und Nachpostmoderne für diese oder jene Malrichtung entscheiden und für sich darin einen eigenen Stil im Sinne einer Marktlücke ausbauen, die sich vermarkten läßt, wobei man also nicht mehr schicksalhaft dem eigenen Stil oder überhaupt sich selbst – und schon gar nicht einem Glauben ausgeliefert ist.
Ist dies der rechte Weg von Philosophie, Theologie und Kunst?
ganz herzlich
Friedhelm