pion
So, auf gehts. Meine aktuelle Theorie über die Menschheit:
Das Klima spinnt, uralte Lebewesen verabschieden sich von der Weltbühne, die 3. Welt gebährt uns zu Grunde, alles geht drunter und drüber und im TV spricht man über die Frisur von Frau Merkel.
Wir sehen uns quasi selber beim Vernichten zu, bis der Mensch endlich begreift, dass er selber Umwelt ist und er nicht der Umwelt entgensteht ist es warscheinlich zu spät. Doch wieso soll man sich beklagen? Unsere Welt ist im Endstadium einer bösartigen Krankheit: Homo Sapiens. Wie ein Virus hat sich der Menschling einen Wirt gesucht, dessen Elemte er umformen kann und gegen ihn richten kann. Doch die Ironie dabei ist, dass der Virus seine eigene Lebensgrundlage zerstört.
Vor ein paar Erdsekunden früher ging es unserem Wirt noch gut, doch was erschaffen wurde geht zu Ende, entweder durch Altersschwäche oder durch Unfall(Meteor) oder Krankheit. Wie die Erde sind auch wir vergänglich. Doch welche Krankheit kann schon von sich behaupten, dass sie ein Bewusstsein hat und sich über ihre eigene Symptome im Klaren ist. Vielleicht sind wir wie die Vogelgrippe eine Mutation eines Virus, die überall im Weltraum existiert und bei geeigneten Klima sich niederlässt und alles zerstört. Die Tragik der Menschheit ist das Potential und das Bewusstsein über seine eigene Zerstörung. Doch wer will schon von sich behaupten ein Virus zu sein. Doch vielleicht sind wir am Schluss eben doch was in unserem Sprachgebrauch eingebürgert hat: Mensch und Umwelt.
Andereseits kann man auch sagen dass sich durch evolutionären Zufällen aus der Natur eine Kreatur entstand, dass sich wie ein Krebsgeschwür ausbreitet, indem es die Atome spaltet, die Elemte umwandelt und die DNA kontrolliert. Quasi nicht ein Virus von Aussen sondern eine Krankheit von Innen. Die Erde ist krank und wir sind die Krankheit.
Am Ende ist bleibt die Vergänglichheit unserer materiellen fassbaren Welt.
Reini
Hallo pion
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pion:
Unsere Welt ist im Endstadium einer bösartigen Krankheit: Homo Sapiens. |
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pion:
Die Erde ist krank und wir sind die Krankheit. |
In gewisser Weise hast Du recht.
Wenn wir die Welt und die Menschen als eine Schöpfung Gottes betrachten, dann wurde diese Welt mit allem dabei, nicht krank und schlecht geschaffen, sie wurde krank und schlecht, durch uns Menschen.
Der Mensch muss nicht böse sein, er kann aber.
Die Krankheit ist das Böse, die Sünde, der Abfall von Gott dem Schöpfer.
Wenn wir es aus der Sicht der Evolution betrachten, müssten wir das doch eigentlich als "naturgegeben" hinnehmen, oder nicht?
Adson
Wenn du schon von einer kranken Erde sprichst, sprichst du auch davon, dass die Erde einen Organismus darstellt. Und die Menschheit ist die Krankheit. Es ist ja vollkommen in Ordnung, dass du das humane Wesen deshalb verurteilst und kritisierst, allerdings ist die Frage zu stellen, weshalb die Erde krank sei. Hat sie sich etwa nicht warm genug in ihre Atmosphäre gekuschelt? Und hat gar Fieber bekommen, erwärmt sich nun? Ernst beiseite, doch dann hat Mutter-Erde wahrlich selbst Schuld an ihrer Krankheit, findest du nicht?
Und wer weiß - vielleicht besitzen die Einzelindividuen eines Virus auch ein Gewissen, sind aber der Masse unterworfen, die eben nicht danach handelt?
milan
Die Indikation zur Therapie ist berechtigterweise gestellt. Doch welche Therapie kann dem "Morbus Homo Sapiens" in diesem Stadium helfen?
Nylen
Ums kurz zu machen. Der Mensch ist kein Virus.
Der Vergleich mag ja recht anschaulich sein, aber er ist schlicht falsch. Den Menschen als "unmenschlich" zu beschreiben, ja nicht neu, aber völlig wiedersinnig, weil der Mensch zuallererst mal "menschlich" ist.
Das die Welt von anfang an gut war, und erst durch den Menschen verdorben wurde, bringt mich milde höchstens zum schmunzeln, aber nie würde ich so eine Behauptung ernst nehmen. Zumal die Welt nicht geschaffen wurde, sondern aus verklumpten Sternenstaub entstanden ist.
Es ist völlig hirnrissig die Entwicklung des Menschen als einen von der Entwicklung der Welt getrennten oder ihm zuwiederlaufenden Prozess zu kategorisieren. Der Mensch ist Natur, und alles was der Mensch der Erde vermeintlich antut, tut die Erde sich selbst an.
Oder aber du gehst soweit alles Leben als Virus zu bezeichnen. Wäre wieder nur ein Vergleich, weil Viren eben per definition gewisse Lebewesen sind und andere sind es nicht.
Nehmen wir die Ameise. Alle Ameisen zusammengenommen ergeben mehr Biomasse als der Mensch. Sind Ameisen jetzt ein Virus??
Ich habe gar nichts gegen anschauliche Vergleiche aber bitte doch keine hinkenden und keine "Oh mein Gott der Mensch ist so schlecht. Bereut das Ende ist Nahe" Kommentare.
Schneemann
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Original von pion
Vor ein paar Erdsekunden früher ging es unserem Wirt noch gut, doch was erschaffen wurde geht zu Ende, entweder durch Altersschwäche oder durch Unfall(Meteor) oder Krankheit. |
Erstmal, ich kann mich weitgehend Nylen anschließen.
Anmerken möchte ich allerdings noch, dass ich es für unglaublich vermessen halte dem Menschen die Fähigkeit zur Vernichtung der Erde zuzuschreiben.
Wir mögen ganz gut im Dezimieren von Arten sein und im Ausroden von Wälder, aber wer glaubt der Mensch könnte auch nur irgendwie die Erde oder die Natur zerstören der irrt gewaltig. Im Vergleich zu kosmischen Katastrophen wie sie wiederholt auftreten (Meteoriten-Einschläge, Vulkanausbrüche, extremen Eiszeiten, etc.) ist alles was der Mensch je anrichten kann nur "Peanuts". Wir besitzen in keinester Weise das Potenzial die Umwelt zu vernichten, dafür sind wir selbst schon viel zu empfindlich und eine der ersten Arten die ausstirbt. Wenn man also unbedingt den Menschen als Krankheit bezeichnen möchtet, dann besser nicht als todbringender Virus, sondern vielleicht eher als Schönheitsfehler, als kleinen, eitrigen Pickel.
Gruß,
Schneemann
Lersaj
Wenn du den Menschen als Krankheit bezeichnest, musst du die Erde als Organismus sehen. Du sagst der Mensch zerstört die Erde, ich frage mich aber, woran du das erkennen willst. Oder sagen wir es so, was passiert, wenn die Erde zerstört werden sollte, weil die Menschheit alle Atombomben auf einen Schlag zündet? Was ist wenn wir es schaffen, diesen Planeten für immer in eine lebensfeindliche Aschewüste zu verwandeln? Wen interessiert es dann noch? Den Planeten? Lebt der Planet, fühlt der Planet? Ist er wirklich ein Organismus? Nein. Er ist nur besonders, weil es Leben auf ihm gibt.
Menschen und die anderen Tiere die auf diesem Planeten leben können.
Gut, sollte der Planet tatsächlich zerstört werden, sterben auch die Tiere, das wäre aus "menschlicher Sicht" zu bedauern.
Aber seien wir mal ehrlich, dieser Planet wird in ein paar Milliarden Jahren ohnehin "sterben". Es ist ihm vorherbestimmt so wie es einem jeden Menschens Schicksal ist.
Der Witz ist, diese Tiere können nur durch uns gerettet werden, nur durch intelligentes Leben, die anderen Orts neuen Lebensraum findet und sich dieser Tiere erbarmt, sie dorthin mitnimmt. (Wahrscheinlich aus nutbringenden Gründen, aber was soll's).
Oder wir retten den Planeten und hauchen ihm neues Leben ein, falls unsere Technologie irgendwann die Möglichkeit hierzu bieten sollte. Das ist natürlich nur Spekulation, doch durchaus vorstellbar.
Ich denke in Wirklichkeit stört dich einfach der Verlust der "natürlichen" Lebensqualität. Gegeben durch die Schönheit der Natur, die wir zerstören und im übrigen, wenn auch noch zu wenig, wieder aufbauen.
lersaj
pion
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Original von Lersaj
Der Witz ist, diese Tiere können nur durch uns gerettet werden, nur durch intelligentes Leben, die anderen Orts neuen Lebensraum findet und sich dieser Tiere erbarmt, sie dorthin mitnimmt.
lersaj |
Der Mensch ist ein Tier. Ohne Mensch muss auf jeden Fall kein anderes Tier gerettet werden, da es keine Probleme geben würde. Nur glückliche Lämmchen und Zwergelefanten, die sich an unserer schönen Welt ergötzen und der Welt durch ihre Wahrnehmung ihren Sinn geben.
Wie du schon gesagt hast, macht eine Welt ohne Wesen, die sie wahrnehmen und im Schlimmsten Fall vernichten können keinen Sinn. 1-0 für dich. Aber für das gibts ja ein Forum
Wolf
So Du unbeschreiblich ergötzender Übermensch/?), da hast Du ja oben eine herrlich ausgezeichnte, zutiefst treffliche Symptombeschreibung mir zur genußvollen Betrachtung ausgehändigt, allein... wo ist die Diagnose/ Ursachenerklärung) abgeblieben? Nach Freuds, Adam Riesens und... sogar aller staatlich genehmigten Irrenärztansicht, gibt's "Ohne Diagnose keine Therapie" -- oder bist Du etwa der Meinung, unsere liebe am Virus Homo Megalomano erkrankte Mutter Erde dürfte ihren Infekt schon von ganz allein, per Autoimmunreaktion, erledigen, wenn Du als Schlußsatz solchen wahrhaftig-/delphischen Orakelspruch hier:
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| Am Ende ist bleibt die Vergänglichheit unserer materiellen fassbaren Welt. |
hinterlegst? Abwarten und Teetrinken bis zur Vernichtung des Kosmos am Tag des jüngsten Gerichts über alle der Wellt immanente geometrische Ungrechtigkeit? Oder doch lieber Nachdenken, Fakten sammeln, zerlegen, sortieren, neu anordnen, auf daß das Gericht lieber heute als morgen sich zur Fällung des Todesurteils installieren und abrupt schluß mit lustig machen wird?
R.D.D.K.
Mir stellt sich gerade auch mal so die Frage, ob denn wirklich die "Diagnose Virus Homo Sapiens" ist. Wenn dann schreibe ich ja mit Viren (ne Wolf :roll
Naja Spaß beiseite... Aber ist der Mensch wirklich ein Virus. Ich meine dass wir uns als "intelligent" bezeichen und es doch nicht wirklich sind (nicht in jeder Hinsicht, schließlich sind wir schlau genug um uns als dumm anzusehen) steht ja nun außer Acht, aber was können wir denn dafür??? Was kann den der HI-Erreger dafür, dass er so ist wie er ist. Ist das dann nicht eher das Ergebnis der Evolution. Nehmen wir das mal an, dass wir Viren sind. Das heißt aber auch, dass wir nun eine Diagnose hätten. Jetzt fehlt ja nur noch die Therapie. Und bitte nicht Krieg als Antwort (nicht wie Herr Bush), denn das wäre genau so als wenn man einen Fleck auf der Tischdecke rausschneidet, damit er nicht mehr vorhanden ist...
P.S. @ Wolf, schau doch bitte mal im Café vorbei!!!
Aurom
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| Nehmen wir das mal an, dass wir Viren sind. Das heißt aber auch, dass wir nun eine Diagnose hätten. Jetzt fehlt ja nur noch die Therapie. |
lasst uns zu "überviren" mutieren...
Wolf
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| dass wir uns als "intelligent" bezeichen und es doch nicht wirklich sind (nicht in jeder Hinsicht, schließlich sind wir schlau genug um uns als dumm anzusehen) |
scheint eine sehr schöne, gute Erkenntnis, weil hat sie - glaube ich - mit dem selben was Sokrates einst für sich allein entdeckte zu tun: "Das einzige, was ich weiß, ist daß das Ich nichts weiß". Wahrlich, mit unserem Ich können wir zwar Computer bauen, die intelligenter als ein Mensch sind, aber niemals so genial sein können wie auch nur ein Virus...
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| ...aber was können wir denn dafür??? Was kann den der HI-Erreger dafür, dass er so ist wie er ist. Ist das dann nicht eher das Ergebnis der Evolution. |
Ich glaube, dies wäre wirklich die entscheidende Frage, welche sich stellt: Sind die von Pion beschriebenen Symptome der Tragödie der Menschheit wirklich ein Ergebnis der Evolution? -- d.h.: Wäre denkbar, daß die Natur, die und deren Gesetz den homo sapiens und aller Art Lebewesen erschafft, selber ein Geschöpf produziert haben könnte, daß
naturgesetzlich ferngesteuert nicht anders kann, als die Naturgesetze außer Kraft zu setzen und dadurch das LEIDEN im Kosmos implantiert? (
Ja, LEIDEN, das ist wohl der Zustand unserer, allein den h. sapiens betreffenden Naturentfremdung... der Gegensatz zu dem des GLÜCKS, den es also nur in der Natur, eingebunden in ihre Gesetze, gibt.)
Deine Frage R.D.D.K. (- und es ist eine echt "sokratische" Kunst, genau die richtigen zu stellen -) ist nun der springende Punkt in diesem von Pion initiierten Thread; ich denke daß wenn wir sie genau im Auge behalten und alle in ihrer unmittelbaren Umgebung sich anbietenden Vorstellungsbrocken genau untersuchen, so werden wir schnell einen brauchbaren Ansatz dafür entdecken, daß etwas Großes aus ihm wird...
Wolf
Fangen wir an mit Deiner anfänglichen
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| Frage, ob denn wirklich die "Diagnose Virus Homo Sapiens" ist. |
- deren Antwort meiner Ansicht nach lautet: Nein, die Diagnose ist falsch; der homo sapiens ist offensichtlich kein "virus"! Abgesehen davon, daß er zur Gattung der "Primaten", speziell den afrikanischen "Menschenaffen" zählt, würde die lückenlose Gleichsetzung der derzeitigen Menschheit mit überhaupt irgendeinem Naturphänomen bedeuten, daß das von ihr (fast) umfassend verkörperte LEIDEN von der Evolution erzeugt wurde und wir irre wären, täten wir uns darüber beklagen.
Die nächste Frage wäre die nach dem Zweck der Gleichsetzung des homo sapiens mit einem Virus? - wohinter glaube ich die Absichts steckt, dem Leiden der heutigen Menschheit einen spontan mit "Krankheit"/ Aids ect) assoziierten Namen zu geben, mehr nicht. So darf man sich meiner Ansicht nach nicht dazu verführen lassen, zwar richtig vom der naturgemäßen "Entstehung der Arten" auszugehen / - des homo sapiens, der viren, Zwergelefanten usw.), dann aber falsch der 'Diagnose' zu verfallen, daß Leiden müßte genauso naturgemäß sein wie der naturgemäß entstandene h. sapiens. - Denn solche falsche Schlußfolgerung könnte leicht zu der ebenfalls irrigen Therapieempfählung führen, wir bräuchten zu unserer Erlösung vom Leiden, zur Heimkehr in den Naturzustand des GLÜCK, lediglich zu "Überviren mutieren".
Soviel vorerst auf die von Dir geleiste Entlarvung der 'Fehldiagnose' Pions (- eine also als Einstieg sehr gut brauchbare Allegorie -); nun sage Du wieder, was Du dazu denkst, ob Du einverstanden bist so weit, oder irgendwo Bedenken hast, weitere Schwächen oder gar Widersprüche aufdeckend.
Liebe Grüße
R.D.D.K.
Ja lasset uns Überviren werden und dann alle anstecken.
Nun zu meiner Frage: ich würde der Evolution nicht komplett die Schuld geben. Sie stellte nur die Grundvorrausetzungen bereit. man kann es vielleicht mit Legosteinen vergleichen. Gibt man einem Kind oder einen Erwachsenen ein paar solche Steine, dann ist es jeder Person selber überlassen, was er daraus anfertigt. Auf der einen Seite kann ein fröhliches Männefutzle rauskommen oder aber auf der annderen ein Panzer oder so. Der Mensch machte sich selber zu dem, was er heute ist, er hat sozusagen die Legosteine, die von der Evolution bereitgestellt worden falsch zusammen gebaut.
Übrigens würde ich auch nicht sagen, dass der Mensch ein Virus ist, sonst würde ich echt *Kraftausdruck*e aussehen

Nee soweit kommt es wohl noch...
Wolf
Schön gesagt, daß jeder Mensch ein Grundsortiment von - sagen wir - 12 verschiedenen Sorten "angeborenen" Logiksteinen ausgehändigt bekommt und es jedem selbst überlassen ist, was er daraus bastelt. Wenn dies nämlich so ist, dann sind die 12 Steine das absolut starre, unverrückbare GESETZ der Natur und der uns "selbst überlassene" Umgang mit ihnen nur eine andere Umschreibung für das Phänomen der sog. "Freiheit des Willens", sich für eine von wenigstens 2 Möglichkeiten vollkommen "frei" entscheiden zu können - was nun freilich! die Möglichkeit des "Irrtums" miteinbegreift, nicht wahr?
Zu dem hochinfektösen Übervirus: Was glaubst Du ist der Grund, wegen dem Du mit mir disku tier st? Kennst Du übrigens "Matrxi", Teil 1 (den 'Film')? Da ist auch die Rede von 2 Welten - einer, in der massenhaft Menschen leben, deren Realität verflucht derjenigen ähnelt, in der wir uns scheinbar befinden - bestehend aus Bildern, zu denen die uns von der Evolution ausgehändigten Legosteine auf ziemlich irre Weise zusammengebaut wurden,
und einer anderen, in der es eine Handvoll von Menschen gibt, die dies schon wenigstens ein bißchen erkannt und angefangen haben, sich den Stecker am Hinterkopf rauszuziehen, der sie mit der 1. Welt verbindet. Demgemäß: Lasset uns absteckende Überviren werden!!!
R.D.D.K.
Tja da hast du wohl Recht. Wir haben nur den freien Willen zu entscheiden, was wir nun mit den Steinen anfangen. Aber so wie der Mensch ist (und da kann und muss man von allen ausgehen), gleicht diese Theorie mehr der Sache mit dem Esel und den Sack voll Gold: Beide wissen nicht wie sie dazu kamen und wissen auch nicht was sie miteinander anfangen können. Wenn das auch so ist, dann sind wir keine Viren, sondern die Esel. Aber der Mensch (so „intelligent“ er ja ist) probierte ein wenig mit den Steinchen herum. Er bastelte immer weiter und schuf schließlich einige Antworten auf seine Fragen doch im Gegenzug schuf er Mindestens 50mal so viele neue Fragen. Das ging dann weiter bis heute, einer Zeit, in der Gläubige nichts mehr von Toleranz halten und einfach mal, weil sie noch 5 Minuten haben einen heiligen Krieg auslösen und auf der andere Seite (die großen „Demokraten“) Leute, die genau so starrköpfig sind und diesen Problemen einfach mal mit der „neckigsten“ Erfindung der Menschheit (die Atombombe) entgegen wirken zu versuchen. Ich glaube, dass in dieser Sache ein Virus schlauer ist. Der sagt sich wenigstens: „Gut wenn andere gegen mich immun sind, dann passe ich mich an und schlage meinen „Kopf“ nicht so lange gegen die Wand bis ich tot umfalle“ Das Anpassen wäre auf uns bezogen die Toleranz und das gegen die Wand Geschlage der Krieg, der immer und überall herrschen wird. Da fällt mir grad ein Spruch ein: „Der Krieg zwischen 2 gebildeten Völkern ist Hochverrat an der Zivilisation“ Somit ist ein Virus dann doch schlauer als der Mensch. Das bedeutet dann auch, dass wenn wir jetzt zu Viren werden würden, wir ja folglich schlauer sind als der Rest... Lustiger Gedanke...
Aber nicht desto trotz gehören wir alle nun zu den Leuten, die nicht in der Lage sind ein paar Legosteine richtig zusammen zu fügen. Oder wir haben es gerade mit dieser Diskussion geschafft schon die ersten 2 Teile des Steinhaufens richtig zusammen zu fügen. Womit deine Frage beantwortet wäre: ich diskutiere mit dir, weil ich was Ordentliches aus den Steinen bauen will, nämlich selbstbewusste, selbstständiges und richtiges Handeln und Denken.
Ja den Film habe ich übrigens gesehen. Wenn das hier alles eine Illusion wäre oder ist, dann ist das mir trotzdem recht, denn in dieser Illusion kann man wenigstens gepflegt diskutieren...
Wolf
Na fein! Dann sind wir also so weit einig, daß die gegenwärtige Menschheit - ihr unsägliches LEIDEN mitsamt der katastrophalen Verirrung des Empfindens, Tuns und Denkens aller an ihren illusorisch nach GLÜCK haschenden sog. Ersatzbedürfnissen leidenden Gold- und A-Bombenkacker - kein von den Naturgesetzen hervorgebrachtes Geschöpf der Evolution sein dürfte, sondern das Produkt eines Ur-Irrtums des eigentlichen homo sapiens? Bzw. der politischen Führer seiner prähistorischen Kulturen?
Sag' nur brav ja und Amen oder nein und begründe wenn Du magst Deine jeweilige Antwort, dann werden wir in Zukunft schon sehen, ob Deine Prophätie: "eine Antwort wird mindestens 50 neue Fragen aufwerfen" sich nachträglich als fundiert erweisen wird, oder lediglich als Abwehr, überhaupt zu beginnen, nach dem Motto: "Aber nicht desto trotz gehören wir alle nun zu den Leuten, die nicht in der Lage sind ein paar Legosteine richtig zusammen zu fügen."
Arashi
kein von den Naturgesetzen hervorgebrachtes Geschöpf der Evolution sein dürfte, sondern das Produkt eines Ur-Irrtums des eigentlichen homo sapiensAber nicht desto trotz gehören wir alle nun zu den Leuten, die nicht in der Lage sind ein paar Legosteine richtig zusammen zu fügen
Hi
Also, ich würde auf jeden Fall zustimmen, dass wir ein Geschöpf der Evolution sind, was aber, um von den Legosteinen mal wegzukommen, keine Entschuldigung für unser Verhalten ist.
Zu behaupten, dass die Erde damit sozusagen selbst Schuld ist, ist schlicht und weg Schwachsinn und keine Aktzeptable Ausrede.
Immerhin haben wir das Bewusstsein, zu merken, dass wir Sch***e anrichten, dann aber zu sagen, das die Erde durch die Evolution ja praktisch selbst Schuld ist nur eine Ausrede, eine Art um sich selbst zu belügen, um mit "Gutem Gewissen" einfach so weiter zu machen wie bisher.
Der Mensch sollte sich endlich mal sein eigenes Fehlverhalten eingestehen und endlich Mal den Mut dazu haben, dieses "Leiden" mit all ihren Fehlverhalten zu beenden!!!
kaIanus
Hallo,
Da ihr gerade Matrix erwähnt, fällt mir auf Anhieb Agent Smith ein. In Matrix 1 offenbart er Morpheus, dass ihm die Welt in der Matrix missfällt und er gerne unabhängig von ihr werden würde. Das geschieht auch in Matrix 2 und eskaliert in Matrix 3. Agent Smith wird zum Virus, der sich nicht mehr anpassen und konform sein, sondern seinen eigenen Geist durchsetzen will. Er wird zum Virus, dass das "Biotop" Matrix zerstört, da es die "Homöostase" der Matrix so aus dem Gleichgewicht bringt. Ironischerweise klagt er in Matrix 1 den Menschen des viralen Charakters an

.
An seinem Beispiel wird mir ersichtlich, dass der Mensch in dem Sinne einem Virus ähnelt, dass er das Adjektiv
sapiens trägt. Die geistige Unabhängigkeit des Menschen von der Natur wird dem Menschen zum Verhängnis. In seiner geistigen Hybris stellt er sich über die Welt. In ferner Zukunft wird es ihm wohl möglich sein, Gott zu spielen und Leben in jedweglicher Art zu kreieren. Daraus folgt, dass er sogar die Fähigkeit besitzt, Gott überhaupt zu spielen. Fortschritt und Technologie bestätigen ihn in seiner Ideologie, die ihn im Gegenzug weiter antreibt. Die Konsequenzen dieses Verhaltens sind bisher negativ ausgefallen. Ob der Mensch jemals zur Gesinnung kommt - in naher Vergangenheit gab es viele Indizien dafür

- hängt von seiner Einstellung gegenüber der Natur ab. Wie kann der Mensch wieder zur Natur zurückfinden? Ist es wichtig, einen Umkehrprozess einzuleiten, um uns vor der Apokalypse zu bewahren? Oder fügt er der Welt eine solche Veränderung zu, dass letzten Endes ein eigenständiges, von der jetzigen Form völlig unterschiedliches Biotop entsteht? Der Mensch kann sich seine eigene Welt schaffen.
mfG
Tarvoc
| Zitat: |
Original von kaIanus
Die Konsequenzen dieses Verhaltens sind bisher negativ ausgefallen. |
Das sehe ich anders. Die Lösungen vieler heutiger Probleme, auch was die Natur angeht, sind in gewisser Weise bereits wie ein Silberstreifen am Horizont zu erahnen.
Wenn wir jetzt 'aufhören', dann bleiben wir allerdings auf einer Stufe, wo diese Lösungen zwar abzusehen, aber noch nicht anwendbar sind. Zurück können wir nicht mehr.
Und das wäre tatsächlich das Ende...
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