flores
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| Original von Fliege Wenn das keine Philosophie ist, die Rat anbietet, dann weiß ich nicht, was sich sonst noch machen ließe *g*. |
Mit schopenhauer kenne ich mich nicht aus, darum kann ich ganz ungeniert scheinfachfrauisch und unernst über ihn daherreden. meinen vorurteilen entsprechend passt das bild vom stachelschwein ja wohl ganz gut auf ihn. kratzbürstig und weiberfeindlich, wie er daherkam.
Allerdings liegt da auch ein zum Philosophieren anregender Sinn drin (aha im Ernstfall findet mein Finger die Hochstelltaste WIEDER)
Nähe braucht der Mensch, um die vielen Griesgrame (Anwesende ausgenommen) und Unwirtlichkeiten (z.B. Winter und andere Kälteperioden) ohne allzuviel Schaden an seiner Seele zu nehmen zu überstehen.
Andererseits braucht der Mensch - vor allem der philosophierende - Distanz, um dank dieser in Abgeschiedenheit die Pertubationen durch Nähe positiv wirken zu lassen und dann in aller Stille neue Vorhaben zu bedenken, eventuell alte zu verwerfen und gut gerüstet zu neuen Taten und in die Nähe anderer aufzubrechen.
Schopenhauer sei dank - guter Rat muss nicht immer teuer sein.
es grüßt
eine
völlig unaufgeklärte
flores
PS: nur ein wermutstropfen fällt in die geschichte - aber ich bin da vielleicht auch zu pingelig. könnte es sein, dass schopenhauer sich nicht nur mit frauen nicht auskannte, sondern auch mit stachelschweinen nicht? soweit ich weiß, können stachelschweine ihre stacheln anlegen und so deren pieksfaktor gegen null gehen lassen. aber vielleicht auch mein irrtum. biologie war nie mein stärkstes fach.
