Ich denke, ich muss mich hier leider doch wiederholen:
Entschuldige, aber wir wollen hier eine philosophische Diskussion über das Bewusstsein führen und uns nicht mit indoktrinierten Fanatikern auseinandersetzen!
Wie ein solcher führst du dich hier nämlich auf, kamikaze, weil du erstens unsere bisherigen Beiträge in diesem Thread kritisierst, zweitens nur wenig auf das eigentliche Thema eingehst und dich drittens gegen meine Kritik nicht überzeugend verteidigen kannst, sondern meine Kritik an sich kritisierst.
Das einzig wirkliche
Argument, was du aufführst, ist folgendes:
| Zitat: |
| was ich dann sagte: ist das die Psychoanalyse Freuds aber fast vollständig akzeptiert und allg.anerkannt sind .... (überleg doch mal sonst gebe es auch noch garnicht so einen großen kreis an Psychologen, wenn die an die wurzel garnicht ran kommen würden und dadurch nur mist verzapfen) also bestätigt die theorie alleine schon durch die vielen Leute denen es nach solch einer therapie besser ging, dass Freud da schon sehr nah am Punkt des "Ganzen" ist ! |
Gut, diese Argumentation ist sachlich und kein persönlicher Angriff. Das ist ja schonmal gut. Allerdings kann ich gegen dieses Argument auch ein Gegenargument anführen. Das stammt zwar auch von Wikipedia, aber ein Argument abzulehnen, nur weil es von einer bestimmten Quelle kommt, kann man auch als Aspekt von Fanatismus deuten.
| Zitat: |
| Neuere, wenngleich umstrittene Metastudien zur Therapiewirkungsforschung schließlich kommen zu dem Ergebnis, dass tiefenpsychologisch orientierte Formen der Kurzzeittherapie keinen höheren Nutzen haben als andere, z. B. verhaltenstherapeutisch fundierte, obwohl sich die theoretischen Grundannahmen beider Formen diametral widersprächen. Daraus ließe sich der Schluss ziehen, dass es nicht so sehr darauf ankomme, welche Therapie ein Leidender nun mache, als dass sich jemand ihm zuwendet und sein Leiden in einen sinnvoll erscheinenden Zusammenhang einfügt. Mit dieser Erklärung wären sämtliche Annahmen der Psychoanalyse (Traum, Trauma, Triebschicksal usw.) nur fiktive und beliebige Konstruktionen, die eine solche zugewandte und sinnstiftende Beziehung ermöglichen. |
Therapieerfolg an sich, ist also kein gültiger Indikator für die Richtigkeit einer Theorie, auf der eine Therapie basiert. Du musst also wohl andere Beweise anführen, die die Richtigkeit der Psychoanalyse belegen.
Du hast es dir leider auch erspart, eine Antwort auf diese Frage zu geben:
| Zitat: |
| Und warum soll die Psychoanalyse denn genau hinfreich sein, um das Bewusstsein zu untersuchen? |
Darum geht es in diesem Thread ja eigentlich. Um das Bewusstsein. Und um das Bewusstsein allein. Dein Beitrag zur eigentlichen Thematik dieses Threads war folgender:
| Zitat: |
Bewusstsein ist dafür da, die Einflüsse denen wir ständig ausgesetzt sind zu verarbeiten und einzuordnen!
Ohne bewusstsein wären wir nichts dann wär denke ich kein denken möglich, denn wir wären uns ja nichts bewusst !
wir hätten also nicht einmal die chance über irgendetwas nachzudenken !
|
Und dazu schreibst du gleich noch
| Zitat: |
| das ist jetzt sehr flau was ich hier schreibe |
was doch psychologisch gesehen eher andeutet, dass man deine Aussagen nach deiner Auffassung nicht allzu ernst nehmen muss. Aber egal, ich will mal auf deine Punkte eingehen:
Der erste Satz ist ja einigermaßen sinnvoll. Aber die tiefere Bedeutung entzieht sich mir, weil du nicht erklärst, was du mit "verarbeiten" und "einordnen" genau meinst. Wofür ist "Verarbeitung" und "Einordnung" notwendig?
Der zweite Satz ist sicherlich eine Tautologie, wenn man unter "Denken" bewusstes Denken versteht. Wenn man mit dem Begriff "Denken" auch un/unter/vor-bewusste Prozesse miteinbezieht, dann ist das eine Aussage darüber, dass eben diese so definierten Prozesse nicht existierten. Wenn man die Aussage dann verstehen will, musst du schon sagen, welche Prozesse du genau unter "Denkprozessen" verstehst.
Der dritte Satz ist nur eine triviale Folgerung aus dem zweiten.
Was denke ich klar ist, ist dass dein Beitrag nicht wirklich viel zur Lösung der Threadfrage beigetragen hast, sondern lediglich darauf verweist, dass die Psychoanalyse eine Antwort auf diese Frage parat hat. Wo genau diese zu finden ist, hast du uns leider verschwiegen. Statt uns auf diesem Wege zu erleuchten, erklärst du unsere eigenen Ansätze für wertlos. Damit verhälst du dich nur nur wie ein Psychoanalyse-Fanatiker, sondern noch viel schlimmer wie ein überhaupt nicht überzeugender Psychoanalyse-Fanatiker. Damit hilfst du weder dir, noch dem Ansehen der Psychoanalyse noch irgendeinem anderen Leser oder Teilnehmer dieses Threads.
Daher schlage ich dir vor, dass du ab jetzt sach- und themenbezogene Beiträge mit wirklichen Erklärungen schreiben solltest. Oder du kannst auch gar nichts mehr schreiben. Das wäre sicherlich ebenfalls akzeptabel. Solltest du es aber unterlassen, sachbezogen (das heißt unter anderem: nicht nur in Form von persönlichen Angriffen) zu schreiben, werde ich all deine weiteren Posts völlig ignorieren.
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.