@ Hakkbraten
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Oh Mann, so viel Text. Du schreibst ja halbe Bücher zusammen.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. |
Du weißt gar nicht, wie recht du hast, denn ich befinde mich irgendwie in einer "Enfaltungsphase"

, die irgendwie dauert und dauert und dauert...
Zeigt eigentlich in welcher menschlichen Krise wir eigentlich stecken.
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| Wenn in der Schule im Unterricht diskutiert wurde, habe ich immer meinen Mund gehalten und einfach nur zugehört. Ich bilde mir dann meine eigene Meinung, die ich auch nicht zum Besten geben will, weil sich dann alle auf mich stürzen würden. |
Ging mir auch so. Der stille Mitwisser.
Aber wie ich finde, weil man einerseits zwar eine etwas andere, eigene Meinung bekommen hat durch die Beobaterperspektive.
Aber doch auch, weil die andere Meinung erst der Anfang der eigenen Meinung war/ist und mit jeder weitern Erlebnissituation diese eigene, andere Meinung weitergebildet wurde.
Weil man merkt, daß man nicht weiß, sondern eher bemerkt, daß es so nicht ist, wie andere Denken. Und falsch ist, was andere warum tun. Und dann merkt man irgendwann immer mehr, weshalb das vermeindliche Leben falsch ist. Weil bestimmte Dinge sind und in diesem vermeindlichen Leben einfach nicht sind. Wie die Evolutionstheorie. Sie beschreibt uns Menschen, wie wir funktionieren. Und so wie das vermeindliche Leben funktioniert widerspricht sie sie sogar der Evolutionstheorie in der Funktionsweise. Und Evolution ist. Unser Leben können wir bilden. Also auch verbilden. Über die Evolution kann man sich nicht hinwegsetzen wollen. Weil es einfach falsch ist. Weil es keinen Sinn macht. Genauso wenig wie man seine Meinung nicht vor der Schule rechtfertigen muß. Weil das Leben vor der Schule nicht zu rechtfertigen ist. Und dennoch muß man in die Schule.
Also wäre es falsch sich vor der Klasse zu offenbaren und sich in Stücke zerreisen zu lassen, wo dahinter gar kein Sinn steckt. Das Eine(die Schule) hat mit dem Anderen(dem Leben) nichts zu tun. Nicht in Wirklichkeit.
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| Erstens: Der Mensch benutzt seine Intelligenz zu Genüge. Was meinst du wohl, wie er es so weit gebracht hat? |
Wie weit er es gebracht hat? Das kommt auf den Standpunkt an, wie man diese Sache betrachtet. Auf der einen Seite hat er seine Intelligenz sehr gut eingesetzt, wie er es bei der Atomkraft, Automobilität, Kommunikationstechnologie etc. gezeigt hat. Aber wenn man das Wie betrachtet, wie diese Errungenschaften und wozu sie erschaffen wurden, dann merkt man, daß man es so oberflächlich nicht sehen darf bzw. kann, wenn man es richtig erkennen möchte. Die Wirklichkeit. Die Wahrheit. Wie es wirklich ist.
Und bei der Atomkraft kann man ja die relative Blödheit der Menschheit sehr gut erkennen.
So sehe ich kaum einen Sinn in der Atombombe, weil sie einzig und alleine nur dafür geschaffen ist und dabei unumgänglich die Evolution auser Kraft setzt. Und auf jeden Fall unüberschaubar schadet. Dabei sähe ich kein Problem in der Atombombe, würde zum Beispiel der einzige Plan dahinter stecken, um einen gefährlichen, menschenzerstörerischen Meteor zu zerstören. In einem Umfeld möglichst ineffektiv auf das Ökosystem Erde.
Und so sehe ich ehrlichgesagt auch keinen berechtigten Sinn in der Atomenergie. Nur weil wir so leben wollen, wie wir leben, so etwas zu machen... Da ist der Mensch, wie ich finde, zu sehr selbstverliebt.
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| Ich habe nie behauptet, man solle Behinderte töten. Theorien heißen Theorien, weil sie theoretisch sind. Ich würde nie Befehl geben, einen Menschen zu töten. Das erlaubt mein Gewissen nicht. |
Ja. Ich verstehe deine Emotionalität. Mir geht es genauso. Und ich weiß auch nicht, ob ich mich jemals dazu fähigmachen könnte, über eine solche Sache entscheiden zu können.
Weil wenn man sich dazu entscheiden sollte, einen behinderten Menschen zu töten, ob richtig oder falsch sei mal dahin gestellt, dann kann man dies nur so zu einer richtigen Sache machen, wenn man den Befehlt nicht erteilt, sondern die Verantwortung auch selbst übernimmt. Man kann sich diesen Befehl nur selbst geben.
Und dieses deinige Empfinden spricht für dein Empfinden der Richtigkeit, wie ich finde. Das richtigere Gewissen. Ein irgendwie unmoralischeres Gewissen oder empfindest du es anders?
Könnte es doch theoretischer Weise doch richtig sein, in einem ganz bestimmten Fall, einen behinderten Menschen richtiger Weise zu töten? Ganz theoretischer Weise
Und wenn es wirklich richtig wäre, wäre es dann nicht falsch, wenn die Moral bzw. das falsche Gewissen es verneinen würde?
Und das kann man nur für sich selbst entscheiden. Und so lange man keinen behinderten Töten kann, sollte man sich richtiger Weise nur theoretisch mit dieser Sache beschäftigen. Der Wunsch es tun zu wollen würde es zu einer krankhaften Sache machen.
Es stimmt. Du hast nie behauptet, man solle Behinderte töten. Du hast aber auch nie behauptet, daß es falsch wäre einen Behinderten zu töten. So einfach kann man es nicht sehen, wo es um menschliches Leben geht.
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| Drittens: Der mensch ist ein Gesellschaftstier. Das ist soweit in Ordnung, da gehe ich auch mit. Aber dann setzt mein Gedanke ein. |
Absolut richtig. Das ist der richtige Impuls.
Denn das ist die Frage, um die es geht. Der Sinn dieser Gedanken. Worum es, zu mindest ein gewisser Teil davon muß er sein, im Sinn des Lebens gehen muß. Die Frage nach der Gesellschaft.
Der Mensch ist ein Gesellschaftstier, aber diese Gesellschaft...
Also welche Gesellschaft!?
Und genau hier setzen deine Gedanken ein. Das ist der Punkt an denen die Gedanken richtiger Weise einsetzen müssen.
Und da fragst du dich, warum die Moral sein soll "Du sollst nicht töten"?
Eine sehr tiefsitzende Moral. Und es ist auch schwierig es anders zu sehen. Dass es nicht so ist. Weil es schon ziemlich schwierig ist zu argumentieren, in welcher Situation das Töten von Menschen richtig sein könnte. Und das faszinierende ist für mich, daß du wohl genau den Punkt triffst, wo es mit der "Moral" aufhören müßte. Wenn sonst niergends, dann bei Nahrungsknappheit. In einem lebensbedrohlichen Zustand. Und das ist genau der Knackpunkt von dem, wann die richtige Moral aufhört richtig zu sein. Weil die Moral nur so lange richtig ist, solange sie der Wahrheit wegen richtig ist. Aber man weiß eben mit der Moral nicht, wann sie falsch wird. Also hat man keine Ahnung, wie das Leben funktioniert mit der Moral.
Aber wenn man nun das richtige Verhalten für sich sucht, weil man sich eben fragt, was das Richtige ist, dann hilft dir diese Betrachtungsweise nur theoretischer Weise etwas weiter. Aber für deine jetztige Lebenssituation nicht. Weil es bei dir bestimmt keinen Grund gibt einen Menschen zu töten.
Diese rein theoretische( :mrgreen

Vorstellung hilft dir jedoch wieder an einem anderen Punkt des Lebens weiter. Weil es um das Grundbedürfnis der Nahrungsaufnahme geht. Etwas, was viel mehr unserer Alltäglichkeit entspricht. Die Frage, wie man mit Tieren als Nahrungsquelle umgeht. Ich denke, daß du werder vom Vegetarismus noch von der unsrigen konventionellen Tierhaltung überzeugt bist. Und müßte man das mit den Tieren, mit dem Verständnis aus deinem Drittens, nicht so sehen, daß man nur dann ein Tier töten sollte, wenn es das ist, wonach unsere menschliche Biologie verlangt?
Und so führt das eine zum anderen, wo man gar nicht weiß, wohin die Reise noch geht???
Diese Spendensache. Wo du doch eigentlich auf Kritik fixiert bist, um weiter zu kommen. Ich sehe es ähnlich, wenn nicht gar genauso. Nur anders.
Wenn du auf den Straßen deiner Heimat unterwegs bist und eine Oma fällt hin, dann hilfst du ihr wieder auf oder sehe ich zu viel Gutes/Richtiges in dir?
Bei der Spende jedoch, da erfahre ich nichts. Da bekommt man nur eine gewisse Information. Von einem Menschen, den man nicht kennt. Über Menschen, die er nicht kennt. Und ich, der noch weniger Ahnung hat, der hilft diesen eben empfindlich nicht vorhandenen Menschen. Da existiert die Wohltätigkeit doch nur in der Einbildung. Weil man nicht wissen kann. Weil der Mensch in seiner natürlichen Empfindung auf seine Menschlichkeit beschränkt sein müßte. Und das ist die Subjektivität. Also wäre menschlich Richtig doch eher diese Sependensache zu lassen. Und wer sich dran aufgeilt es zu tun, es nicht wegen seiner menschlichen Natur tut?
Denn wenn diese Spendensache das beschreibt, wie das Leben richtiger Weise funktionieren sollte, dann... lachen ja die Hüner...
Jedenfalls wäre es doch an der menschlichen Wirklichkeit, also der Richtigkeit, vorbeigelebt, empfunden?
Und diese Dinge, aus denen besteht unsere Organisation des Lebens. Genau so falsch ist es das unrige Leben so regeln, wie wir es tun.
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| Der Mensch ist ein Egoist und das ist gut so. |
Nein. tut mir leid. Da muß ich dir absolut widersprechen. Es erscheint dir vielleicht eher so, daß es bedeuten müßte, daß Egoistisch zu sein richtig wäre. Aber ist es in meinen Augen nicht.
Es erscheint nur nach der gesellschaftlichen Moral vom guten Menschen so, daß es Egoismus bedeuten würde. Bedeutet es aber nicht. Weil die Moral ja eben nicht die Wahrheit beschreibt, sondern einem dies nur vortäuscht.
Der Mensch ist in Wirklichkeit nur in seiner Subjektivität gefangen. Es ist das, was ihn begrenzt.
Denn wäre Egoismus die menschliche Natur, dann wäre Kapitalismus die Wahrheit. Denn die Grundregel des Geldes ist, daß je erfogreicher das Individuum ist, desto erfolgreicher ist das System. Und das ist Quark mit Sauce. Und zwar ganz viel davon.
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| Der Tod hat seinen Sinn. |
Oh ja. In ihm liegt sehr die Wahrheit vergraben. Und wenn man den Tod in Bezug auf die Evolutionstheorie setzt, dann geht es genau um das Sterben. Ohne Sterben keine Evolution.
Und ohne Überlebenstrieb auch nicht. Denn nur was funktioniert überlebt.
Wenn es aber ums Überleben geht, dann hast du mit deiner Argumentation wie ich finde jedoch nicht ins Schwarze getroffen. Denn das was du beschrieben hast, würde bedeuten, daß wenn ein Vulkan ausbräche, daß man dann nicht davon rennen dürfe. Was du natürlich nicht so siehst
Egoismus ist deshalb falsch, weil der Mensch ein Gesellschaftstier ist und Egoismus eine Gesellschaft verneinen würde. Er würde sich widersprechen, also widerlegen. Egoismus muß falsch sein.
Kann es doch sein, daß es manchmal richtig zu sein scheint. Aber woran liegt es? Weil wir vielleicht das flasche Leben leben?
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| Wenn es immer nur um die Gemeinschaft gehen würde, wären alle Vorstellungen von einem individualem Leben dahin |
Und das ist richtig. Gemeinschaft und Individualtität dürfen sich nicht im Wege stehen. Denn auch das wissen wir aus der Biologie. Genetische Vielfalt. So ist vielleicht die Frage, ob unsere Intelligenz ausreicht, um diese zwei Dinge vereinen zu können?
Ich weiß ja nicht, ob du einen echten Freund hast, aber falls du mal diese Erfahrung gemacht haben solltest, war es da nicht so, daß jeder so sein konnte, wie er war? Eine Gemeinsamkeit in absoluter Individualtität? Ich weiß, daß diese Erfahrung nicht mehr jeder gemacht hat.
Und weil du am Ende den richtigen Schluß ziehst und die richtige Richtung mit deiner Meinung einschlägst, denke ich, daß du auf dem richtigeren Weg bist.
@ X Shok
Jaja. Ich weiß. Am Anfang einer Diskussion liegt man in seinen Vermutungen oft falsch, bis man rausbekommt wie der andere was meint bzw. versteht.
Somit will ich dir nur versichern, daß ich zum Beispiel von der Intelligenz des Menschen auch sehr viel halte , es vielleicht auch nur so scheint, als wäre ich ein naturvernarrter Ökotyp und es eigentlich nicht so ist.
Ich verneine auch keine Technologie, wie du siehst. ;-)
Aber wie ich finde, gibt es gewisse Dinge, um die man als Mensch nicht herumkommen wollen sollte. Nämlich das, was dem Menschen entspricht. Was seine Natur ist.
Wie ich finde ist zum Beispiel die Frage nach Globalisierung eine Frage, die sich von seiner Natur entfernt.
Und das ist der Unterschied bei meinem natürlichen und unnatürlichen Menschen. Der zweitere entspricht nicht seiner Natur.
Und das wenige, was ich über den Menschen weiß, das ist denke ich, daß der Mensch subjektiv ist. Und wenn die Subjektivitität des Menschen seine natur ist, weil es so ist, dann muß danach auch die Wirklichkeit beschrieben sein. Ob er es will oder nicht. Er kann nichts dran ändern. Und wenn man von dieser Sache absehen möchte, dann will man etwas, was nicht der Wirklichkeit entspricht. Nicht der natur des Menschen. Und ist deshalb unnatürlich. Falsch. NIcht richtig.
Und wir Menschen leben leider Gottes alle über unsere Verhältnisse hinaus. Über unsere Subjektivität. Weil das Leben nicht innerhalb der Subjektivität beschrieben ist, sondern außerhalb. Und ganz extrem in der Globalisierung.
Die Beschränkung auf die Subjektivität muß jedoch in meinen Augen auch nicht gegen Globalisierung sprechen. Sondern es muß irgendwie zusammen passen. Das menschliche Leben muß so organisiert sein, daß sich diese zwei Dinge nicht widersprechen.
Und so ungefähr hast du vielleicht recht. Mehr oder wenig. Aber so als Vorstellung sehe ich es auch so, daß die Grundeinheit einer politischen Systematik immer erhalten bleiben muß. Aber das die Organisation darüber in einem Stadtstaat oder was auch immer dieser Funktionsweise entspricht. Wie der Mensch eben funktioniert. Funktioniert es anders, wie der Mensch, dann kann es aus menschlicher Sicht nicht richtig sein. Es muß seiner Natur entsprechen.
Und da wir Menschen absolut übersubktiv leben und wir verschwindent wenig von dieser Sache noch haben, sind wir auch eher unnatürliche Menschen. Also Falsche Menschen. Weil wir nicht so erlebt haben, wie es unserer Natur entspricht.
Und sind wir nicht unsere Subjektivität? Jeder Mensch eben anders. Nur viel viel viel zu viel anders?
Und die richtige Art und Weise zu Leben dürfe der Evolution nicht widersprechen, wer sich wie sehr fortpflanzt. So unmoralisch es vielleicht klingen mag, so unmoralisch muß es vielleicht gar nicht sein, daß jeder immer mit jedem ins Bett springt und so weiter.
Ist es vielleicht nicht so, daß wir es so sehen, weil es in unserer Art zu Leben so sein müßte?
Was ist nun Falsch. Das Evolution so funktioniert oder unsere Art zu Leben?