Der Umweltschutz ist die größte Diffamierung der Umwelt

Nady
Eine Sache ist immer dann verloren wenn der Mensch beginnt sie zu "schützen."

Die unglaubliche Arroganz die sich der Homo Sapiens anmasst, indem er sich selbst ausserhalb der Schöpfung erkennt, äussert sich in ihrer schärfsten Form im sogenannten - Umweltschutz - .
Sind wir denn Götter? Sind wir tatsächlich in der Lage den Gang der Evolution, den Proßess des Lebens zu beeinflussen?
Die Menschheit gehört zur Umwelt, soviel dürfte selbst dem blödesten Greenpeacer klar sein. Durch unsere Überheblichkeit sehen wir uns in die Lage etwas schützen zu können was wir nicht einmal im Ansatz verstanden haben.
Umweltschutz ist reaktionär und egoistisch. Er will dass erhalten was jetzt zur Zeit IST und bremst somit jede Entwicklung der Welt.
Und wenn wir auch nur eine Eigenschaft des Lebens kennen dann ist es wohl seine Entwicklungsfähigkeit.
Wenn keine Art mehr ausstirbt wird auch keine andere entstehen. Wollen das die Umweltschützer? Wir nehmen mit einer erbarmenden Mine greise Menschen von der Herz-Lungen-Maschine, - nun hat er/sie endlich seinen/ihren Frieden - aber den Condor können wir nicht in Frieden aussterben lassen. Wir finden Delphine niedlich und rotten Pockenvieren gnadenlos aus.
Wir massen uns an zu bestimmen welche Art das Recht hat zu leben und welche nicht. Das was wir Intelligenz nennen ist nur geistige Unzulänglichkeit, die sich vor allem in der Begriffstuzigkeit gegenüber komplexen Systemen äussert. Uns als Teil dieses koplexen Systems zu begreifen sind wir völlig ausser Stande.
Ich hoffe der Mensch wird niemals versuchen die Umwelt zu schützen, denn dass wäre eine Garantie für den Weltuntergang.

Anmerkung:

97% des gesammten Kolendioxidausstosses ist natürlichen Ursprungs. Wenn wir also unseren industriellen CO2-Ausstoss um 20% senken dann senken wir also den Gesamtausstoss um 0,6%. Mir kommt es so vor als liesse irgendein Assi einen Fruz und ärgert sich jetzt dass es gar nicht stinkt. (Weil wir Angst haben das uns irgendwann ein Schwellenwirtschaftsland ein oder überholt etablieren wir eine CO2-Meinung die nichts anderes zur Folge haben wird als die Stagnation der Entwicklung der Schwellenländer. Dazu benutzen wir "wissenschaftliche Fakten" die der wohl unzuverlässigsten Schätz-würfel-vieleicht-Wissenschaft aller Zeiten entspringen. Frei nach dem Motto "reisst die Heizung ab die Zukunft wird warm".)

PS.:

Für alle kleinen Mädchen, ich find Staphylokokken tausenmal niedlicher als kleine Häschen. Also lass bitte mir zu Liebe nach dem nächsten AA-machen einfach mal das Hände waschen sein lassen.

PPSS.:

Hassen Vegetarier Pflanzen? Keks?
Schneemann
@Nady
Zitat:
Original von Nady
Anmerkung:

97% des gesammten Kolendioxidausstosses ist natürlichen Ursprungs. Wenn wir also unseren industriellen CO2-Ausstoss um 20% senken dann senken wir also den Gesamtausstoss um 0,6%.

Kannst du mal deine Quellen deiner Wahrheiten angeben ?

Wie dem auch sei, das was du suggerieren möchtest ist falsch. Noch ein paar Jahre und unsere anthropogen verursachte Steigerung der CO2-Konzentration führt zu einer Verdopplung des ursprünglichen Gehalts.

http://www.salzburg.gv.at/themen/nuw/umw...eibhausgase.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Verlau...ioxidgehalt.png

Gruß,
Schneemann
Sonnambula
Zitat:
Original von Nady
Er will dass erhalten was jetzt zur Zeit IST...
Ich hoffe der Mensch wird niemals versuchen die Umwelt zu schützen, denn dass wäre eine Garantie für den Weltuntergang.


Ich hab mich immer gewundert, warum so viele Leute in diesem Forum das "dass" nur mit einem s schreiben, aber diese Variante ist auch mal ganz lustig. LoL
Sorry, aber das musste raus... Ist nicht bös gemeint, ich mach ja auch selbst viele Fehler. roll
Nady
@ Schneemann

Der expotentielle Anstieg des Kohlendioxyds in der Atmosphäre korelliert mit dem ebenfalls exp. Anstieg der Weltbevölkerung.
Die Zunahme des CO2 im 20. Jhr. reicht nicht mal aus um den Stoffwechsel einer explosionsartig angestiegenen Weltbevölkerung zu erklären.

Rechnung:
1900 Weltbevölkerung ca. 1,5 Mrd. jeder Mensch verstoffwechselt ca 9,6 Liter Sauerstoff zu CO2 pro Minute. Das ergibt im Jahr ca. 500000 Liter. Also etwa eine halbe Tonne. 0,5t mal 1,5 Mrd gibt 750 Millionen Tonnen pA.

2000 Weltbevölkerung ca. 6 Mrd. das ergibt eine jährliche Produktion von 3 Milliarden Tonnen pA.

Der sogenannte dramatische Anstieg erklärt also noch nicht einmal die Atmung des Menschen aussreichend.
Nehmen wir Pupulationen wie Ratten und Ameisen mit in diese Rechnung auf müssen wir uns wundern wo das ganze CO2 geblieben ist.
- ironisch gemeint - Deshalb schlage ich zur Reduzierung des CO2 Ausstosses eine dramatische Reduktion der Weltbevölkerung vor.

Aber das war insgesamt nicht gemeint. Es ging hier um die Dreistigkeit des Menschen der sich als die Krone der Schöpfung sieht und es doch nicht ist. Von diesem arroganten Standpunkt aus muss Umweltschutz scheitern.

Noch was:

Die Erde vor ca. 3 Mrd Jahren.
Die autotrophen Cyanobakterien beschließen ein Protokoll zur Senkung des Sauerstoffausstosses. Den blaugrünen Algen gefällt diese Maßnahme nicht da ihre Population dadurch zurückgehen würde. Ergo halten sie sich nicht daran, was wiederum die Cyanobakterien zwingt Strafen für zu viel Sauerstoff zu erheben.
Cyanobakterielle Wissenschaftler warnen: Der Sauerstoff kann über kurz oder lang nicht mehr im Wasser gebunden werden und wird in die Atmosphäre austreten. In wissenschaftlichen Experimenten haben sie schon mehrmals und sehr beeindruckend nachgewiesen welch verherende Wirkung der Sauerstoff auf das Leben hat.
Nebenbei entbrennt ein mafiöser Handel mit O2-Emmissionsrechten.
Die Cyanobakterien behalten sich militärische Optionen gegen die blaugrünen Algen vor.
Eine erhöte UV-Strahlung kurbelt dann im Laufe des Jahres 2,5 Mrd v.C. die Photosynthetische Wirtschaft radikal an. Neue Erfindungen wie z.B. Symbiose, Gentechnik und Zuckersynthese treiben den CO2-Verbrauch dramatisch in die Höhe.
Politik und Wissenschaft sind sich einig: Die Welt treibt auf den Abgrund zu!
Die Erde vor ca. 2,5 Mrd Jahren.
Die Katastrophe beginnt. Der Sauerstoff kann nicht mehr im Wasser gelöst werden und gast in die Atmosphäre. In manchen Gegenden steigt die Konzentration bis auf 25%. Natürlich vor allem in den dichtbesiedelten Industriezohnen. Die Wirkungen sind verherend. Sauerstoff reagiert sofort mit jedem Biochemischen Molekühl. DNA-Ketten werden aufgerissen, Zellwände zerstört und ganze Populationen ausglöscht.
Doch die schlimmste Folge, vor der die Wissenschaftler schon vor Millionen Jahren gewarnt hatten, es bildete sich eine UV-Licht reflektierende Ozon-Schicht in der oberen Atmosphäre. Dadurch sank die Temperatur im Jahresmittel auf ca. 20°C. Die Atmosphäre hatte nun eine Zusammensetzung von ca. 70% Stickstoff, 20% (lebensfeindlichem) Sauerstoff und nur noch 10% des, für die Zuckerproduktion so wichtigen CO2s.
- Alle Voraussetzungen für "höher entwickeltes" Leben waren nun gegeben. -

Fazit: Wir sind eine Umweltkatastrophe!
Schneemann
@Nady
Zitat:
Original von Nady
Der expotentielle Anstieg des Kohlendioxyds in der Atmosphäre korelliert mit dem ebenfalls exp. Anstieg der Weltbevölkerung.
Die Zunahme des CO2 im 20. Jhr. reicht nicht mal aus um den Stoffwechsel einer explosionsartig angestiegenen Weltbevölkerung zu erklären.

Der Ausstoß des Menschen ist sicher ein Faktor bei der Rechnung. Und ?

Zitat:

Rechnung:
1900 Weltbevölkerung ca. 1,5 Mrd. jeder Mensch verstoffwechselt ca 9,6 Liter Sauerstoff zu CO2 pro Minute. Das ergibt im Jahr ca. 500000 Liter. Also etwa eine halbe Tonne. 0,5t mal 1,5 Mrd gibt 750 Millionen Tonnen pA.

2000 Weltbevölkerung ca. 6 Mrd. das ergibt eine jährliche Produktion von 3 Milliarden Tonnen pA.

Mal von deinen Zahlen ganz abgesehen. Was soll das aussagen ? Der CO2-Ausstoß ist gestiegen, das hätt ich dir auch vorher sagen können.

Zitat:

Der sogenannte dramatische Anstieg erklärt also noch nicht einmal die Atmung des Menschen aussreichend.
Nehmen wir Pupulationen wie Ratten und Ameisen mit in diese Rechnung auf müssen wir uns wundern wo das ganze CO2 geblieben ist.

Also ich kann das deiner Rechnung nicht entnehmen. Wo berechnest du denn Konzentrationen in der Atmossphäre ? Ich muss das übersehen haben.

Zitat:

- ironisch gemeint - Deshalb schlage ich zur Reduzierung des CO2 Ausstosses eine dramatische Reduktion der Weltbevölkerung vor.

Das ist in der Tat einer der wichtigsten Ansätze. Das Stoppen des Wachstums.

Zitat:

Aber das war insgesamt nicht gemeint.

Es ist mir völlig Banane wie es gemeint war. Du präsentierst falsche Daten, fertig, dazu noch ohne Quellenangaben. Und wenn nichtmal diese stimmen dann mach ich mir üblicherweise auch nicht die Mühe überhaupt weiterzulesen.

Gruß,
Schneemann
Nady
@ Schneemann

Wenn Du dich nicht für die Kernaussage eines Textes interessierst dann sei auch so konsequent und antworte nicht.
Aber es ist ein gutes Beispiel für das was ich eigentlich meinte. Ich habe Dich niemals angesprochen und doch empfindest Du ein Bedürfnis zu handeln. Der verbale Druck steigt, die neuronale Grützeblase ist zu klein und die gesamte Menge vorgeformter Artikulation geht sturzbachartig ab ohne die filternde Rückkopplung eines verbaldruckempfindlichen Schließmuskels.
Das Resultat dieser koknitiven Inkontinenz ist der ganze Schnodder durch den sich ein wirklich Interessierter wühlen muss.
Deine Quellenkritik muss ich mir wohl gefallen lassen. Hier sind einige die Pro und Kontra beinhalten zum selber-Meinung-bilden.
Allerdings sind Quellenangaben immer auch zweifelhaft denn wer nur die Meinung und das Wissen anderer wiedergeben kann hat wahrscheinlich keins von beiden. Oder er ist sich seiner Selbst so unsicher das er stehts einen Mentor braucht der ihn bestärkt. Oder mit Einsteins Worten gesagt: "...[Es] muß jeder in Gottes Namen seine eigenen Eier ausbrühten."

Internet:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...l_tv_jetzt_hie/
http://www.spiegel.de/international/worl...,480766,00.html
http://www.reuters.com/article/politicsN...433474020070504
http://www.angewandte-geologie.geol.uni-...n.de/klima1.htm
http://www.gerhard-wisnewski.de/modules....article&sid=345

Zeitschriften:
"Science" März-Ausgabe
"P.M." März-Ausgabe

Bücher:
ISBN: 3865810632 Klima - Wälder - Indigene Völker
ISBN-10: 3462036904 Nachrichten aus einem unbekannten Universum

Personen:
Geologie-Professor Peter Neumann-Mahlkau
die Buchautoren Dirk Maxeiner und Michael Miersch
Ich und die Logik in meinem Hirn, weil eins und eins gleich zwei sind.
Nady
@ Schneemann

Ach ja zur Konzentrationsberechnung: Wenn die Menge einer Sache in einem System steigt, steigt ergo auch seine Konzentration. Das ist innere Logik und bedarf nur der Quelle zwischen Deinen Ohren.
Schneemann
Zitat:
Original von Nady
Ach ja zur Konzentrationsberechnung: Wenn die Menge einer Sache in einem System steigt, steigt ergo auch seine Konzentration. Das ist innere Logik und bedarf nur der Quelle zwischen Deinen Ohren.

Die Frage ist aber nicht "ob" die Konzentration steigt, sondern "um wieviel". Wenn du dich zu Aussagen hinreißen lässt wie "wo bleibt eigentlich das CO2", dann musst du zumindest schlüssig nachweisen, dass der Anstieg der CO2-Konzentration weniger CO2 bedurfte als deine geschätzten Mengen. Ich warte auf deine Berechnungen...(sicher noch lange, weil deine Aussage einfach nur komplett falsch ist).

Gruß,
Schneemann
mark
Zitat:
Original von Schneemann
Zitat:
Original von Nady
Ach ja zur Konzentrationsberechnung: Wenn die Menge einer Sache in einem System steigt, steigt ergo auch seine Konzentration. Das ist innere Logik und bedarf nur der Quelle zwischen Deinen Ohren.

Die Frage ist aber nicht "ob" die Konzentration steigt, sondern "um wieviel". Wenn du dich zu Aussagen hinreißen lässt wie "wo bleibt eigentlich das CO2", dann musst du zumindest schlüssig nachweisen, dass der Anstieg der CO2-Konzentration weniger CO2 bedurfte als deine geschätzten Mengen. Ich warte auf deine Berechnungen...(sicher noch lange, weil deine Aussage einfach nur komplett falsch ist).


also, wie das mit der atmung ist...weiss ich nicht. aber in den bilanzierungen zum kohlendioxid verschwindet tatsächlich ein teil in unbekanten "CO2-senken", den "missing sinks", wie das auf neudeutsch heisst. wenn man danach g**gelt kommt man weiter.
man weiss nicht wo das kohlendioxid bleibt. ist eigentlich auch wurscht...aber es zeigt eben wie unvollständig das wissen um die stoffkreisläufe tatsächlich ist.
Zanderdan
Hm, CO2 mal hin oder her: Ich verstehe den Grundgedanken so, dass der Umweltschutzgedanke einen Widerspruch in sich trägt.

Hole mal etwas aus: Wald, überall Wald, das war der Anblick, der sich dem Europäer des Frühmittelalters darbot. Winzige Dorfoasen, verbunden durch schmale, gefährliche Pfade und selten einer halbüberwucherten Römerstrasse. Ein furchtbarer und respekteinflössender Anblick. Mit zunehmender Kultivierung des Bodens wurden die Wälder mehr und mehr aus dem Blickfeld geschoben und domestiziert. Was zunächst auch begrüßt wurde. Der baroke Garten, mit seiner geometrischen Anlage und den präzise ziseliertem Gesträuch soll die Herrschaft des Menschen über die Natur zum Ausdruck bringen. In dieser Zeit macht Francis Bacon den berühmten Ausspruch: Wissen ist Macht. Macht über die Natur, meint er damit, und fordert die Wissenschaft auf, der Natur ihre Geheimnisse zur Not abzufoltern.
Der technologische Fortschritt führt schließlich dazu, dass eine unberührte Natur zu einem immer selteneren Anblick wird, und dadurch zum gesuchten Betrachtungsgegenstand. In Reiseführern tauchen ab ca. 1800 Hinweise auf besonders reizvolle Ausblicke auf. Es entsteht eine Landschaftsmalerei. Der englische Garten versucht den Anschein einer ungestalteten Natur zu erwecken. Der Romantik will nur das wilde, ungestüme gefallen und sie versucht in ihren Kunstwerken der Natur ihre Erhabenheit zurückzugeben.

Aber -so vertehe ich den Thread- offenbar ohne nachhaltigen Erfolg. Im Gegenteil ist -so mein Verständnis der vorgelegten These- in der Beziehung des Menschen zur Natur ein Tiefpunkt erreicht, und zwar gerade durch den Umweltschutz. Der macht zwar reichlich Verbrüderungsgesten gegenüber der Natur, geht mit ihr aber wie mit einem Kleinkind um, das ohne die Hege und Pflege des Menschen nicht lebensfähig ist. Es fehlt dabei jegliche Demut.

Verstehe ich das so nun richtig? Mich haben die Ausflüge ins naturwissenschaftliche verwirrt, die den Herrn Schneemann, nicht ganz zu Unrecht, sogar empörten. Ebenfalls unklar bleibt mir die Rektalmetaphorik, aber die stört nicht weiter.

Ich kann folgende Variation über das Thema anbieten: Die Natur selbst wird vielleicht auch die größten Sauereien des Menschen überstehen und es ist ihr möglicherweise gleichgültig, ob der Mensch das Zepter schwingt, oder die Kakerlake. Insofern wäre das, was der Umweltschutz schützen will, nur seine gewohnte und vom Menschen bewohnbare Umwelt, die aber im Rauschen der Jahrtausende nur eine Anekdote darstellt. Das enthält zwar einen egoistischen Zug, aber ich kann das nicht weiter verwerflich finden. Anmaßend wird es nur da, wo das zarte Pflänzchen, dem man wohlmeinend zu Hilfe eilt gleichgesetzt wird mit dem Gesamtsystem, bzw vergessen wird, dass die Naturprozesse auch ohne pflegenden Menschhände ihren Gang gehen werden - also mal ganz plakativ gesagt, da wo gemeint wird, beim Umweltschutz ginge es um die Umwelt und nicht um den Menschen. Aber das wäre zunächst zu erweisen, dass das so ist.
Nady
@ Zanderdan

Es ist äußerst schwierig einen Beweis für den schädlichen Eigennutz des Menschen im Punkto Umweltschutz zu erbringen. Aber ich will es versuchen.

Der Mensch sieht sich nicht als Teil des Gesamtsystems sondern eher als Nutzer dieses Systems. Aus dieser Position kann er "die Umwelt" gar nicht schützen.
Gedankenexperiment:
Nehmen wir mal an die Unruh einer Uhr oder ein x-beliebiges Zahnrad wäre fähig zu einer gewissen Selbsterkenntnis. Weiterhin würde dieses sich selbst erkennende Teil eine leichte Ahnung von der Funktion oder dem Nutzen dieses Systems entwickeln. Es erkennt auch das seine Eigenbewegung dem Ende der Uhr zuträglich ist. (und das ist schon ne tiefe Einsicht für´n Zahnrad) Nun beschließt dieses Zahnrad das System zu schützen und verlangsamt gegen alle Wiederstände seine Bewegung vieleicht ist es auch Perfektionist und strebt zum Schutze des Gesamtsystems den totalen Stillstand an.
Frage:
Was ist dann mit der Uhr?
Antwort:
Funktionsuntauglich oder zerstört, auf jeden Fall am Ende.

Der Mensch denkt die gesamte Uhr wurde gebaut damit das Zahnrad zur Existenz gelangt.
Shamatic
Ich finden deinen Gedankengang sehr interessant. Ich kann mich erinnern, dass ich vor längerer Zeit mal ähnliches gedacht habe.

Im Grunde hast du ja Recht: Natur- oder Umweltschutz bedeutet letztendlich eigentlich Menschenschutz und sonst nichts bzw. die Motivation zum "Umweltschutz" liegt darin, dass angenommen wird, dass durch diese Handlungen (Änderungen der Umwelt) Menschenleben gerettet werden können.
Philosophia
@Schneemann

sieh dir bitte diesen Beitrag an. Vielleicht lässt es dann alle, die noch an diese Lügen glauben, besser erkennen was wirklich dahinter steckt!

http://video.google.de/videoplay?docid=-284191183500847565
Schneemann
Lieber Philosophia,
Zitat:
Original von Philosophia
@Schneemann

sieh dir bitte diesen Beitrag an. Vielleicht lässt es dann alle, die noch an diese Lügen glauben, besser erkennen was wirklich dahinter steckt!

es war natürlich nur eine Frage der Zeit bis hier jemand diesen Climate-Swindel Film von Channel4 verlinkt. Den grössten Klimaschwachsinn scheint hier jeder aus dem Netz fischen zu können, aber die unzähligen Richtigstellungen und wissenschaftlich seriösen Beiträge findet keiner oder interessieren keinen AARRGH!!

Leider ist das schon ein sehr alter Hut, aber an manchen scheint diese Diskussion tatsächlich vorbeigegangen zu sein. Der Film präsentiert einige wissenschaftliche Randmeinungen, einige eklatant falsche Darstellungen, er verschweigt absichtlich viele wichtige Details und das ganze ist gewürzt mit zusammengeschnittenen und sinnverfälschenden Interviews (mehrere im Film zu Wort kommender Wissenschaftler haben sich von den Inhalten distanziert).

Letztlich reiht sich der Film in die "glorreiche" Liste der übelsten Falschdarstellungen ein. Er ist in einem Atemzug mit den Dokus über die getürkte Mondlandung und die Verschwörungstheorien zum 11. September zu nennen.

Nichtmal ein Privat- und Schundsender wie RTL hat sich dazumals, bei der Erstausstrahlung, getraut dieses Machwerk ohne nachfolgende, richtigstellende Diskussion mit Klimaforschern zu zeigen, in welcher jede einzelne Darstellung des Films auseinandergenommen wurde. Was genau die Motivation der Produzenten war ist mir allerdings bis heute nicht bekannt (vlt Sponsoring von Exxon?).

Eine der unzähligen Kritiken (eigentlich sind es mehr "Verisse") zu dieser Doku ist diese hier auf Wikipedia.

Der Film wurde stark kritisiert. So enthalte er schwere Fehler, die die Glaubwürdigkeit herabsetzen und verwende Grafiken, die veraltet, verzerrt, falsch beschriftet oder einfach falsch seien, um seine Thesen zu stützen. Widersprechende Fakten würden komplett verschwiegen, so die Tatsache, dass Entwicklungsländer nach dem Kyoto-Protokoll von der CO2-Minderung ausgenommen sind. Inzwischen bezeichnete ein Mitarbeiter des Senders Channel 4 die Dokumentation als „polemisch“.[5]

Der Meteorologe Alan Thorpe schreibt in einem Kommentar im New Scientist, dass die Hauptaussage des Films falsch sei, und es keine glaubwürdigen Beweise dafür gebe, dass kosmische Strahlen eine signifikante Rolle spielen.[6]

Die britische Royal Society wirft dem Film vor, ein gefährliches Spiel zu spielen, indem er Randmeinungen vertrete, Beweise missachte und damit von notwendigen Klimaschutzmaßnahmen ablenke.[7]

Der Film präsentiert beispielsweise aus dem IPCC-Bericht entnommene Daten zur Entwicklung der Sonnenaktivität und zur jährlichen Temperaturveränderungen jeweils durch zwei übereinander gelegten Graphen in einem Zeitdiagramm. Anhand des synchronen Verlaufs der beiden Graphen sollte gezeigt werden, dass die Sonne für die globale Temperaturentwicklung verantwortlich ist. Die Kurven endeten in der Durkin-Präsentation allerdings im Jahr 1980, obwohl der IPCC-Bericht aktuellere Daten lieferte, nach denen die Sonnenaktivität deutlich hinter der wachsenden Temperaturveränderung zurückblieb[8].

George Monbiot warf dem Sender Channel 4 vor, die Fakten zu verdrehen, um sensationsheischend eine Kontroverse zu erzeugen. Wenn man wie dieser Film bereits widerlegte Arbeiten verwende und Ergebnisse einseitig auswähle, könne man praktisch alles als wahr darstellen.[9] Eigentlich sei dem Sender schon bekannt gewesen, dass der Produzent des Films, Martin Durkin, schon bei einer früheren Dokumentation unseriös gearbeitet habe, und der Sender damals eine öffentliche Entschuldigung ausstrahlen musste,[10] weil er Interviewpartner getäuscht und deren Aussagen verfälschend wiedergegeben hat.[11] Auch im Zusammenhang mit „The Great Global Warming Swindle“ wird Durkin vorgeworfen, Stellungnahmen von Interviewpartnern in einen falschen Kontext gestellt zu haben. Carl Wunsch, ein betroffener Professor, spricht von einer „Verdrehung“ seiner Aussagen und „reiner Propaganda“. [12] Verschiedentlich wurde Durkin auch vorgeworfen, er verbreite mit seinem Film Verschwörungstheorien.



Andere Kritiken findest du auch z.b. bei den Fachleuten des pik-potsdam oder in der Süddeutschen.
EDIT: Falls du des englischen gut mächtig bist, hier gibts auch noch ein Video-Interview mit dem Macher dieser Doku, in welcher er von einem Klimawissenschaftler(?) regelrecht argumentativ hingerichtet wird...

Gruss,
Schneemann
Archibald
Zitat:
Original von Nady
.........................Umweltschutz ist reaktionär und egoistisch. Er will dass erhalten was jetzt zur Zeit IST und bremst somit jede Entwicklung der Welt.
Und wenn wir auch nur eine Eigenschaft des Lebens kennen dann ist es wohl seine Entwicklungsfähigkeit.
Wenn keine Art mehr ausstirbt wird auch keine andere entstehen..................................


@ Nady:

Die natürliche Entwicklung der Welt ist durch den Menschen beeinflusst worden; wenn wir also unseren Einfluss in die Entwicklung der Welt als Bestandteil einer natürlichen Entwicklung sehen, dann ist auch der Umweltschutz (weil ein Einfluss von uns Menschen auf die Welt) Bestandteilder natürlichen Entwicklung.
Du siehst also, dass deine Kritik ins Leere läuft.
Archibald
@ Nady:

Nun, eine Uhr hat nicht die Funktion, ein Zahnrad erkennen zu lassen, dass es selber existiert und Bestandteil eines Systemes Namens "Uhr" ist; eine Uhr hat die Funktion, die Zeit anzuzeigen.

Bei uns Menschen aber kann man sehr wohl davon ausgehen, dass es unsere gottgewollte Funktion ist, zu erkennen, dass wie bestandteil eines übergeordneten Systemes sind.

Menschen sind nämlich schlichtweg keine (von der Intelligenz her gesehen) minderbemitteltenden Zahnräder.
Philosophia
Hey Schneemann tu uns ein Gefallen und nimm mal bitte die Rosabrille ab!
Schneemann
Zitat:
Original von Philosophia
Hey Schneemann tu uns ein Gefallen und nimm mal bitte die Rosabrille ab!

Du meinst wohl eher ich soll die Exxon-Shell-GeorgeDabbeljuh-Brille oder die Verschwörungs-Brille aufziehen.

Ein sehr lustiges Video zum Thema ist dieses hier
http://video.g**gle.com/videoplay?docid=...earch&plindex=1

Ansonsten zum Spass noch ein paar Links...
http://www.climateofdenial.net/?q=node/3
http://portal.campaigncc.org/node/1820?page=2
http://www.realclimate.org/index.php/arc...07/03/swindled/
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk...icle1517515.ece

Noch eins, wer auch immer du bist (kann man sich aber denken), sprich bitte nicht in der Mehrzahl, denn so einen Mist glaubt ausser dir keiner.
Praktiker
Seine Umgebung (Umwelt) sauber zu halten, unabhängig von der Skalierung ( z.B. häusliche Umgebung, Arbeitsumgebung, seine Stadt, sein Staatsgebiet etc.) ist Teil unserer kulturellen und zivilisatorischen Erungenschaften.
Blaubarschbubbe
an den anthropogenen Klimawandel glaub ich auch nicht. Auch wenn ich es als nicht passend empfinde, wenn beide Seiten so tun, als wuessten sie es.
Der Mensch weiss nicht. - Statistiken u.ae. sind nie objektiv und auch nur Mittel zu Zweck.

In den restlichen Punkten stimme ich dir mal vorbehaltlos zu. "Das Sein ist ein Werden" und im botanischen gibt es bereits viele Entwicklungen zu verzeichnen, die es so ohne die Klimaerwaermung nicht gaebe.

Worauf ich jedoch hinaus will ist dein Punkt unter "PPSS".
Ich bin kein Vegetarier, aber die Vegetarische Ernaehrung nur unter einem moralischen Gesichtspunkt zu betrachten ist meiner Auffassung nach, nicht weit genug gedacht.
Ich absolviere derzeit mein Auslandsjahr in einem 3.ten Welt Land. Jean Ziegler hat einmal gesagt "Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet".
Ich habe nichts dagegen als Gutmensch bezeichnet zu werden, aber ich erlebe gerade tagtaeglich das Elend der dritten Welt und wir werfen quasi das Korn (das das Potential haette, die Menschen hier zu ernaehren) "vor die Saeue"

mfg