| Zitat: |
Original von Nady
Die Menschheit gehört zur Umwelt, soviel dürfte selbst dem blödesten Greenpeacer klar sein |
Was sagt uns denn der schöne Begriff
Umwelt?
Ist damit nichts anderes als die
Welt um uns herum gemeint?
Höchstwahrscheinlich hast Du vollkommen damit recht, dass einige von uns der Ansicht sind,
über ihrer Umwelt zu stehen, wobei ich dem keinesfalls zustimme,
aber das heißt doch noch lange nicht, dass wir, der Mensch, die Welt schützen, weil wir über sie regieren wollen.
Ich glaube kaum, dass es jemals einen Diktator gegeben hat oder geben wird, den sein Volk auch nur im Geringsten seinetwegen interessiert.
Wir glauben lediglich, eine gewisse Macht zu besitzen, welche wir eigentlich praktisch nur gegen uns selbst,
den einzigen wahren Umweltsünder (Ich gehe von der mE mehrheitlichen Überzeugung aus, dass Tiere und Pflanzen kein Bewusstsein haben und somit nicht sünden können) verwenden können.
| Zitat: |
Umweltschutz ist reaktionär und egoistisch. Er will dass erhalten was jetzt zur Zeit IST und bremst somit jede Entwicklung der Welt.
Und wenn wir auch nur eine Eigenschaft des Lebens kennen dann ist es wohl seine Entwicklungsfähigkeit. |
Dem muss ich eindeutig widersprechen. Man will die Umwelt nicht schützen vor der natürlich vorhanden Entwicklung,
deren Vorhandensein auch ich nicht anzweifle, sondern vor sich selbst, bzw. anderen der eigenen Rasse Mensch,
man will Fehler, die diese begangen hat, begleichen oder, da dies meines Erachtens praktisch unmöglich ist, weiteren bestmöglich vorbeugen.
| Zitat: |
| Wenn keine Art mehr ausstirbt wird auch keine andere entstehen. |
Dazu sehe ich mich gezwungen, zu sagen:
Warum???
| Zitat: |
| Wir nehmen mit einer erbarmenden Miene greise Menschen von der Herz-Lungen-Maschine, - nun hat er/sie endlich seinen/ihren Frieden - aber den Condor können wir nicht in Frieden aussterben lassen. Wir finden Delphine niedlich und rotten Pockenvieren gnadenlos aus. |
Das liegt ganz einfach, ich muss das jetzt so sagen, an unserem Egoismus.
Die Frage wäre: Steht uns dieser überhaupt zu?
Jedem nicht denkenden Lebewesen (s.o.) steht ein solcher mit Sicherheit zu, da dieser als einziger in der Lage ist, sein Überleben zu sichern.
Insofern steh er uns mindestens so weit zu, wie er dem Erhalt unseres Überlebens und dem unserer Rasse (Mensch) dient.
Dies kann man meines Erachtens auch auf die Gesundheit ausweiten, schließlich können Krankheiten ja auch den Tod herbeiführen.
So haben wir meines Erachtens das Recht z.B. genannte Pockenviren auszurotten.
Das wir andere, uns nicht schadende Arten erhalten wollen, liegt daran, dass gerade durch unser Einwirken, der Bestand vieler dieser Arten erst in Not geraten ist.
| Zitat: |
| Ich hoffe der Mensch wird niemals versuchen die Umwelt zu schützen, denn dass wäre eine Garantie für den Weltuntergang. |
Da hast Du vollkommen Recht.
Der Mensch versucht nämlich schon, seitdem er denken kann, seine Umwelt zu schützen, sei es nun seine Lieblingsblume.
Außerdem ist es eindeutig bewiesen, dass jeder Stern eines Tages „seinen Geist aufgeben wird". Der „Tod" der Sonne wäre somit auch unser Tod.
| Zitat: |
| 97% des gesammten Kolendioxidausstosses ist natürlichen Ursprungs. Wenn wir also unseren industriellen CO2-Ausstoss um 20% senken dann senken wir also den Gesamtausstoss um 0,6%. |
Erstens hätte ich an dieser Stelle nichts gegen dies belegende Quellen und zweitens ist der Kohlenstoffdioxidausstoß
nicht mit dem Steigen des Kohlenstoffdioxidanteils gleichzusetzen.
Schließlich gibt es auch gewisse Pflanzen, um genau zu sein alle, die in der Lage sind, Kohlenstoffdioxid wieder in Sauerstoff zu „verwandeln".
Außerdem sind diese 3% schon 3,0% zu viel und somit ist jede Annäherung an 0% folgerichtig sinnvoll.
Kurzum, ich kann Deine Argumente gegen Umweltschutz nicht akzeptieren, ja halte diese sogar, ganz simpel ausgedrückt, für einen Versuch,
Aufmerksamkeit mit einer These zu erregen, welche mE schon von vornherein als vollkommen schwachsinnig zu bezeichnen ist.