???
In einem albernen amerikanischen Actionfilm sind manchmal mehr Dinge drin, wie man vielleicht manchmal annimmt. Es kommt drauf an, was man betrachtet. So verplemperte ich bis zur Schlussszene meine Zeit bis es ums Vertrauen ging. Eigentlich war da auch noch nichts dabei. Ich ging in die Küche, um nachzuschenken und dachte an Vertrauen. Da viel mir ein wichtiges Wort ein, welches auch mit Ver… anfängt.
Vernunft.
Irgendwie ist es doch etwas Gegensätzliches? Aber ich musste auch feststellen, daß ich keine Ahnung hatte, was die Vernunft genau unter philosophischer Betrachtung bedeutete. Also setzte ich mich an den Rechner und las nach.
Vernunft bedeutet eigentlich gar nichts, denn es kann alles bedeuten. Alles kann irgendwie vernünftig sein. Je nach Betrachtungsweise.
Aber am Ende der Beschreibung von Vernunft stand vielleicht das Wichtigste?
„Allen Bedeutungen ist gemeinsam, dass Vernunft immer ein Bedürfnis nach Überleben (Erkenntnis) und Glück zugrunde liegt. Was vernünftig ist und was nicht entscheidet sich in einem konkreten Kontext. In diesem Sinn können Tiere nicht unvernünftig handeln.“
Es ist also der Kontext, die Situation, was entscheidet, was Vernunft ist. Wenn ich also wissen möchte, was Vernunft ist, dann ist es das, wie wir unser Leben leben. Denn das Leben zu Kants, Platons oder sonst wessen Zeiten war anders, wie unseres heute hier und jetzt. Vernunft hat bei uns also eine andere Bedeutung, wie damals?!
Und ist es deshalb ein richtiges bzw. wahrhaftigeres Gefühl meinerseits gewesen, daß Vernunft und Vertrauen etwas ist, was sich widerspricht?
Nach der „alten“ Bedeutung von Vernunft schließt es Vertrauen ja nicht aus?!
Was ich jedoch kenne bzw. wie ich Vernunft kennen gelernt habe ist, daß es Vertrauen ausschließt. Und die Antwort müsste dann in unserer Art und Weise zu leben liegen, denn dies ist schließlich unser Kontext, für das, was Vernunft bedeutet?
Unser Leben, wie es bestimmt wird, wie/dass sie funktioniert ist, daß man für alles etwas brauch. Zwischen bekannten Menschen auf zwischenmenschlicher Basis, wie zum Beispiel bei Freunden ist es anders. Aber das ist der „Luxusteil“ unseres Lebens. Der Grundbaustein unseres Lebens, damit es besteht ist anders. Wir müssen einen unseren Wohnort melden, wir müssen für alles ein aussagekräftiges Papier haben, was bestätigt um was es geht. Wir brauchen einen Personalausweis, damit wir sind wer wir sind. Damit unser Leben theoretisch und sogar auch eben praktisch in diesem System funktioniert ohne zusätzlichen Luxus, wie Partnerschaft, Liebe, Freundschaft usw., brauchen wir Dinge, die Vertrauen ausschließen. Und das ist ja auch das, was wir als vernünftig bezeichnen.
Für eine geschäftliche zwischenmenschliche Situation brauchen wir einen Brief mit Unterschrift. Ein Handschlag oder ein gesprochenes Wort hat nichts zu bedeuten.
Wir brauchen unsere Dinge, die bezeugen, daß es so ist, wie wir behaupten. Denn es genügt nicht mehr, daß die Wirklichkeit existiert. Es muß auch nachträglich für die Intersubjektivität existieren, um eine Rechtfertigung zu ermöglichen.
Und vernünftig ist, das Leben zu sichern, das wahre Recht zu bekommen, um zufrieden sein zu können. Unvernünftig ist, wer vertraut.
In unserer heutigen Zeit, bei unserer Art zu leben, mit Menschen von denen wir nicht wissen, daß es sie gibt, ist es unvernünftig zu vertrauen.
Ist es nicht falsch ein Lebenssystem aufzubauen, indem Vernunft Vertrauen ausschließt oder ist es nur eine Einbildung meinerseits?
Vernunft.
Irgendwie ist es doch etwas Gegensätzliches? Aber ich musste auch feststellen, daß ich keine Ahnung hatte, was die Vernunft genau unter philosophischer Betrachtung bedeutete. Also setzte ich mich an den Rechner und las nach.
Vernunft bedeutet eigentlich gar nichts, denn es kann alles bedeuten. Alles kann irgendwie vernünftig sein. Je nach Betrachtungsweise.
Aber am Ende der Beschreibung von Vernunft stand vielleicht das Wichtigste?
„Allen Bedeutungen ist gemeinsam, dass Vernunft immer ein Bedürfnis nach Überleben (Erkenntnis) und Glück zugrunde liegt. Was vernünftig ist und was nicht entscheidet sich in einem konkreten Kontext. In diesem Sinn können Tiere nicht unvernünftig handeln.“
Es ist also der Kontext, die Situation, was entscheidet, was Vernunft ist. Wenn ich also wissen möchte, was Vernunft ist, dann ist es das, wie wir unser Leben leben. Denn das Leben zu Kants, Platons oder sonst wessen Zeiten war anders, wie unseres heute hier und jetzt. Vernunft hat bei uns also eine andere Bedeutung, wie damals?!
Und ist es deshalb ein richtiges bzw. wahrhaftigeres Gefühl meinerseits gewesen, daß Vernunft und Vertrauen etwas ist, was sich widerspricht?
Nach der „alten“ Bedeutung von Vernunft schließt es Vertrauen ja nicht aus?!
Was ich jedoch kenne bzw. wie ich Vernunft kennen gelernt habe ist, daß es Vertrauen ausschließt. Und die Antwort müsste dann in unserer Art und Weise zu leben liegen, denn dies ist schließlich unser Kontext, für das, was Vernunft bedeutet?
Unser Leben, wie es bestimmt wird, wie/dass sie funktioniert ist, daß man für alles etwas brauch. Zwischen bekannten Menschen auf zwischenmenschlicher Basis, wie zum Beispiel bei Freunden ist es anders. Aber das ist der „Luxusteil“ unseres Lebens. Der Grundbaustein unseres Lebens, damit es besteht ist anders. Wir müssen einen unseren Wohnort melden, wir müssen für alles ein aussagekräftiges Papier haben, was bestätigt um was es geht. Wir brauchen einen Personalausweis, damit wir sind wer wir sind. Damit unser Leben theoretisch und sogar auch eben praktisch in diesem System funktioniert ohne zusätzlichen Luxus, wie Partnerschaft, Liebe, Freundschaft usw., brauchen wir Dinge, die Vertrauen ausschließen. Und das ist ja auch das, was wir als vernünftig bezeichnen.
Für eine geschäftliche zwischenmenschliche Situation brauchen wir einen Brief mit Unterschrift. Ein Handschlag oder ein gesprochenes Wort hat nichts zu bedeuten.
Wir brauchen unsere Dinge, die bezeugen, daß es so ist, wie wir behaupten. Denn es genügt nicht mehr, daß die Wirklichkeit existiert. Es muß auch nachträglich für die Intersubjektivität existieren, um eine Rechtfertigung zu ermöglichen.
Und vernünftig ist, das Leben zu sichern, das wahre Recht zu bekommen, um zufrieden sein zu können. Unvernünftig ist, wer vertraut.
In unserer heutigen Zeit, bei unserer Art zu leben, mit Menschen von denen wir nicht wissen, daß es sie gibt, ist es unvernünftig zu vertrauen.
Ist es nicht falsch ein Lebenssystem aufzubauen, indem Vernunft Vertrauen ausschließt oder ist es nur eine Einbildung meinerseits?
).
.
.
- ein schlechter Scherz seitens meiner Eltern, bei meiner ach so großen religiösität wären andere Namen besser angebracht...
,
, was mir sagt, dass alles unter bestimmten Umständen festgelegt ist - d.h. Ursache und Wirkung um es auf das Einfachste zu reduzieren - wer dies anerkennt erkennt den Determinismus ebenfalls in Gründzügen und wie ich zu beweisen versuche und muss auch im Allgemeinen an.