Argumentation über die Logik

albert_u
Hi Achiebald,
ich denke beides. Wahrnehmung(sorgane) und mentale Interpretation beeinflussen unser Urteil.

Die beiden Menschen in deinem Beispiel, haben sehr ähnliche Augen, deshalb beurteilen sie den Film auch nicht wegen den Augen, sondern wegen ihres Geistes unterschiedlich.

Hätte der eine jedoch wärmeempfindliche Augen und der andere lichtempfindliche, dann wäre die Meinung auch auf grund dieser Organe unterschiedlich.

Gruß
albert
Rhetorix
Zitat:
Original von Aurom
warum kommen denn so viele argumentatoren, die sich auf LOGIK berufen, zu total verschiedenen ergebnissen? gruebel

Aus zweierlei Gründen:

1. weil nicht alles, was sich logisch nennt, tatsächlich logisch ist,

2. weil Logik 'nur' vorgegebene Tatsachen/Behauptungen verbindet.

Logik strickt sich aus dem Garn, was jeder mitbringt, ein Pullöverchen.
Es wird aber nur dann ein Pullöverchen daraus, wenn man nicht die Maschen fallen lässt und das Garn etwas taugt.


Zitat:
Original von albert_u
Ich meinte ..., dass die Logik das, was sie widerspruchsfrei erkennt und wirklich überschauen kann auch richtig erkennt. Alles kann sie natürlich niemals erkennen. ...

Mir scheint, du verwechselst die Erkenntnis kraft Erfahrung/Wahrnehmung mit den Erkenntnissen der Logik.
Logik verknüpft ja nur!
Ein Zipfelchen von wahrer Erfahrung/Wahrnehmung wird immer als Fundament einer 'richtigen' Schlussfolgerung gebraucht.
Wer auf Grund einer ungesicherten oder gar falschen Tasachenbasis fachgerecht schlussfolgert, kommt zwar zu einem fachgerechten Schluss, aber allenfalls zufällig auch zu einem wahren.


Zitat:
Original von albert_u
Die Frage ist nicht, ob die menschliche Logik funktioniert bzw. Wahrheitsgültigkeit besitzt, sondern wieviel Menge (des Universums) sie erfassen kann.

Wer sollte diese Frage beantworten können?
Die Menschheit ist doch noch lange nicht in der Nähe des Endes ihrer Versuche, mit dem Verstand das Universum zu erfassen. Wohin und wie weit dieser Weg sie führt, werden wir alle weder erfahren, noch auch nur abschätzen können.



Zitat:
Original von Jupp
Das hier ist mein letzter Beitrag in diesem Forum, falls es überhaupt jemanden interessiert - ich hasse es, mich zu langweilen.

Es interessiert mich, und ich fände es sehr schade, wenn du es dir nicht noch einmal anders überlegtest!
Denk daran: für das, was dich amüsiert, musst du allenthalben meist selbst sorgen.
Mach dir doch einfach mal einen Spaß!
Schreib noch ein schönes Gedicht, das immer wieder gern gelesen wird.
Oder eröffne einen tiefschürfenden Thread, den du zur Hälfte selbst bedienen könntest.
albert_u
Zitat:
Original von Rhetorix

Zitat:
Original von albert_u
Ich meinte ..., dass die Logik das, was sie widerspruchsfrei erkennt und wirklich überschauen kann auch richtig erkennt. Alles kann sie natürlich niemals erkennen. ...

Mir scheint, du verwechselst die Erkenntnis kraft Erfahrung/Wahrnehmung mit den Erkenntnissen der Logik.
Logik verknüpft ja nur!
Ein Zipfelchen von wahrer Erfahrung/Wahrnehmung wird immer als Fundament einer 'richtigen' Schlussfolgerung gebraucht.
Wer auf Grund einer ungesicherten oder gar falschen Tasachenbasis fachgerecht schlussfolgert, kommt zwar zu einem fachgerechten Schluss, aber allenfalls zufällig auch zu einem wahren.


Stimmt, Logik verknüpft in dr praktischen Anwendung nur. Ich habe Logik aber nicht mit Erkenntnis verwechselt, sondern ich meinte allein den logischen Teil. Deutlich wird das bei rein logischen "Rechnungen", die erst (später) noch auf den Alltag angewandt werden müssen. Beispiel: Zwei unendlich lange Linien, die nicht parallel sind, überschneiden sich irgendwo. Dies ist eine logisch überschaubare Situation und deshalb ist unsere erkenntnis darüber auch verlässlich.

Zitat:

Zitat:
Original von albert_u
Die Frage ist nicht, ob die menschliche Logik funktioniert bzw. Wahrheitsgültigkeit besitzt, sondern wieviel Menge (des Universums) sie erfassen kann.

Wer sollte diese Frage beantworten können?
Die Menschheit ist doch noch lange nicht in der Nähe des Endes ihrer Versuche, mit dem Verstand das Universum zu erfassen. Wohin und wie weit dieser Weg sie führt, werden wir alle weder erfahren, noch auch nur abschätzen können.


Tja, ich nicht... Zwinker

netten Gruß
albert
Rhetorix
Zitat:
Original von albert_u
... Zwei unendlich lange Linien, die nicht parallel sind, überschneiden sich irgendwo. Dies ist eine logisch überschaubare Situation und deshalb ist unsere erkenntnis darüber auch verlässlich.

Ist sie das wirklich?
Haben wir eine zuverlässige Erkenntnis irgendwelche Verhältnisse im Unendlichen?
Oder nehmen wir nur an, dass die unendlich langen Linien sich 'irgendwo' schneiden?

Und was ist, wenn die beiden Linien hier auf meinem Schreibtisch beginnen, und zwar in 10 cm Abstand, und dann unendlich weit auseinanderlaufen? Trifft deine Annahme dann immer noch zu? großes Grinsen
albert_u
Mit unendlich lang meinte ich natürlich in beide Richtungen unendlich lang. Eigentlich habe ich das Wort "Unendlich" auch nur benutzt, weil "Linien" in der Geometrie so definiert sind. In wirklichkeit müssen sie nur genügend lang sein.

Die Linien müssen sich schneiden, weil man garkeine Vorstellung von Unendlich entwickeln muss. Zugegeben: über das Verhalten von "unendlich" haben sich die Mathematiker einfach geeinigt (Präambel heißt das glaube ich). Aber die ist für dieses Beispiel ja garnicht relevant. In meinem Aufsatz geht es um das logische Denken, die Kombinationsfähigkeit (des Menschen) an sich.

besten Gruß
albert
albert_u
Hallo, meine Argumentation im ersten Posting, lässt sich übrigens durch folgende Ergänzung auf die Geometrie ausweiten: Jede grafische Darstellung lässt sich wie auf einem Computerbildschirm durch angeordnete Vierecke darstellen. Ist die „Auflösung“ für die entsprechende Darstellung zu gering, kann sie in der Vorstellung beliebig erhöht werden. Die „Pixel“ können wie Gegenstände der Wahrnehmung kombiniert werden, was die Verbindung zur obigen Argumentation ist. „Der Computer ist auf dem Tisch.“ Diese „Pixelkombinationen“ lassen sich dann auf die Erfahrungen der Welt übertragen.
So ist also auch das „bildliche Kombinieren“ des Menschen verlässlich. Die Logik des Denkens wurde durch die Erfahrung belegt.
essra
Viele erklären sich dinge mit logik. Aber ich bin zum beschluß gekommen das keine logik existiert. Was uns logischer scheint versuchen wir durch unseren sinnen wahrzunehemen. Da unsere sinne uns täuschen kann es keine logik geben.
Nehmen wir an wird würden eine Blinden erklären was 180° sind. Wir würden ihn ein beispiel mit einen Dreieck geben(das alle winkel in einem dreieck 180° haben), aber ürden wir in versuchen zuerklären dass 180° auch ein gesträkter winkle sein kann, dann würde die Bilnde Person schwirigkeiten haben sich 180° zubeweisen. Worauf schließen lässt wir müssen dinge erst sehen, damit sie uns logisch erscheinen. Bei einer Person die weder sehen kann und noch nie, das was man ihr zuerklären versucht, gefühlt hat, damit sie eine gewissen vorstellung habt worüber wir reden, ist es unmöglich. Das heißt das wir unsere sinne benutzen um logik wahr zunehmen. Da sinne uns täuschen, kann es logik nicht gegen.
Außerdem würde es logik geben wieso haben dann einge von uns schwierigkeiten mathematische fromel nachzuvollziehen. Wenn alles doch so logisch ist muss es doch für jeden logisch sein, also muss jeder in der lage sein es zuverstehen. Trotzdem tun es viele nicht. Was für viele menschen oder den mathematiker unter uns als logisch erscheint heißt nicht das es für alle logisch ist. Und wenn logik nicht für jeden verständlich/logisch ist kann es "logik" nicht geben.
-Soso-
@essra

Hi.

Du scheinst nicht über die Art von Logik zu sprechen, die der Logiker "Logik" heißt. Daher die Frage: Was verstehst du denn unter einer Logik?
essra
also wenn du schon so fragst xD
logik ist für mich eine vorgehensweise (denkensweise) um irgendwas schlußfolgern zukönnen.
Ich würde es eher als kunst bezeichnen. durch reine argumente die man an der struktur von etwas als vernüftig oder logisch oder sinnvoll zuerklären halt ich für etwas verzeifelt.
Archibald
@ albert:

Ich denke, du untertreibst hier ein wenig; die Sinnes´wahrnehmung beider Filmbetrachter ist im wesentlichen die gleiche, aber, die Interpretationdes Wahrgenommenen ist stark unterschiedlich..........
Archibald
Zitat:
Original von essra
......... Da unsere sinne uns täuschen kann es keine logik geben.
...................


@ essra: Ziemlicher Unsinn; dein Satz ist nänmlich ein sogenannter "logischer Schluss" selber, das heisst, du schliesst mittels deiner Logik, dass es keine gibt,,,,,,,,,,,,
essra
@ archibald
schlußfolgerungen müssen nicht stimmen. der satz von mir war eine reine reininterpretation. das heißt logik ist nur eine vermutung, niemand kann logik geweisen.
X-Files85
Zitat:
Original von essra
schlußfolgerungen müssen nicht stimmen. der satz von mir war eine reine reininterpretation. das heißt logik ist nur eine vermutung, niemand kann logik geweisen.


Also so bestimmend und behauptend und letzendlich auch ''schlussfolgernd'' aufzutreten und sich in einem so kurzen Beitrag nur zu widersprechen, dass ich das noch miterleben darf, darüber freue ich mich. roll
Archibald
@ essra:

Ich gebe dir insofern Recht, als, dass ich sage: "Logik folgt aus (an sich) unbeweisbaren Axiomen, auch, wenn dem "logisch Schliessenden" diese vielleicht gar nicht bewusst sind...........