Moral als Anfang aller menschlichen Probleme

Hakkbraten
Ich bin ja noch neu hier, drum will ich gleich mal ein wenig Radau machen. großes Grinsen

Nach etlichen Gedankengängen bin ich zum Schluss gekommen, dass die Moral des Menschen sein größtes Problem ist.

Was sind denn große Probleme der Menschheit?
Überbevölkerung und Krieg

Wie konnte es so weit kommen?
Der Mensch hebt sich von allen anderen Lebewesen ab. Er kann denken und planen, hinterfragen und verstehen. Aber er hat eine große Schwäche und das ist seine Moral. Haben Tiere Moral? Nein, weil sie kein bewusstes Leben führen. Die Moral verbietet es, einen anderen Menschen zu töten oder ihm zu schaden. Aufgrund des technischen Fortschritts sind wir mittlerweile in der Lage, viele Krankheiten zu heilen und selbst dem Tode geweihte Menschen zu retten. Doch was ist der Preis?

Kleines Beipsiel: Gebehrt eine Löwin ein behindertes Löwenbaby, z.B. ist es blind oder verkrüppelt, dann stößt es dieses ab, das Neugeborene stirbt. So soll es sein. Was macht der Mensch? Er versucht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, das Kind am Leben zu halten.
Sind behinderte Menschen nicht eine Last für die Gemeinschaft?
Jeder Mensch hat es verdient zu leben. Ich frage: Warum hat er das verdient? Weil er ein Mensch ist?
Wir leben nicht weil wir es verdient haben, sondern weil wir leben können.

Noch ein Beispiel: Ich breche einem kleinen Hund ein Bein. Was macht der Hund? Er jammert und winselt und dann versucht er, irgendwie über die Runden zu kommen. Gut, ein Hund wird ja von Menschen gepflegt, weshalb das jetzt kein gutes Beispiel ist. Aber, stellen wir uns nun vor, ein Mensch bricht sich das Bein. Was macht er? Er versucht etwas dagegen zu unternehmen, er geht zum Arzt, lässt sich das Bein eingipsen und das war's.
Lassen wir mal die Moral außen vor und denken weiter. Warum sollte ein Mensch einem anderen helfen? Was hat er davon? Heißt es nicht, der Stärkste wird überleben? Warum gilt dieses Gesetz der Natur nicht auch für den Menschen?

In den sogenannten dritte Welt Ländern sieht es anders aus. Dort sterben Menschen am laufendem Band und das ist auch richtig so. Die Natur will es so.

Gäbe es keine Moral, wären wir Menschen nur Tiere, wie die Natur es gewollt hat, aber nein. Der Mensch ist ein Rebell. Er rebelliert gegen die Natur und so ist es nicht verwunderlich, dass dieses Verhalten Konsequenzen haben muss. Neue Krankheiten und Seuchen werden kommen, wie es sie schon zu Hauf gab. Die Natur wehrt sich gegen diese Seuche. Die Natur ist der Diktator und der Mensch ist das rebellierende Volk. Fragt sich nur, wer letztendlich die Herrschaft inne haben wird.

Gab es Menschen in der Geschichte, die sich der Natur angeschlossen haben? Ja, Hitler war einer. Er hat die Gesetze der Natur erkannt und nach ihnen gehandelt. Adolf Hitler war die personifizierte Natur.
(Ich bin kein NAZI, nur damit das klar ist. ! )

Hoffentlich hab ich jetzt eine Lawine des Entsetztens los getreten. Ich freue mich auf die Diksussion.
Denkmensch
Zitat:

Warum sollte ein Mensch einem anderen helfen? Was hat er davon? Heißt es nicht, der Stärkste wird überleben? Warum gilt dieses Gesetz der Natur nicht auch für den Menschen?


Um die potentiellen Fähigkeiten des verletzten Menschen, der Gemeinschaft nicht zu berauben.
Oli
Das größte (UND EINZIGE) Problem des Menschen ist seine Dummheit (die ja u.a. auch seiner Moral zu Grunde liegt).
Hakkbraten
An Denkmensch: Willst mir hier wohl das Leben schwer machen, wie? smile

An Oli: Der Mensch ist nicht dumm. Dumm würde bedeutet, er kann nicht denken und weder verstehen noch lernen.
Schlussfolgend kann man sagen, dass deine Aussage falsch ist.
X Shok
Zitat:
Heißt es nicht, der Stärkste wird überleben?

Nein, heißt es eben nicht! Es heißt korrekt: "survival of the fittest", also der angepassteste wird überleben. Wer seine Umgebung so verändert, dass sie ihm gerade richtig passt, hat natürlich die besten Chancen. Stark muss er dafür nicht unbedingt sein, nur eben intelligent.

Zitat:
Überbevölkerung und Krieg

Ersteres kommt daher, dass der Mensch eben extrem erfolgreich ist, seine Umgebung anzupassen und zu überleben. Letzters kommt zum Teil auf Grund der wachsenden Überbevölkerung und zum Teil einfach durch seine von Natur aus agressive Tendenz zustande.

Zitat:
Die Natur wehrt sich gegen diese Seuche. Die Natur ist der Diktator und der Mensch ist das rebellierende Volk.

Die Natur hat keinen Willen! Das ist metaphysischer Nonsens!

Zitat:
Gab es Menschen in der Geschichte, die sich der Natur angeschlossen haben? Ja, Hitler war einer. Er hat die Gesetze der Natur erkannt und nach ihnen gehandelt.

Nein, er hat die Gesetze der Natur eben total fehlinterpretiert. Ähnlich wie du uns das hier vorführst.
Oli
Zitat:
Original von Hakkbraten

An Oli: Der Mensch ist nicht dumm. Dumm würde bedeutet, er kann nicht denken und weder verstehen noch lernen.
Schlussfolgend kann man sagen, dass deine Aussage falsch ist.


Wie schön du doch den Beweis für die Richtigkeit meiner Aussage lieferst! Glücklich macht mich das allerdings garnicht. Ich wende mich ab und weine bitterlich...
Rabenfeder
*gähnt*


Jetzt wollte ich gerade zu einem Beitrag ansetzen, da sehe ich, daß ich im falschen Thread bin.
Eigentlich wollte ich zu Maurice und seiner hochinteressanten Frage nach der Moral, stattdessen bin ich hier bei der personifizierten Natur Adolf Hitler gelandet.
XShok hat das Notwendige gesagt, denke ich.

Mal sehen wie lange "Hakkbraten" durchhält, bevor er von "Schwarzherz" abgelöst wird. großes Grinsen


Gruss


Lucius
Tarvoc
Zitat:
Original von Hakkbraten
Hoffentlich hab ich jetzt eine Lawine des Entsetztens losgetreten.

Nein, dafür bist du nicht wichtig genug. Ich persönlich habe nicht einmal Mitleid mit dir.
Denkmensch
Zitat:
Original von Hakkbraten
An Denkmensch: Willst mir hier wohl das Leben schwer machen, wie? smile


Das hat ich bis jetzt eigentlich noch nicht vor...
Hakkbraten
@Tarvoc: Sehr unfreundlich. Kleine Frage: Gibt es wichtige Menschen für dich, oder überhaupt? Und ich erwarte kein Mitleid, wofür auch?

an alle anderen:

Ich freue mich, dass ich Eindrücke hinterlassen habe, auch wenn es schlechte sind - ist doch egal. Ich wollte eigentlich nur mal gehört werden, sonst nichts. Was ihr hier zu meinen Ansichten sagt, ist mir "eigentlich" piepegal. Es ist meine Sicht der Dinge und die wird sich auch so schnell nicht ändern.

Survival of the fittest. Schön. Damit ist aber nicht gemeint: Es wird der überleben, der die Natur ausbeutet, ganze Spezies auslöscht, sich für das größte und beste hält und meint, sich an keine Gesetze halten zu müssen.
Die Evolutionstheorie ist korrekt formuliert (behaupte ich jetzt einfach mal, ich weiß es nicht), ABER der Mensch fehlt in dieser Theorie. Er hat seine eigene Evolution. Der Mensch lebt doch nicht mehr in der Natur oder mit ihr. Der Mensch arbeitet gegen die Natur und das ist nicht im Sinne der Evolution.

Los, ich warte auf euch. Zerreißt mich doch in Fetzen, ich steh drauf.
Tarvoc
Zitat:
Original von Hakkbraten
@Tarvoc: Sehr unfreundlich.

Wer spendet, der hat zumindest von meiner Seite aus durchaus ein relatives Anrecht auf eine gesellschaftliche Gegenleistung.
Und das hier ist eben meine Gegenleistung für deine großzügigen Spenden and Behinderte und Arme.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Gibt es wichtige Menschen für dich, oder überhaupt?

Sag' du es mir. Ich bin nur der Spiegel, der in deinem Badezimmer hängt.

Zitat:
Original von Hakkbraten
ABER der Mensch fehlt in dieser Theorie.

Wie kommst du denn darauf?

Zitat:
Original von Hakkbraten
Der Mensch lebt doch nicht mehr in der Natur oder mit ihr.

Ein Naturgesetz ist nicht sowas wie eine moralische Regel. Gegen die Evolutionstheorie kann man genausowenig "verstoßen" wie gegen das Gravitationsgesetz oder den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik.
X Shok
Zitat:
Los, ich warte auf euch. Zerreißt mich doch in Fetzen, ich steh drauf.

Mit jemandem zu diskutieren, der es eh nur darauf anlegt Widerspruch zu ernten und selbst nicht bereit ist, seine Meinung zu ändern, macht aus meiner Sicht irgendwie nicht viel Sinn...
Denkmensch
Zitat:
Original von Hakkbraten

Die Evolutionstheorie ist korrekt formuliert (behaupte ich jetzt einfach mal, ich weiß es nicht), ABER der Mensch fehlt in dieser Theorie.


Das musst mal näher erklären, hab ich da was verpasst?

Zitat:
Original von Hakkbraten
Er hat seine eigene Evolution.


Hat jede Spezies nicht seine eigene Evolution?

Zitat:
Original von Hakkbraten
Der Mensch lebt doch nicht mehr in der Natur oder mit ihr. Der Mensch arbeitet gegen die Natur und das ist nicht im Sinne der Evolution.



Woher willst Du wissen was Natur ist? Was sagt Dir denn, was natürlich ist. Der Mensch ist Natur und alles was er schafft ist auch Natur. Er arbeitet doch mit der Natur um zu überleben. Das ist Evolution, der stärkere überlebt und anscheinend hat der Mensch derzeit eindeutig die stärksten Argumente um in der Evolution weiterhin zu bestehen.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Los, ich warte auf euch. Zerreißt mich doch in Fetzen, ich steh drauf.


Bist Du masochistisch veranlagt?gruebel AARRGH!! RoFL
Rhetorix
Zitat:
Original von Hakkbraten
...Wie konnte es so weit kommen?
Der Mensch hebt sich von allen anderen Lebewesen ab. Er kann denken und planen, hinterfragen und verstehen. Aber er hat eine große Schwäche und das ist seine Moral. ... Doch was ist der Preis?

Kleines Beipsiel: Gebehrt eine Löwin ein behindertes Löwenbaby, z.B. ist es blind oder verkrüppelt, dann stößt es dieses ab, das Neugeborene stirbt. So soll es sein...

Die Spezies Panthera Leo wäre schon mit der zweiten Generation ausgestorben, wenn die Löwinnen ihre blind geborene Kinder 'abstoßen' würden. *gg*

Wir dürfen aber immerhin wohl davon ausgehen, dass du es ganz nett gefunden hättest, nach Löwenart von deinem neuen Stiefvater kurzerhand verspeist zu werden.

Zitat:
Noch ein Beispiel: Ich breche einem kleinen Hund ein Bein. Was macht der Hund? Er jammert und winselt und dann versucht er, irgendwie über die Runden zu kommen.

Feigling! Versuch doch lieber mal, einem Rottweiler ein Bein zu brechen!

Zitat:
Gab es Menschen in der Geschichte, die sich der Natur angeschlossen haben? Ja, Hitler war einer. Er hat die Gesetze der Natur erkannt und nach ihnen gehandelt. Adolf Hitler war die personifizierte Natur.

Weil er seinen Hund verprügelt, ihm vielleicht sogar ein Bein gebrochen hat?
Schade, dass Blondie nur ein Schäferhund und kein Wolf war. Wenn ihre natürlichen Instinkte nicht derart degeneriert gewesen wären, hätte sie der Menschheit eine Menge ersparen können!
???
@ All
Ich kann ja eure Abneigung gegen Hakkbratens Art zu diskutieren verstehen. Allerdings finde ich, daß er trotz fehlender Argumente, die er wohl eher noch bringen möchte vielleicht, doch eher in die richtigere, also wirklichere Richtung argumentiert, und ihr eher an seiner unart scheitert, wie an der philosophischen Diskussion.

und deshalb Hakkbraten:
Stellst du dir selbst ein Bein. Weil du so nicht wirklich eine Diskussion erreichst mit den Menschen, die dir gerne widersprechen würden. Argumentativ, sondern eher deine Menschlichkeit als Problem sehen.
Was wohl DAS Problem Tarvocs ist???
Also zur philosphischen Diskussion:

@ X Shok(der erste vernünftigere Beitrag in dieser Diskussionsrunde)
Du sprichst das Richtige an. In meinen Augen. Nicht der Stärkste ist der Fitteste. Aber dann widersprichst du dich nach meinem Verständnis.
Der Fitteste ist der, der am besten angepasst ist und gleichzeitig schreibst du, daß der der Fitteste ist, wer seine Umgebung verändert.
Und ich denke, daß letzteres eher richtig ist. Wobei ich dran zweifle, daß du im Bezug auf den Menschen vom richtigen Menschen redest. Denn ich denke eben, daß wir in unserer gesellschaftlichen Bildung eben genau den verkehrten Weg gehen. Wir haben uns ein System aufgebaut und verlangen jetzt vom Menschen, daß er sich diesem menschengemachten künstlichen unnatürlichen System anpasst. Nur findet Evolution nach diesem System im biologischen Sinne eher nicht statt. sondern wird eher verhindert.
Für mich müßte die Natur des Menschen die Grundlage sein und weil wir das nicht sind müßte sich der Mensch zu seiner Natur hin ändern, damit er die Umgebung wieder richtig gestalltet, daß der Fitteste nicht der Stärkste oder der Intelligenteste ist, sondern der der Menschlichkeit und der Menschheit die größten Vorteile verschafft. Da ist Intelligenz und Sträke nur ein Teilaspekt davon.
Warum ich drauf schließe, daß du von der unnatürlichen Menschlichkeit redest ist, daß du der Intelligenz so einen einzigartigen Stellenwert zustellst, wobei ich dich natürlich falsch verstehen könnte.
Denn gerade unter unsrigen falschen Begebenheiten scheint es alleine die Intelligenz zu sein. Wobei die soziale Eigenschaft des Menschen dabei verloren geht. Und ich denke daß diese Eigenschaft das Grundlegenste für den Menschen sein muß. Weil der Mensch kein Einzeltier ist, sondern ein soziales Wesen. Und wenn man von Menschheit reden möchte, dann kommt es denke ich grundlegend auf die soziale Fähigkeiten des Menschen an, wie erfolgreich er in der Gesellschaft ist. Da aber in unserem System die soziale Eigenschaft so ziemlich keine Rolle spielt, findet bei uns Evolution in die falsche Richtung statt. Sowohl biologisch, als auch soziologisch. Also die natürliche Menschlichkeit flöten geht. Und es die natürliche Menschlichkeit ihrem sozialen Wesen beraubt werden würde. Auf Dauer. Und kann man dann noch von Menschheit reden?
Und so finde ich, daß im nächsten Beitrag dein Irrtum noch verdeutlicht wird. Wie intelligent ist es, daß man für Überbevölkerung sorgt?
Wäre es nicht gerade intelligent, wenn man die Überbevölkerung verhindern könnte? Und wäre diese Intelligenz nicht eine soziale Intelligenz? so führt die Überbevölkerung doch in Verbindung mit unserer Art zu Leben, daß wir immer mehr die Natur zerstören, die Umwelt verpesten, das menschliche Leben unmöglicher machen, die natürlichen Funktionsweisen außer Kraft setzen und so immer mehr Möglichkeiten entstehen, wie die Menschheit sich selbst zertören könnte. Wegen genau diesen Faktoren, die du ansprichst.
Und ich empfinde es eher als untelligent dies so zu bewirken. Das gleicht eher einer intelligenz einer Ratte oder gar einer Ameise.

Ja. Die Natur selbst hat keinen Willen. Wenn man sich aber überlegt, daß wir aus der Natur entsprungen sind und wir unter dem Einfluss der Natur, der Evolution ein Bewußtsein und so einen Willen bekommen haben, dann müßte doch dieser Wille irgendwie etwas mit der Natur zu tun haben?

Hitler hat sich der Krankhaftigkeit der Menschen bedient und die Evolution fehlinterpretiert.

@ Denkmensch

Zitat:
Woher willst Du wissen was Natur ist? Was sagt Dir denn, was natürlich ist. Der Mensch ist Natur und alles was er schafft ist auch Natur. Er arbeitet doch mit der Natur um zu überleben. Das ist Evolution, der stärkere überlebt und anscheinend hat der Mensch derzeit eindeutig die stärksten Argumente um in der Evolution weiterhin zu bestehen.


Also du denkst, daß die Evolution immernoch in die richtige Richtung funktioniert? Bei uns?
Oder scheint sie vielleicht nicht nur zu funktionieren, weil wir das, was nicht funktioniert mit unserer Systematik ausgleichen.
Aber was ist, wenn der Mensch nicht mehr diese Möglichkeiten hat Brillen für jeder Mann zu produzieren, Strom zu generieren und so weiter und so fort? Oder wenn das mit dem Geld so intensiv nicht funktioniert, wie wir es seid ein paar Jahrunderten machen?
Ist dann der Mensch in seinem Wesen nicht ziemlich aufgeschmissen und es scheint nicht nur alles in Ordnung zu sein, weil wir nur das Leben kennen, wie wir es kennen?
So pflanzen sich bei uns doch eher die Asozialeren fort, weil sie mehr Kinder bekommen und die reichen, schönen und intelligenten Menschen versuchen es höchstens mit einem oder zwei Kinder. Wenn das noch länger so geht, führt das dann nicht zu menschlichbiologischen Degeneration?
Und was ist damit, daß es sich beim Menschen bzw. der Menschheit eher um ein gesellschaftliches, also soziales Wesen handelt? Dabei verliert ja eben gerade der im evolutionistischem Sinne, der sich seiner sozialen Ader hingibt, wie der, der gefühlslos handelt, egoistisch, A**haft und asozial ist?

Ich geb dir Recht. Ändert sich nichts an der Funktionsweise unseres Lebens, wie es jetzt funktioniert, dann wird der Mensch kein größeres Problem bekommen. Dann müßte es aber alleine wegen der irren Atomenergie noch mehrere zig tausend Jahre so weiter sein, wie es jetzt ist und nichts bleibt, wie es ist. Und diese Sache ist unabschätzbar und hat die Kraft die gesamte Welt zu zertören.
Und deshalb nehme ich dir dein Recht auch gleich wieder. Weil wie die alten Griechen schon bemerkt haben fließt alles. Und man kann nicht in den selben Fluß zweimal steigen. Objektiv. Und so wird es objektiv auch nicht ewig so bleiben, wie es jetzt ist.

Mich würde interessieren, wie du das verstehst, daß der Mensch mit der Natur arbeitet? Weil der einen Effekt nahmens Treibhaus in gang gesetzt hat, der sich vielleicht von alleine hochschauckelt und sich über die ganze Erde auswirkt? Weil er es schafft sich biologische Nahrungsmittel in einer Unbegrenzheit zu verschaffen, daß die Natur eigentlich nur noch in der objektiven biologischen Funktionsweise besteht und er gar nicht merkt, wenn er sich fleischlich nur noch von Klonen ernährt? Und die Produktion von Fleisch nur noch als Stück im Supermarkt bekannt ist?
Also ich finde, daß der Mensch wissen sollte, was er ist und was es bedeutet Fleisch zu essen, Tiere zu halten und das weiß er nicht, weil er ein Buch ließt oder ein Filmchen anschaut.
So ist unserem Gesellschaftsmenschen schon klar, daß Fleisch ein totes Tier ist. Aber sobald es Augen, Beine, Haare hat, Töne von sich gibt und anfängt sich zu bewegen, dann bricht er in Fassungslosigkeit aus, wenn er beim Schlachten zu schaut. Nein. Ich finde diese Betrachtungsweise allein objektiv richtig.
Nur ist der Mensch leider kein gefühlsloses objektives Wesen, sondern eben unveränderlich subjektiv. Und damit er etwas über etwas weiß, muß er es subjektiv erfahren. Mit seiner Natur, der Menschlichkeit.
Und da dies bei uns zum größten Teil gar nicht der Fall ist, muß ich dir unterstellen, daß du die ganze Sache nur objektiv betrachtest. Du jedoch subjektiv bist. Und deshalb deine Argumentation logisch ist, aber einfach nicht richtig. Weil deine Betrachtungweise nicht deiner Wirklichkeit entspricht. Deiner Natur subjektiv zu sein.

@Hakkbraten

Wie gesagt. Ich finde deine Ansätze durch aus richtig. Nur fehlt mir viel zu viel von den menschlichen naturgemäßen sozialen Wesenszüngen.

Was hältst du von der Idee, daß der Mensch seine Menschlichkeit und seine Intelligenz/Bewußtsein nutzen sollte, um die Evolution zu erhalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, daß es weder zu Überbevölkerung kommt, noch zu Nahrungsmangel, noch zu sonstigen lebenseinschränkenden Situationen? Und er eigentlich nur den Fehltritten der Evolution entgegentreten muß?

Bei deinen Überlegungen fehlt mir die Erkenntnis, daß der Mensch kein Einzelgänger ist, sondern ein Gesellschafttier. Seine Stärke, wie die Löwen und Wölfe in der Gruppe haben. In ihrer naturgemäßen Gruppe. Und das ist der Volksgedanke in keinster Weise.
Wenn sich ein Mensch ein Bein bricht, dann hat das nichts mit seiner Biologie zu tun. Es ist ein Unfall, der jedem passiert und kein Mitmensch hat etwas davon ihn leiden zu lassen. Im Gegenteil. Ist er schnell genug wieder fit, dann kann er seine Fähigkeiten wieder mit einbringen. Und wenn er ein guter Mensch ist, dann ist jeder froh, daß er wieder mit von der Partie ist.
Das gebrochene Bein ist vielleicht eher eine biologische Problemstellung des Verhaltens oder der Fähigkeit sich in der Natur bzw. Umgebung zu bewegen. Aber der Mensch ist viel intelligenter und hat viel mehr Fähigkeiten, wie du mit reiner objektiven Betrachtungsweise feststellen kannst und hoffentlich früher oder später auch wirst. bzw. ich denke schon, daß du es tust. Wenigstens ein wenig. Nur ob du es merkst?

Ja. Das mit den Behinderten ist so eine Sache. Ich habe einiges mit Behinderten erlebt und sie leiden selbst. Manche mehr und manche weniger. Aber würde es nicht genügen, wenn behinderte Menschen sich lediglich nur nicht fortpflanzen würden? Wenn die Menschen genug zu essen haben und sie nichts in ihrem Leben einschränkt und sie genügend Zeit haben, warum sollten sie wollen, daß die Behinderten sterben müßten? Also rein evolutionistisch betrachtet müßte man nur wollen, daß sich behinderte nicht fortpflanzen würden. Und ich denke, daß die behinderten meist selbst nicht wollen, daß sie Kinder zeugen, die ein ähnlich schweres Leben führen müssen, wie sie. Und dennoch wollen sie leben. Und man darf sie auch nicht zu etwas zwingen, was sie nicht wollen. so asozial ist der Mensch in seiner Natur nicht.
Bei Wölfen zum Beispiel ist es ähnlich oder bei Bienen. Sicherlich gibt es bei ihnen kaum behinderte Tiere, was daran liegt, daß bei ihnen die Evolution nie wirklich ausgesetzt hat. Deshalb ist dein Gedanke der Evolution richtig. Aber verletzt sich ein Wolf, dann wird er nicht gleich getötet oder verjagt. Er nimmt die Stellung im Rudel ein, die ihm entspricht mit seinen Fähigkeiten. Sobald es aber zum Beispiel durch den Winter für das ganze Rudel schwierig wird, verlieren die Tiere ihr soziales Verhalten und verjagen ihn oder töten ihn.
Bei den Bienen ist es ähnlich mit den Drohnen. Den Königen, die nur fressen und als Samenspender dienen.
Sie werden gehalten und gehalten bis der Herbst kommt und die Bienen sich auf den Winter vorbereiten müssen. Und da sind die Drohnen eine viel zu große Last und werden getötet. Aber auch nur, weil sie das Überleben des Volkes verhindern würden.
So ist es krank Behinderte alleine wegen ihrer biologischen Krankhaftigkeit töten zu wollen. Es ist asozial. In einem Leben, wo es Nahrungsmittel und Platz in Hülle und Fülle gibt.
Der einzige Grund wäre das Geld und das ist eine Sache, die eben so unnatürlich und krank ist, wie unsere Art zu leben.
Und deshalb sind Behinderte in keinster Weise das Problem.
Sondern eigentlich auf grundlegenste Weise unser nicht der menschlichen Wirklichkeit entsprechenden Art und Weise zu leben.
Und das, weil die Evolution außer Kraft gesetzt wurde.
So stimme ich dir in diesem Argument zu.
Aber nicht in deinen daraus resultierenden Begründungen.

Und auch ich habe diese "masochistische" Ader an mir Widerspruch erntenen zu wollen.
Aber nur weil einen Widerspruch weiter bringt, die Wahrheit der Wirklichkeit entsprechend finden zu können. Oder eben herauszufinden, daß man richtig liegt.
Deshalb verstehe ich, weshalb dir andere Meinungen im Grunde so schnurz piep egal sind. Weil es am Ende nur drum geht, ob du es auch so sehen kannst und wenn nicht, dann muß es für dich falsch sein.
Aber irgendwie habe ich die Vermutung, daß dir auch wieder diese Worte so schnurz piep egal doch nicht sind Zwinker
Hakkbraten
Oh Mann, so viel Text. Du schreibst ja halbe Bücher zusammen.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Kann sein, dass ich nicht den richtigen Weg gefunden hab um in eine Diskussion zu führen, was wohl daran liegt, dass ich so etwas noch nie getan habe. Ich bin eigentlich mehr der Betrachter. Wenn in der Schule im Unterricht diskutiert wurde, habe ich immer meinen Mund gehalten und einfach nur zugehört. Ich bilde mir dann meine eigene Meinung, die ich auch nicht zum Besten geben will, weil sich dann alle auf mich stürzen würden.

Ich greif einfach mal nur die Teile auf, die für mich bestimmt sind.
@Tarvoc:

Du kannst mich doch nicht fragen, ob es wichtige Menschen gibt, wenn du weißt, dass ich denke, es gibt keine. Ich wollte deine Meinung hören.

@???:

Danke für deinen (langen) Kommentar.
Erstens: Der Mensch benutzt seine Intelligenz zu Genüge. Was meinst du wohl, wie er es so weit gebracht hat?

Zweitens: Ich habe nie behauptet, man solle Behinderte töten. Theorien heißen Theorien, weil sie theoretisch sind. Ich würde nie Befehl geben, einen Menschen zu töten. Das erlaubt mein Gewissen nicht.

Drittens: Der mensch ist ein Gesellschaftstier. Das ist soweit in Ordnung, da gehe ich auch mit. Aber dann setzt mein Gedanke ein. Normal ist es doch nicht, dass sich so große Gruppen bilden, aus denen dann ganze Staaten werden. Ich sage, es ist die menschliche Moral, die es so weit hat kommen lassen. Du darfst nicht töten. Warum? Wenn ich ein Tier töte gilt der Spruch nicht? Wenn nun keine Nahrung vorhanden ist, würde ich dann entweder qualvoll verhundern wollen, oder töte ich einen anderen Menschen, damit ich überleben kann?

Noch eine Sache, die mir tierisch auf die Nüsse geht. Warum wird immer zu Spenden aufgerufen und warum spenden so viele? Was interessiert es mich, wenn in Afrika tausende Menschen verhungern, jeden Tag? Warum soll ich Geld spenden für Menschen, die ich nicht kenne, die mich nicht kenne, die tausende Kilometer entfernt sind und mir hernach furzegal sind? Argument: Wenn ich mal Hilfe brauche, wäre ich froh, wenn jemand spenden würde. Klar wäre ich das, aber das ist nicht Sinn der Sache.
Der Tod hat seinen Sinn. Wenn Menschen durch eine Naturkatastrophe (ich hasse dieses Wort, denn eigentlich ist es keine Katastrophe, sondern ein natürlicher Ablauf der Dinge) sterben oder Hab und Gut verlieren, dann ist das gewollt. Ich weiß, dass das einige nicht mögen, aber personifiziere trotzdem die Natur. Die Natur schreibt die Gesetze und wenn sie sich einiger Menschen entledigen möchte, dann tut sie das.
Menschen wollen überleben. Das bedeutet aber nicht, dass ich anderen Menschen helfen muss zu überleben. Der Mensch ist ein Egoist und das ist gut so. Wenn es immer nur um die Gemeinschaft gehen würde, wären alle Vorstellungen von einem individualem Leben dahin.

Was ich eigentlich sagen möchte, ist folgendes. Der Mensch benutzt seine Intelligenz, um mit der Evolution zu arbeiten, sondern um gegen sie zu kämpfen.
X Shok
Zitat:
Der Fitteste ist der, der am besten angepasst ist und gleichzeitig schreibst du, daß der der Fitteste ist, wer seine Umgebung verändert.

Ich habe das in dem Glauben geschrieben, dass es offensichtlich ist, dass ersteres aus letzterem folgt. Wer seine Umgebung verändern kann, tut dies sinnvollerweise so, dass er optimal in diese neue Umgebung reinpasst und dort möglichst gute Voraussetzungen zum Überleben vorfindet.

Zitat:
Wobei ich dran zweifle, daß du im Bezug auf den Menschen vom richtigen Menschen redest.

Was ist denn bitte ein falscher Mensch?

Zitat:
Für mich müßte die Natur des Menschen die Grundlage sein und weil wir das nicht sind müßte sich der Mensch zu seiner Natur hin ändern, damit er die Umgebung wieder richtig gestalltet, daß der Fitteste nicht der Stärkste oder der Intelligenteste ist, sondern der der Menschlichkeit und der Menschheit die größten Vorteile verschafft.

Ja, das kann man durchaus so sehen. Dann müsste man aus der Natur des Menschen folgern, dass er nur noch in kleinen Gruppen von maximal 100 Personen leben sollte und nicht in riesigen Metropolen, weil er mit solchen Menschenmassen einfach emotional und sozial nicht zurechtkommt. Aber ich würde gerne wissen, wie du denkst, es einzurichten, dass derjenige, der der Menschlichkeit und Menschheit am meisten hilft der Fitteste sein soll? Vielleicht, indem man Sperma von Friedensnobellpreisträgern kostenlos in aller Welt verteilt? großes Grinsen

Zitat:
Warum ich drauf schließe, daß du von der unnatürlichen Menschlichkeit redest ist, daß du der Intelligenz so einen einzigartigen Stellenwert zustellst, wobei ich dich natürlich falsch verstehen könnte.

Aha. Der intelligente Mensch ist der unnatürliche Mensch?
Ich habe die Intelligenz des Menschen eigentlich nur erwähnt, weil sie einer der entscheidenden Faktoren ist, die den Menschen in seiner Verbreitung auf diesem Planeten so außergewöhnlich erfolgreich gemacht haben. Wobei ich aber gar nicht mal so sehr die Intelligenz als entscheidend betrachte, sondern eher seine Kreaitivität. Gut, der Mensch ist natürlich auch ein soziales Tier, aber davon gibt es viele, die nicht annähernd so erfolgreich sind wie der Mensch.

Zitat:
Da aber in unserem System die soziale Eigenschaft so ziemlich keine Rolle spielt, findet bei uns Evolution in die falsche Richtung statt.

Wer bestimmt denn, welche Richtung falsch und welche richtig ist? Hat Evolution überhaupt so etwas wie eine Richtung?

Zitat:
Wie intelligent ist es, daß man für Überbevölkerung sorgt?

Ich habe nie behauptet, dass es intelligent ist, Überbevölkerung zu schaffen. Der Mensch ist zwar als Individuum intelligent, aber gleichzeitig auch ziemlich dumm, wenn es um Belange in größeren Maßstäben geht. Er hat einfach keinen Instinkt für global sinnvolles Verhalten.

Zitat:
Wenn man sich aber überlegt, daß wir aus der Natur entsprungen sind und wir unter dem Einfluss der Natur, der Evolution ein Bewußtsein und so einen Willen bekommen haben, dann müßte doch dieser Wille irgendwie etwas mit der Natur zu tun haben?

Ja natürlich. Unser Wille ist stets "natürlich", da er ja immernoch ein Teil der Natur ist, auch wenn das schwer zu begreifen ist. Darum muss die Natur aber noch lange keinen Willen haben - auch wenn man diesen als Überlagerung der Einzelwillen der Menschen ansieht (dabei würde meiner Meinung der größte Quatsch herauskommen). Es gibt keinen kollektiven Willen der Menschheit. Dafür ist sie noch nicht vernetzt genug. Wenn wir technologisch eine Möglichkeit gefunden haben, unsere Gedanken und Gefühle direkt zu übertragen und diese über das Internet miteinander teilen, dann kann man vielleicht von so etwas wie einer "Weltseele" sprechen, die die Natur oder die Menschheit repräsentiert - davor macht das aber kaum Sinn.

Du magst die Lösung in einer Rückbesinnung auf die "Natur" sehen, wie auch immer du das verstehen willst. Das wäre wohl eine Lösung, aber ich denke, es ist keine, die die Weltgemeinschaft gehen will und damit auch nicht gehen kann. Eine mögliche Lösung, die in eine andere Richtung geht, sehe ich darin, das Wesen des Menschen mit Bio- und Neurotechnologie so zu verändern, dass er angemessen auf die globalen Probleme dieser Welt reagieren kann. Es wäre durchaus sinnvoll, dem Menschen einen Instinkt für global richtiges Verhalten einzuprogrammieren und seine Empathie für nicht so nahe verwandte Nächste zu steigern. So wird aus dem Herdentier Mensch ja vielleicht einmal das Welttier Mensch.
Tarvoc
Zitat:
Original von Hakkbraten
Du kannst mich doch nicht fragen, ob es wichtige Menschen gibt.

Du glaubst gar nicht, was ich alles kann.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Wenn du weißt, dass ich denke, es gibt keine.

Ganz genau. Wenn du jetzt noch meine Spiegel-Metapher verstehst, dann hast du deine Antwort.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Der Mensch benutzt seine Intelligenz zu Genüge. Was meinst du wohl, wie er es so weit gebracht hat?

Genau. Intelligenz, Moralität, Ethik, Ästhetik, Kultur, Gesellschaft, etc. sind Überlebensstrategien der Spezies Mensch.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Warum wird immer zu Spenden aufgerufen und warum spenden so viele?

Weil sie es wollen. Mehr Erklärung braucht es nicht. (Und schon dies ist zu viel der Worte.)

Zitat:
Original von Hakkbraten
Warum soll ich Geld spenden für Menschen, die ich nicht kenne, die mich nicht kenne, die tausende Kilometer entfernt sind und mir hernach furzegal sind?

Wenn du nach dem Warum fragen musst, so lass' dir gesagt sein: Du wirst nicht finden, was du suchst.
Denn da gibt es kein Weil, denn Weil ist tot, und verflucht sind seine Knochen.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Wenn Menschen durch eine Naturkatastrophe sterben oder Hab und Gut verlieren, dann ist das gewollt.

Ob gewollt oder ungewollt, ist bedeutungslos.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Ich weiß, dass das einige nicht mögen, aber personifiziere trotzdem die Natur.

Das ist dein Problem.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Der Mensch ist ein Egoist.

Auch das ist dein Problem.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Das bedeutet aber nicht, dass ich anderen Menschen helfen muss zu überleben.

Das 'Muss' ist witzlos. Tue was Du willst.

Zitat:
Original von Hakkbraten
Der Mensch benutzt seine Intelligenz, um mit der Evolution zu arbeiten, sondern um gegen sie zu kämpfen.

Aha, und wie kämpft man bitte gegen die Evolution?
MarkoSchneider
Hallo,

ist ja ein Thread geschockt .

Ich kann es nicht begreifen, wie man Hitler mit Moral zusammenbringen kann.

Moral ist die Möglichkeit eine Kultur zu schützen und in einem geschützten Raum kann man verändern und verändern heißt altes zu größerem oder besserem wandeln.

Hitler, Stalin...waren kulturlose Menschen und waren in ihrer Dummheit nur an Zerstörung interessiert. Was die als neue Zeit angepriesen hatten war einfach nur Wüste, geschaffen durch Dummheit, Feigheit, Ignoranz, Habgier, zu guter letzt hat die Feigheit Hitlers in seine eigene Zerstörung getrieben, Hitler war eben sein eigener Seelentöter.



Mit bestem Gruß Marko
???
@ Hakkbraten

Zitat:
Oh Mann, so viel Text. Du schreibst ja halbe Bücher zusammen.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.


Du weißt gar nicht, wie recht du hast, denn ich befinde mich irgendwie in einer "Enfaltungsphase" Zwinker , die irgendwie dauert und dauert und dauert...
Zeigt eigentlich in welcher menschlichen Krise wir eigentlich stecken.

Zitat:
Wenn in der Schule im Unterricht diskutiert wurde, habe ich immer meinen Mund gehalten und einfach nur zugehört. Ich bilde mir dann meine eigene Meinung, die ich auch nicht zum Besten geben will, weil sich dann alle auf mich stürzen würden.


Ging mir auch so. Der stille Mitwisser.
Aber wie ich finde, weil man einerseits zwar eine etwas andere, eigene Meinung bekommen hat durch die Beobaterperspektive.
Aber doch auch, weil die andere Meinung erst der Anfang der eigenen Meinung war/ist und mit jeder weitern Erlebnissituation diese eigene, andere Meinung weitergebildet wurde.
Weil man merkt, daß man nicht weiß, sondern eher bemerkt, daß es so nicht ist, wie andere Denken. Und falsch ist, was andere warum tun. Und dann merkt man irgendwann immer mehr, weshalb das vermeindliche Leben falsch ist. Weil bestimmte Dinge sind und in diesem vermeindlichen Leben einfach nicht sind. Wie die Evolutionstheorie. Sie beschreibt uns Menschen, wie wir funktionieren. Und so wie das vermeindliche Leben funktioniert widerspricht sie sie sogar der Evolutionstheorie in der Funktionsweise. Und Evolution ist. Unser Leben können wir bilden. Also auch verbilden. Über die Evolution kann man sich nicht hinwegsetzen wollen. Weil es einfach falsch ist. Weil es keinen Sinn macht. Genauso wenig wie man seine Meinung nicht vor der Schule rechtfertigen muß. Weil das Leben vor der Schule nicht zu rechtfertigen ist. Und dennoch muß man in die Schule.
Also wäre es falsch sich vor der Klasse zu offenbaren und sich in Stücke zerreisen zu lassen, wo dahinter gar kein Sinn steckt. Das Eine(die Schule) hat mit dem Anderen(dem Leben) nichts zu tun. Nicht in Wirklichkeit.

Zitat:
Erstens: Der Mensch benutzt seine Intelligenz zu Genüge. Was meinst du wohl, wie er es so weit gebracht hat?


Wie weit er es gebracht hat? Das kommt auf den Standpunkt an, wie man diese Sache betrachtet. Auf der einen Seite hat er seine Intelligenz sehr gut eingesetzt, wie er es bei der Atomkraft, Automobilität, Kommunikationstechnologie etc. gezeigt hat. Aber wenn man das Wie betrachtet, wie diese Errungenschaften und wozu sie erschaffen wurden, dann merkt man, daß man es so oberflächlich nicht sehen darf bzw. kann, wenn man es richtig erkennen möchte. Die Wirklichkeit. Die Wahrheit. Wie es wirklich ist.
Und bei der Atomkraft kann man ja die relative Blödheit der Menschheit sehr gut erkennen.
So sehe ich kaum einen Sinn in der Atombombe, weil sie einzig und alleine nur dafür geschaffen ist und dabei unumgänglich die Evolution auser Kraft setzt. Und auf jeden Fall unüberschaubar schadet. Dabei sähe ich kein Problem in der Atombombe, würde zum Beispiel der einzige Plan dahinter stecken, um einen gefährlichen, menschenzerstörerischen Meteor zu zerstören. In einem Umfeld möglichst ineffektiv auf das Ökosystem Erde.
Und so sehe ich ehrlichgesagt auch keinen berechtigten Sinn in der Atomenergie. Nur weil wir so leben wollen, wie wir leben, so etwas zu machen... Da ist der Mensch, wie ich finde, zu sehr selbstverliebt. großes Grinsen

Zitat:
Ich habe nie behauptet, man solle Behinderte töten. Theorien heißen Theorien, weil sie theoretisch sind. Ich würde nie Befehl geben, einen Menschen zu töten. Das erlaubt mein Gewissen nicht.


Ja. Ich verstehe deine Emotionalität. Mir geht es genauso. Und ich weiß auch nicht, ob ich mich jemals dazu fähigmachen könnte, über eine solche Sache entscheiden zu können.
Weil wenn man sich dazu entscheiden sollte, einen behinderten Menschen zu töten, ob richtig oder falsch sei mal dahin gestellt, dann kann man dies nur so zu einer richtigen Sache machen, wenn man den Befehlt nicht erteilt, sondern die Verantwortung auch selbst übernimmt. Man kann sich diesen Befehl nur selbst geben.
Und dieses deinige Empfinden spricht für dein Empfinden der Richtigkeit, wie ich finde. Das richtigere Gewissen. Ein irgendwie unmoralischeres Gewissen oder empfindest du es anders?
Könnte es doch theoretischer Weise doch richtig sein, in einem ganz bestimmten Fall, einen behinderten Menschen richtiger Weise zu töten? Ganz theoretischer Weise Zwinker
Und wenn es wirklich richtig wäre, wäre es dann nicht falsch, wenn die Moral bzw. das falsche Gewissen es verneinen würde?
Und das kann man nur für sich selbst entscheiden. Und so lange man keinen behinderten Töten kann, sollte man sich richtiger Weise nur theoretisch mit dieser Sache beschäftigen. Der Wunsch es tun zu wollen würde es zu einer krankhaften Sache machen.
Es stimmt. Du hast nie behauptet, man solle Behinderte töten. Du hast aber auch nie behauptet, daß es falsch wäre einen Behinderten zu töten. So einfach kann man es nicht sehen, wo es um menschliches Leben geht.

Zitat:
Drittens: Der mensch ist ein Gesellschaftstier. Das ist soweit in Ordnung, da gehe ich auch mit. Aber dann setzt mein Gedanke ein.


Absolut richtig. Das ist der richtige Impuls.
Denn das ist die Frage, um die es geht. Der Sinn dieser Gedanken. Worum es, zu mindest ein gewisser Teil davon muß er sein, im Sinn des Lebens gehen muß. Die Frage nach der Gesellschaft.

Der Mensch ist ein Gesellschaftstier, aber diese Gesellschaft...
Also welche Gesellschaft!?
Und genau hier setzen deine Gedanken ein. Das ist der Punkt an denen die Gedanken richtiger Weise einsetzen müssen.

Und da fragst du dich, warum die Moral sein soll "Du sollst nicht töten"?
Eine sehr tiefsitzende Moral. Und es ist auch schwierig es anders zu sehen. Dass es nicht so ist. Weil es schon ziemlich schwierig ist zu argumentieren, in welcher Situation das Töten von Menschen richtig sein könnte. Und das faszinierende ist für mich, daß du wohl genau den Punkt triffst, wo es mit der "Moral" aufhören müßte. Wenn sonst niergends, dann bei Nahrungsknappheit. In einem lebensbedrohlichen Zustand. Und das ist genau der Knackpunkt von dem, wann die richtige Moral aufhört richtig zu sein. Weil die Moral nur so lange richtig ist, solange sie der Wahrheit wegen richtig ist. Aber man weiß eben mit der Moral nicht, wann sie falsch wird. Also hat man keine Ahnung, wie das Leben funktioniert mit der Moral.
Aber wenn man nun das richtige Verhalten für sich sucht, weil man sich eben fragt, was das Richtige ist, dann hilft dir diese Betrachtungsweise nur theoretischer Weise etwas weiter. Aber für deine jetztige Lebenssituation nicht. Weil es bei dir bestimmt keinen Grund gibt einen Menschen zu töten.
Diese rein theoretische( :mrgreensmile Vorstellung hilft dir jedoch wieder an einem anderen Punkt des Lebens weiter. Weil es um das Grundbedürfnis der Nahrungsaufnahme geht. Etwas, was viel mehr unserer Alltäglichkeit entspricht. Die Frage, wie man mit Tieren als Nahrungsquelle umgeht. Ich denke, daß du werder vom Vegetarismus noch von der unsrigen konventionellen Tierhaltung überzeugt bist. Und müßte man das mit den Tieren, mit dem Verständnis aus deinem Drittens, nicht so sehen, daß man nur dann ein Tier töten sollte, wenn es das ist, wonach unsere menschliche Biologie verlangt?
Und so führt das eine zum anderen, wo man gar nicht weiß, wohin die Reise noch geht???

Diese Spendensache. Wo du doch eigentlich auf Kritik fixiert bist, um weiter zu kommen. Ich sehe es ähnlich, wenn nicht gar genauso. Nur anders. roll

Wenn du auf den Straßen deiner Heimat unterwegs bist und eine Oma fällt hin, dann hilfst du ihr wieder auf oder sehe ich zu viel Gutes/Richtiges in dir?
Bei der Spende jedoch, da erfahre ich nichts. Da bekommt man nur eine gewisse Information. Von einem Menschen, den man nicht kennt. Über Menschen, die er nicht kennt. Und ich, der noch weniger Ahnung hat, der hilft diesen eben empfindlich nicht vorhandenen Menschen. Da existiert die Wohltätigkeit doch nur in der Einbildung. Weil man nicht wissen kann. Weil der Mensch in seiner natürlichen Empfindung auf seine Menschlichkeit beschränkt sein müßte. Und das ist die Subjektivität. Also wäre menschlich Richtig doch eher diese Sependensache zu lassen. Und wer sich dran aufgeilt es zu tun, es nicht wegen seiner menschlichen Natur tut?
Denn wenn diese Spendensache das beschreibt, wie das Leben richtiger Weise funktionieren sollte, dann... lachen ja die Hüner...
Jedenfalls wäre es doch an der menschlichen Wirklichkeit, also der Richtigkeit, vorbeigelebt, empfunden?
Und diese Dinge, aus denen besteht unsere Organisation des Lebens. Genau so falsch ist es das unrige Leben so regeln, wie wir es tun.

Zitat:
Der Mensch ist ein Egoist und das ist gut so.


Nein. tut mir leid. Da muß ich dir absolut widersprechen. Es erscheint dir vielleicht eher so, daß es bedeuten müßte, daß Egoistisch zu sein richtig wäre. Aber ist es in meinen Augen nicht.
Es erscheint nur nach der gesellschaftlichen Moral vom guten Menschen so, daß es Egoismus bedeuten würde. Bedeutet es aber nicht. Weil die Moral ja eben nicht die Wahrheit beschreibt, sondern einem dies nur vortäuscht.
Der Mensch ist in Wirklichkeit nur in seiner Subjektivität gefangen. Es ist das, was ihn begrenzt.

Denn wäre Egoismus die menschliche Natur, dann wäre Kapitalismus die Wahrheit. Denn die Grundregel des Geldes ist, daß je erfogreicher das Individuum ist, desto erfolgreicher ist das System. Und das ist Quark mit Sauce. Und zwar ganz viel davon. großes Grinsen

Zitat:
Der Tod hat seinen Sinn.

Oh ja. In ihm liegt sehr die Wahrheit vergraben. Und wenn man den Tod in Bezug auf die Evolutionstheorie setzt, dann geht es genau um das Sterben. Ohne Sterben keine Evolution.
Und ohne Überlebenstrieb auch nicht. Denn nur was funktioniert überlebt.
Wenn es aber ums Überleben geht, dann hast du mit deiner Argumentation wie ich finde jedoch nicht ins Schwarze getroffen. Denn das was du beschrieben hast, würde bedeuten, daß wenn ein Vulkan ausbräche, daß man dann nicht davon rennen dürfe. Was du natürlich nicht so siehst großes Grinsen
Egoismus ist deshalb falsch, weil der Mensch ein Gesellschaftstier ist und Egoismus eine Gesellschaft verneinen würde. Er würde sich widersprechen, also widerlegen. Egoismus muß falsch sein.
Kann es doch sein, daß es manchmal richtig zu sein scheint. Aber woran liegt es? Weil wir vielleicht das flasche Leben leben?

Zitat:
Wenn es immer nur um die Gemeinschaft gehen würde, wären alle Vorstellungen von einem individualem Leben dahin

Und das ist richtig. Gemeinschaft und Individualtität dürfen sich nicht im Wege stehen. Denn auch das wissen wir aus der Biologie. Genetische Vielfalt. So ist vielleicht die Frage, ob unsere Intelligenz ausreicht, um diese zwei Dinge vereinen zu können?
Ich weiß ja nicht, ob du einen echten Freund hast, aber falls du mal diese Erfahrung gemacht haben solltest, war es da nicht so, daß jeder so sein konnte, wie er war? Eine Gemeinsamkeit in absoluter Individualtität? Ich weiß, daß diese Erfahrung nicht mehr jeder gemacht hat.

Und weil du am Ende den richtigen Schluß ziehst und die richtige Richtung mit deiner Meinung einschlägst, denke ich, daß du auf dem richtigeren Weg bist.

@ X Shok

Jaja. Ich weiß. Am Anfang einer Diskussion liegt man in seinen Vermutungen oft falsch, bis man rausbekommt wie der andere was meint bzw. versteht.

Somit will ich dir nur versichern, daß ich zum Beispiel von der Intelligenz des Menschen auch sehr viel halte , es vielleicht auch nur so scheint, als wäre ich ein naturvernarrter Ökotyp und es eigentlich nicht so ist.
Ich verneine auch keine Technologie, wie du siehst. ;-)

Aber wie ich finde, gibt es gewisse Dinge, um die man als Mensch nicht herumkommen wollen sollte. Nämlich das, was dem Menschen entspricht. Was seine Natur ist.
Wie ich finde ist zum Beispiel die Frage nach Globalisierung eine Frage, die sich von seiner Natur entfernt.
Und das ist der Unterschied bei meinem natürlichen und unnatürlichen Menschen. Der zweitere entspricht nicht seiner Natur.
Und das wenige, was ich über den Menschen weiß, das ist denke ich, daß der Mensch subjektiv ist. Und wenn die Subjektivitität des Menschen seine natur ist, weil es so ist, dann muß danach auch die Wirklichkeit beschrieben sein. Ob er es will oder nicht. Er kann nichts dran ändern. Und wenn man von dieser Sache absehen möchte, dann will man etwas, was nicht der Wirklichkeit entspricht. Nicht der natur des Menschen. Und ist deshalb unnatürlich. Falsch. NIcht richtig.
Und wir Menschen leben leider Gottes alle über unsere Verhältnisse hinaus. Über unsere Subjektivität. Weil das Leben nicht innerhalb der Subjektivität beschrieben ist, sondern außerhalb. Und ganz extrem in der Globalisierung.
Die Beschränkung auf die Subjektivität muß jedoch in meinen Augen auch nicht gegen Globalisierung sprechen. Sondern es muß irgendwie zusammen passen. Das menschliche Leben muß so organisiert sein, daß sich diese zwei Dinge nicht widersprechen.
Und so ungefähr hast du vielleicht recht. Mehr oder wenig. Aber so als Vorstellung sehe ich es auch so, daß die Grundeinheit einer politischen Systematik immer erhalten bleiben muß. Aber das die Organisation darüber in einem Stadtstaat oder was auch immer dieser Funktionsweise entspricht. Wie der Mensch eben funktioniert. Funktioniert es anders, wie der Mensch, dann kann es aus menschlicher Sicht nicht richtig sein. Es muß seiner Natur entsprechen.
Und da wir Menschen absolut übersubktiv leben und wir verschwindent wenig von dieser Sache noch haben, sind wir auch eher unnatürliche Menschen. Also Falsche Menschen. Weil wir nicht so erlebt haben, wie es unserer Natur entspricht.
Und sind wir nicht unsere Subjektivität? Jeder Mensch eben anders. Nur viel viel viel zu viel anders?
Und die richtige Art und Weise zu Leben dürfe der Evolution nicht widersprechen, wer sich wie sehr fortpflanzt. So unmoralisch es vielleicht klingen mag, so unmoralisch muß es vielleicht gar nicht sein, daß jeder immer mit jedem ins Bett springt und so weiter.
Ist es vielleicht nicht so, daß wir es so sehen, weil es in unserer Art zu Leben so sein müßte?
Was ist nun Falsch. Das Evolution so funktioniert oder unsere Art zu Leben?